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Heute im Fokus: ifo-Index und Zentralbankentscheidungen
27.10.25 09:16
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die neue Woche beginnt mit der Veröffentlichung der Geldmengenzahlen in der Eurozone sowie des ifo Geschäftsklimas Deutschland, so die Analysten der Helaba.
Für Oktober sei mit einer Stimmungsaufhellung zu rechnen, nachdem der Index im Vormonat überraschend schwach ausgefallen sei und sich andere Umfragen im laufenden Monat verbessert hätten. Zu nennen seien hier die ZEW-Konjunkturerwartungen und das sentix-Investorenvertrauen; auch die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes hätten nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Im Servicesektor sei der PMI sogar überraschend kräftig gestiegen. Dies nähre die Hoffnung auf eine allmähliche Stabilisierung der konjunkturellen Dynamik. In diesem Zusammenhang sei auf die Wachstumszahlen für das dritte Quartal in Deutschland und der Eurozone verwiesen, die jedoch noch wenig Anlass zu Optimismus geben dürften. Ungeachtet dessen bleibe die Europäische Zentralbank mit Blick auf die Ratssitzung am Donnerstag in Wartestellung. Die Währungshüter seien sich einig, dass die derzeitige Geldpolitik gut positioniert sei und die Hürde für eine Anpassung hoch liege.
Anders stelle sich die Lage in den USA dar. Bei der FOMC-Sitzung am Mittwoch deute sich eine erneute Zinssenkung an. Zwar würden die Währungshüter derzeit im Dunkeln agieren, da infolge des Shutdowns wichtige Arbeitsmarktzahlen fehlen würden. Dennoch hätten sich viele FOMC-Mitglieder offen für eine weitere Lockerung der Geldpolitik gezeigt, auch weil sich eine Abschwächung am Arbeitsmarkt in den letzten ADP-Reports angedeutet habe. Die Inflation sei aber hartnäckig hoch und Hinweise auf eine breit angelegte Konjunkturschwäche gebe es bislang nicht. Für das dritte Quartal zeichne sich ein auf das Jahr hochgerechnetes Wirtschaftswachstum von 3,0% ab (Q2: +3,8%). Ob die BIP-Zahlen und auch andere wichtige Wirtschaftsdaten angesichts des anhaltenden Regierungsstillstands veröffentlicht würden, sei allerdings fraglich. (27.10.2025/alc/a/a)
Für Oktober sei mit einer Stimmungsaufhellung zu rechnen, nachdem der Index im Vormonat überraschend schwach ausgefallen sei und sich andere Umfragen im laufenden Monat verbessert hätten. Zu nennen seien hier die ZEW-Konjunkturerwartungen und das sentix-Investorenvertrauen; auch die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes hätten nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Im Servicesektor sei der PMI sogar überraschend kräftig gestiegen. Dies nähre die Hoffnung auf eine allmähliche Stabilisierung der konjunkturellen Dynamik. In diesem Zusammenhang sei auf die Wachstumszahlen für das dritte Quartal in Deutschland und der Eurozone verwiesen, die jedoch noch wenig Anlass zu Optimismus geben dürften. Ungeachtet dessen bleibe die Europäische Zentralbank mit Blick auf die Ratssitzung am Donnerstag in Wartestellung. Die Währungshüter seien sich einig, dass die derzeitige Geldpolitik gut positioniert sei und die Hürde für eine Anpassung hoch liege.
Anders stelle sich die Lage in den USA dar. Bei der FOMC-Sitzung am Mittwoch deute sich eine erneute Zinssenkung an. Zwar würden die Währungshüter derzeit im Dunkeln agieren, da infolge des Shutdowns wichtige Arbeitsmarktzahlen fehlen würden. Dennoch hätten sich viele FOMC-Mitglieder offen für eine weitere Lockerung der Geldpolitik gezeigt, auch weil sich eine Abschwächung am Arbeitsmarkt in den letzten ADP-Reports angedeutet habe. Die Inflation sei aber hartnäckig hoch und Hinweise auf eine breit angelegte Konjunkturschwäche gebe es bislang nicht. Für das dritte Quartal zeichne sich ein auf das Jahr hochgerechnetes Wirtschaftswachstum von 3,0% ab (Q2: +3,8%). Ob die BIP-Zahlen und auch andere wichtige Wirtschaftsdaten angesichts des anhaltenden Regierungsstillstands veröffentlicht würden, sei allerdings fraglich. (27.10.2025/alc/a/a)


