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Heute im Fokus: Fed-Sitzung und Stimmungsindikatoren
15.09.25 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der letzten Woche hat die Europäische Zentralbank die Geldpolitik unverändert gelassen und auch keine Signale für eine zukünftige Änderung ausgesendet, berichten die Analysten der Helaba.
Die Bank von England werde in dieser Woche wohl ebenfalls keine Änderung der Geldpolitik vornehmen. Im Gegensatz dazu beabsichtige die US-Notenbank, das Leitzinsband am Mittwoch um vermutlich 25 Basispunkte auf 4,00-4,25 % zu reduzieren. Einige FOMC-Mitglieder, darunter auch Fed-Chef Powell, hätten sich offen für eine Lockerung gezeigt, auch weil die Beschäftigungsdynamik deutlich nachgelassen habe. Zwar liege die Inflation noch klar oberhalb des Fed-Ziels, allerdings gehe man von einem im Trend nachlassenden Preisdruck aus. Daher scheine eine Reduzierung der Zinsen hin zu einem neutralen Niveau gerechtfertigt zu sein. Präsident Trump werde sich mit einem kleinen Zinsschritt wohl nicht zufriedengeben. Er habe in den letzten Wochen und Monaten die Fed und insbesondere den Vorsitzenden Powell scharf kritisiert und massive Zinssenkungen gefordert. Es seien zeitweise Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank aufgekommen. Zweifel an der Zielerreichung der Fed scheine es aber nicht zu geben, denn die Inflationserwartungen seien fest verankert.
Das datenseitige Interesse gelte in dieser Woche vornehmlich Stimmungsindikatoren. Hervorzuheben sei neben dem Empire-State-Index die ZEW-Umfrage (Dienstag). Der Saldo der Konjunkturerwartungen werde wohl sinken, obwohl es bereits im Vormonat zu einem deutlichen und unerwarteten Einbruch gekommen sei. Für den erneuten Rückgang spreche das deutsche sentix-Investorenvertrauen, das kräftig gesunken sei und enttäuscht habe. Die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft seien von Unsicherheit geprägt. Diese Einschätzung werde von der ZEW-Umfrage wohl bestätigt. (15.09.2025/alc/a/a)
Die Bank von England werde in dieser Woche wohl ebenfalls keine Änderung der Geldpolitik vornehmen. Im Gegensatz dazu beabsichtige die US-Notenbank, das Leitzinsband am Mittwoch um vermutlich 25 Basispunkte auf 4,00-4,25 % zu reduzieren. Einige FOMC-Mitglieder, darunter auch Fed-Chef Powell, hätten sich offen für eine Lockerung gezeigt, auch weil die Beschäftigungsdynamik deutlich nachgelassen habe. Zwar liege die Inflation noch klar oberhalb des Fed-Ziels, allerdings gehe man von einem im Trend nachlassenden Preisdruck aus. Daher scheine eine Reduzierung der Zinsen hin zu einem neutralen Niveau gerechtfertigt zu sein. Präsident Trump werde sich mit einem kleinen Zinsschritt wohl nicht zufriedengeben. Er habe in den letzten Wochen und Monaten die Fed und insbesondere den Vorsitzenden Powell scharf kritisiert und massive Zinssenkungen gefordert. Es seien zeitweise Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank aufgekommen. Zweifel an der Zielerreichung der Fed scheine es aber nicht zu geben, denn die Inflationserwartungen seien fest verankert.
Das datenseitige Interesse gelte in dieser Woche vornehmlich Stimmungsindikatoren. Hervorzuheben sei neben dem Empire-State-Index die ZEW-Umfrage (Dienstag). Der Saldo der Konjunkturerwartungen werde wohl sinken, obwohl es bereits im Vormonat zu einem deutlichen und unerwarteten Einbruch gekommen sei. Für den erneuten Rückgang spreche das deutsche sentix-Investorenvertrauen, das kräftig gesunken sei und enttäuscht habe. Die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft seien von Unsicherheit geprägt. Diese Einschätzung werde von der ZEW-Umfrage wohl bestätigt. (15.09.2025/alc/a/a)


