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Hochzinsanleihen mit starker Performance in 2016
07.09.16 11:12
Fisch Asset Management
Zürich (www.anleihencheck.de) - Nach zwei Dritteln des Jahres sind High Yield-Anleihen auf Kurs, so Peter Jeggli, Senior Portfolio Manager bei Fisch Asset Management.
Das sei umso bemerkenswerter, da es in 2016 bereits drei herausfordernde Situationen zu meistern gegolten habe. "Nach der schwierigen zweiten Hälfte des Vorjahrs machte gleich zu Jahresbeginn eine Downgrade-Welle dem High Yield-Markt zu schaffen und kostete Rendite. Danach sorgte der Ölpreis-Tiefpunkt für Ausverkaufspreise und zu guter Letzt gab es auch noch den Brexit, der die Risikoprämien explodieren ließ. Hochzinsanleihen gelang es trotz dieser Widerstände bis dato stark zu performen und sie gehören zu den positivsten Anlageklassen in 2016. Globale High Yield-Strategien erzielten ultimo August rund zwölf Prozent Rendite Year-to-date (Euro, hedged)", so Peter Jeggli, Senior Portfolio Manager und Mitglied des Investment Komitees bei Fisch Asset Management.
Bei allen drei Rückschlägen habe es kurzfristige Übertreibungen gegeben, die es ermöglicht hätten, günstig bewertete Titel zu kaufen. "Mit einem gezielten Bond-Picking ließen sich Papiere identifizieren, die von der Downgrade-Welle zwar betroffen waren, aber aufgrund der Kreditanalyse Erholung und entsprechend Kurschancen versprachen. Bereits frühere Downgrade-Phasen zeigten, dass sich hier ein selektiver Einstieg lohnt. Auch beim Ölpreis-Tiefpunkt ergaben sich Opportunitäten. Diverse Ölunternehmen mit eingeleiteten Rekapitalisierungsmaßnahmen wurden zu tief bewertet und der Kauf entsprechender Papiere zahlte sich im weiteren Jahresverlauf aus. Und nach dem Brexit waren es Bonds mit langen Laufzeiten, die nach einem kurzzeitigen Ausverkauf für Performance sorgten", meine der Manager des FISCH Bond Global High Yield Fund.
Im Juli und August hätten sich die Märkte stabil gezeigt, da zahlreiche Emittenten gute Unternehmensergebnisse ausgewiesen hätten und die allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen kein Rezessionsszenario erwarten lassen würden. "Das leichte Wirtschaftswachstum sollte dafür sorgen, dass Hochzinsanleihen weiter auf Kurs bleiben. Die Markt-Risikoprämien, die Investoren Ende August mit einem Aufschlag von 5,5 Prozent gegenüber risikolosen Staatsanleihen entschädigen, bleiben angesichts weltweiter Ausfallraten von knapp vier Prozent attraktiv.
Aufgrund regionaler differenzierter Entwicklungen zeigt sich gerade in diesem Jahr, dass ein globales Portfolio mehr Schutz und Renditepotenzial bietet, da das Management durch Umschichtungen besser diversifizieren kann als es europäischen oder US-amerikanischen Portfolios möglich ist. Im weiteren Jahresverlauf bleibt unsere Ausrichtung leicht defensiv und wir sind weiterhin vorsichtig, in 'gestresste Anleihen' zu investieren, außer wir stufen einzelne Titel als signifikant unterbewertet und überlebensfähig ein", so Jeggli. (07.09.2016/alc/a/a)
Das sei umso bemerkenswerter, da es in 2016 bereits drei herausfordernde Situationen zu meistern gegolten habe. "Nach der schwierigen zweiten Hälfte des Vorjahrs machte gleich zu Jahresbeginn eine Downgrade-Welle dem High Yield-Markt zu schaffen und kostete Rendite. Danach sorgte der Ölpreis-Tiefpunkt für Ausverkaufspreise und zu guter Letzt gab es auch noch den Brexit, der die Risikoprämien explodieren ließ. Hochzinsanleihen gelang es trotz dieser Widerstände bis dato stark zu performen und sie gehören zu den positivsten Anlageklassen in 2016. Globale High Yield-Strategien erzielten ultimo August rund zwölf Prozent Rendite Year-to-date (Euro, hedged)", so Peter Jeggli, Senior Portfolio Manager und Mitglied des Investment Komitees bei Fisch Asset Management.
Im Juli und August hätten sich die Märkte stabil gezeigt, da zahlreiche Emittenten gute Unternehmensergebnisse ausgewiesen hätten und die allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen kein Rezessionsszenario erwarten lassen würden. "Das leichte Wirtschaftswachstum sollte dafür sorgen, dass Hochzinsanleihen weiter auf Kurs bleiben. Die Markt-Risikoprämien, die Investoren Ende August mit einem Aufschlag von 5,5 Prozent gegenüber risikolosen Staatsanleihen entschädigen, bleiben angesichts weltweiter Ausfallraten von knapp vier Prozent attraktiv.
Aufgrund regionaler differenzierter Entwicklungen zeigt sich gerade in diesem Jahr, dass ein globales Portfolio mehr Schutz und Renditepotenzial bietet, da das Management durch Umschichtungen besser diversifizieren kann als es europäischen oder US-amerikanischen Portfolios möglich ist. Im weiteren Jahresverlauf bleibt unsere Ausrichtung leicht defensiv und wir sind weiterhin vorsichtig, in 'gestresste Anleihen' zu investieren, außer wir stufen einzelne Titel als signifikant unterbewertet und überlebensfähig ein", so Jeggli. (07.09.2016/alc/a/a)


