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HUGO BOSS-Aktienanleihe Classic: Gelingt die Umstrukturierung? Anleiheanalyse
15.08.16 09:33
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" die Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PB5PVK1 / WKN PB5PVK) auf die HUGO BOSS-Aktie vor.
Der Modekonzern HUGO BOSS spüre auch im zweiten Quartal die schwache Nachfrage in einigen bedeutenden Absatzmärkten und vollziehe eine Rolle rückwärts. Nach Jahren der Expansion, hoher Investitionen und des Aufbaus von eigenen Läden werde HUGO BOSS Geschäfte schließen, die Kosten senken und Investitionen einfrieren. In den USA, China und Großbritannien werde sehr viel weniger Kleidung verkauft, der Umsatz sei im vergangenen Quartal um vier Prozent zurückgegangen. Der MDAX-Konzern fürchte noch weitere Umsatzeinbußen im laufenden Jahr. Deutlich stärker sei sogar der Gewinn im zweiten Quartal gesunken. Mit einem Minus von 84 Prozent habe HUGO BOSS aber nicht mehr überraschen können, da die Geschäfte seit geraumer Zeit schwächeln würden.
Die meisten Analysten hätten gar mit schlimmeren Ergebnissen für das zweite Quartal gerechnet. Seit dem Absturz im Februar dieses Jahres reagiere die HUGO BOSS-Aktie nur noch verhalten auf die negativen Nachrichten. Der Aktienkurs habe sich stabilisiert und pendle seit Ende Februar um die 50 Euro. Sollte dem Konzern die Umstrukturierung gelingen, könnte sich der zuletzt eingeschlagene Seitwärtstrend der Aktie fortsetzen.
Anleger könnten an solchen Marktphasen mit Aktienanleihen partizipieren. Der Basispreis liege bei 52 Euro und befinde sich damit knapp fünf Prozent unterhalb des aktuellen Aktienkurses von HUGO BOSS - ein moderater Sicherheitspuffer gegen fallende Notierungen. Sollte nämlich der Aktienkurs bei Fälligkeit im März 2017 mindestens bei 52 Euro liegen, würden Anleger die Maximalauszahlung erhalten und die maximal mögliche Rendite von derzeit 6,7 Prozent erzielen. Das entspreche einer jährlichen Rendite von 11,4 Prozent. Werde der Basispreis jedoch nicht erreicht, würden Anleger am Laufzeitende 19,23077 Aktien pro Aktienanleihe geliefert erhalten, die zusammen aber nicht mehr den Nennwert von 1.000 Euro erreichen würden. Der Kupon in Höhe von neun Prozent werde in jedem Fall ausgezahlt. (Ausgabe vom 12.08.2016) (15.08.2016/alc/a/a)
Der Modekonzern HUGO BOSS spüre auch im zweiten Quartal die schwache Nachfrage in einigen bedeutenden Absatzmärkten und vollziehe eine Rolle rückwärts. Nach Jahren der Expansion, hoher Investitionen und des Aufbaus von eigenen Läden werde HUGO BOSS Geschäfte schließen, die Kosten senken und Investitionen einfrieren. In den USA, China und Großbritannien werde sehr viel weniger Kleidung verkauft, der Umsatz sei im vergangenen Quartal um vier Prozent zurückgegangen. Der MDAX-Konzern fürchte noch weitere Umsatzeinbußen im laufenden Jahr. Deutlich stärker sei sogar der Gewinn im zweiten Quartal gesunken. Mit einem Minus von 84 Prozent habe HUGO BOSS aber nicht mehr überraschen können, da die Geschäfte seit geraumer Zeit schwächeln würden.
Die meisten Analysten hätten gar mit schlimmeren Ergebnissen für das zweite Quartal gerechnet. Seit dem Absturz im Februar dieses Jahres reagiere die HUGO BOSS-Aktie nur noch verhalten auf die negativen Nachrichten. Der Aktienkurs habe sich stabilisiert und pendle seit Ende Februar um die 50 Euro. Sollte dem Konzern die Umstrukturierung gelingen, könnte sich der zuletzt eingeschlagene Seitwärtstrend der Aktie fortsetzen.
Anleger könnten an solchen Marktphasen mit Aktienanleihen partizipieren. Der Basispreis liege bei 52 Euro und befinde sich damit knapp fünf Prozent unterhalb des aktuellen Aktienkurses von HUGO BOSS - ein moderater Sicherheitspuffer gegen fallende Notierungen. Sollte nämlich der Aktienkurs bei Fälligkeit im März 2017 mindestens bei 52 Euro liegen, würden Anleger die Maximalauszahlung erhalten und die maximal mögliche Rendite von derzeit 6,7 Prozent erzielen. Das entspreche einer jährlichen Rendite von 11,4 Prozent. Werde der Basispreis jedoch nicht erreicht, würden Anleger am Laufzeitende 19,23077 Aktien pro Aktienanleihe geliefert erhalten, die zusammen aber nicht mehr den Nennwert von 1.000 Euro erreichen würden. Der Kupon in Höhe von neun Prozent werde in jedem Fall ausgezahlt. (Ausgabe vom 12.08.2016) (15.08.2016/alc/a/a)
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