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Großbritannien: Markt preist den Zinsschritt im September fast aus
16.09.25 09:48
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Am Dienstag bzw. Mittwoch werden verschiedene UK-Arbeitsmarktindikatoren und einige Inflationsdaten veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research in ihrer aktuellen Ausgabe von "PERSPEKTIVEN Week up front".
Diese beiden Datensätze seien wichtige Inputvariablen für die Entscheidungsfindung des geldpolitischen Ausschusses (MPC) der Bank of England (BoE). Nach dem Anstieg der Inflationsraten im Juli und insbesondere der Dienstleistungsinflation auf 5,0% könne eine Zinssenkung auf der MPC-Sitzung am Donnerstag fast vollständig ausgeschlossen werden. Die vom Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung in dieser Woche liege unter 1%. Die Daten könnten jedoch die Erwartungen für eine Zinssenkung im Dezember 2025 oder Februar 2026 verändern.
Eine weitere wichtige Determinante für den längerfristigen Inflationsdruck dürften die finanzpolitischen Maßnahmen sein, die im kommenden Haushalt beschlossen würden. Dieser werde für den 26. November erwartet. Die regulatorischen Belastungen und Steuererhöhungen des vergangenen Jahres hätten den Kostendruck für die Unternehmen erhöht, zu einer kosteninduzierten Inflation beigetragen und die Inflationsraten hoch gehalten. Im kommenden Haushalt sollten daher politische Maßnahmen vermieden werden, die den Inflationsdruck erhöhen könnten.
Fazit: Im kommenden Haushalt sollten politische Maßnahmen vermieden werden, die die Bemühungen der BoE zur Senkung der Inflationsraten untergraben würden. (Ausgabe vom 15.09.2025) (16.09.2025/alc/a/a)
Diese beiden Datensätze seien wichtige Inputvariablen für die Entscheidungsfindung des geldpolitischen Ausschusses (MPC) der Bank of England (BoE). Nach dem Anstieg der Inflationsraten im Juli und insbesondere der Dienstleistungsinflation auf 5,0% könne eine Zinssenkung auf der MPC-Sitzung am Donnerstag fast vollständig ausgeschlossen werden. Die vom Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung in dieser Woche liege unter 1%. Die Daten könnten jedoch die Erwartungen für eine Zinssenkung im Dezember 2025 oder Februar 2026 verändern.
Eine weitere wichtige Determinante für den längerfristigen Inflationsdruck dürften die finanzpolitischen Maßnahmen sein, die im kommenden Haushalt beschlossen würden. Dieser werde für den 26. November erwartet. Die regulatorischen Belastungen und Steuererhöhungen des vergangenen Jahres hätten den Kostendruck für die Unternehmen erhöht, zu einer kosteninduzierten Inflation beigetragen und die Inflationsraten hoch gehalten. Im kommenden Haushalt sollten daher politische Maßnahmen vermieden werden, die den Inflationsdruck erhöhen könnten.
Fazit: Im kommenden Haushalt sollten politische Maßnahmen vermieden werden, die die Bemühungen der BoE zur Senkung der Inflationsraten untergraben würden. (Ausgabe vom 15.09.2025) (16.09.2025/alc/a/a)


