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Das Handelsabkommen mit den USA: Bestmögliches Ergebnis
28.07.25 16:00
Degroof Petercam
Brüssel (www.anleihencheck.de) - Endlich haben wir ein "Handelsabkommen"!, so Lowie Debou, Fondsmanager bei DPAM.
In Wirklichkeit seien es jedoch eher Schlagzeilen für die Aufnahme von Verhandlungen über einen Handelsrahmen - das seien nur die ersten und einfachsten Schritte auf dem Weg zu einem endgültigen Abkommen. Wer die jetzige Übereinkunft für ein schlechtes Ergebnis für Europa halte, habe insofern Recht, als dass sich das vereinbarte Zollniveau von 1,5% auf 15% verschlechtert habe. Es sei jedoch das beste Abkommen, das die EU habe erzielen können: Es stimme überein mit dem Handelsabkommen Japans und sei viel besser als das Niveau, das ab August gedroht hätte.
Angesichts der erheblichen Anhebung der EU-Zölle dürften die Auswirkungen auf das Wachstum in der EU erheblich sein, auch wenn die Märkte diese Wachstumsprognosen nur wenige Tage nach den ersten gegenseitigen Zollankündigungen Anfang April verworfen hätten. Immerhin dürfte es die Politik der EZB etwas erleichtern. Die Notenbanker hätten befürchtet, dass die USA auf höhere US-Zölle mit Vergeltungsmaßnahmen reagieren würden, was zu Preissteigerungen in der EU geführt hätte.
Die wirtschaftliche Unsicherheit dürfte abnehmen, die Auswirkungen auf das Wachstum würden jedoch weiterhin negativ sein. Das Risiko einer höheren Inflation sei zurückgegangen. Die EZB sehe sich mit einem Leitzins von 2% gut aufgestellt. Lowie Debou, Fondsmanager bei DPAM meint: Sie müsste den Einlagensatz weiter senken, da die Eurozone weiterhin unter ihrem Potenzial wächst. (28.07.2025/alc/a/a)
In Wirklichkeit seien es jedoch eher Schlagzeilen für die Aufnahme von Verhandlungen über einen Handelsrahmen - das seien nur die ersten und einfachsten Schritte auf dem Weg zu einem endgültigen Abkommen. Wer die jetzige Übereinkunft für ein schlechtes Ergebnis für Europa halte, habe insofern Recht, als dass sich das vereinbarte Zollniveau von 1,5% auf 15% verschlechtert habe. Es sei jedoch das beste Abkommen, das die EU habe erzielen können: Es stimme überein mit dem Handelsabkommen Japans und sei viel besser als das Niveau, das ab August gedroht hätte.
Angesichts der erheblichen Anhebung der EU-Zölle dürften die Auswirkungen auf das Wachstum in der EU erheblich sein, auch wenn die Märkte diese Wachstumsprognosen nur wenige Tage nach den ersten gegenseitigen Zollankündigungen Anfang April verworfen hätten. Immerhin dürfte es die Politik der EZB etwas erleichtern. Die Notenbanker hätten befürchtet, dass die USA auf höhere US-Zölle mit Vergeltungsmaßnahmen reagieren würden, was zu Preissteigerungen in der EU geführt hätte.
Die wirtschaftliche Unsicherheit dürfte abnehmen, die Auswirkungen auf das Wachstum würden jedoch weiterhin negativ sein. Das Risiko einer höheren Inflation sei zurückgegangen. Die EZB sehe sich mit einem Leitzins von 2% gut aufgestellt. Lowie Debou, Fondsmanager bei DPAM meint: Sie müsste den Einlagensatz weiter senken, da die Eurozone weiterhin unter ihrem Potenzial wächst. (28.07.2025/alc/a/a)


