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Heute im Fokus: EWU-Geldmenge und US-Auftragseingänge
25.09.25 08:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der gestern gemeldete Rückgang des ifo Geschäftsklimas Deutschland hat nochmals auf die unsichere Konjunkturperspektive aufmerksam gemacht, berichten die Analysten der Helaba.
Heute richte sich der Fokus auf das EWU-Geldmengenwachstum. Seit Februar dieses Jahres pendle die Jahresrate unterhalb der 4 %-Marke und daran verändere sich wohl auch im August nicht viel. Von den Zahlen ließen sich weder überschwängliche Konjunkturhoffnungen ableiten noch monetärer Inflationsdruck. Dies gelte auch mit Blick auf die Entwicklung der Kreditvergabe an den privaten und öffentlichen Sektor. Vor diesem Hintergrund beeinflussten die Zinserwartungen die Zahlen kaum.
Am Nachmittag würden sich Marktteilnehmer den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA widmen. Hier würden die im Vormonatsvergleich gestiegenen Boeing-Bestellungen auf ein Plus hoffen lassen und man halte eine positive Überraschung gegenüber der bei -0,5 % Vm. liegenden Konsensschätzung für möglich. Der Transportsektor habe in den letzten Monaten für eine erhöhte Volatilität der monatlichen Veränderungsraten gesorgt. Ohne diese schwankungsanfällige Komponente erziele man zuletzt stets ein Auftragsplus, sodass sich davon keine erhöhten Konjunktursorgen ableiten ließen. Auf Interesse stießen heute auch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die in der Vorwoche wieder gesunken seien, insgesamt aber unter Schwankungen stiegen und auf den Schwungverlust am Arbeitsmarkt hinwiesen. Zu erwähnen seien noch die Kommentare zahlreicher Fed-Vertreter. Werde weitere Zinssenkungen in Aussicht gestellt? Dies sei möglich, wenngleich die US-Notenbank wegen des Doppelmandats (Inflation, Arbeitsmarkt) in einem Dilemma zu stecken scheine. (25.09.2025/alc/a/a)
Heute richte sich der Fokus auf das EWU-Geldmengenwachstum. Seit Februar dieses Jahres pendle die Jahresrate unterhalb der 4 %-Marke und daran verändere sich wohl auch im August nicht viel. Von den Zahlen ließen sich weder überschwängliche Konjunkturhoffnungen ableiten noch monetärer Inflationsdruck. Dies gelte auch mit Blick auf die Entwicklung der Kreditvergabe an den privaten und öffentlichen Sektor. Vor diesem Hintergrund beeinflussten die Zinserwartungen die Zahlen kaum.
Am Nachmittag würden sich Marktteilnehmer den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA widmen. Hier würden die im Vormonatsvergleich gestiegenen Boeing-Bestellungen auf ein Plus hoffen lassen und man halte eine positive Überraschung gegenüber der bei -0,5 % Vm. liegenden Konsensschätzung für möglich. Der Transportsektor habe in den letzten Monaten für eine erhöhte Volatilität der monatlichen Veränderungsraten gesorgt. Ohne diese schwankungsanfällige Komponente erziele man zuletzt stets ein Auftragsplus, sodass sich davon keine erhöhten Konjunktursorgen ableiten ließen. Auf Interesse stießen heute auch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die in der Vorwoche wieder gesunken seien, insgesamt aber unter Schwankungen stiegen und auf den Schwungverlust am Arbeitsmarkt hinwiesen. Zu erwähnen seien noch die Kommentare zahlreicher Fed-Vertreter. Werde weitere Zinssenkungen in Aussicht gestellt? Dies sei möglich, wenngleich die US-Notenbank wegen des Doppelmandats (Inflation, Arbeitsmarkt) in einem Dilemma zu stecken scheine. (25.09.2025/alc/a/a)


