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Großbritannien: Leitzinserhöhung sehr wahrscheinlich
02.08.18 08:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Auf der heutigen Sitzung des geldpolitischen Entscheidungskomitees (MPC) der britischen Notenbank (BoE) wird aller Voraussicht nach eine Anhebung der Bank Rate um 25 BP auf 0,75% beschlossen werden, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Damit stiege das Leitzinsniveau in Großbritannien auf den höchsten Stand seit der Finanzkrise an. Gleichzeitig würden die Analysten aber - entgegen bislang anderslautender Aussagen der MPC-Mitglieder - keine weiteren Zinsschritte mehr bis zum Jahresende 2019 erwarten. Während die BoE wohl im Rahmen des heutigen Inflationsberichts trotz eines eher enttäuschenden Auftaktquartals (BIP-Wachstum: 0,2% gg. Vq.) die britische Wirtschaft in 2018 und 2019 mit Jahresraten von 1,4% bzw. 1,7% leicht unter bzw. über dem geschätzten Produktionspotenzial (1,5%) expandieren sehe, seien die Analysten in Anbetracht schwächerer Sentimentindikatoren und zunehmender Unsicherheiten bezüglich des "Brexit"-Prozesses skeptischer (2018e: 1,3%; 2019e: 1,5%). Zudem würden die jüngsten Inflationszahlen ihres Erachtens auf eine deutliche Abschwächung des Preisdrucks in Großbritannien hindeuten. Daher dürfte der Spielraum für weitere Zinserhöhungen in den kommenden Monaten spürbar geringer werden, als vom MPC (heute noch) erwartet.
Eine Leitzinserhöhung um 25 BP sei in den EUR/GBP (ISIN EU0009653088/ WKN 965308)-Kursen vollständig eskomptiert. Entscheidend werde daher sein, ob die Kommentare des MPC auf weitere Zinserhöhungen in den kommenden Monaten hindeuten oder aber einen "dovisheren" Grundton besitzen würden als zuletzt. In letzterem Fall dürfte dies für den Euro gegenüber dem Pfund neues Aufwertungspotenzial in Richtung der Marke von 0,90 GBP bieten. (02.08.2018/alc/a/a)
Damit stiege das Leitzinsniveau in Großbritannien auf den höchsten Stand seit der Finanzkrise an. Gleichzeitig würden die Analysten aber - entgegen bislang anderslautender Aussagen der MPC-Mitglieder - keine weiteren Zinsschritte mehr bis zum Jahresende 2019 erwarten. Während die BoE wohl im Rahmen des heutigen Inflationsberichts trotz eines eher enttäuschenden Auftaktquartals (BIP-Wachstum: 0,2% gg. Vq.) die britische Wirtschaft in 2018 und 2019 mit Jahresraten von 1,4% bzw. 1,7% leicht unter bzw. über dem geschätzten Produktionspotenzial (1,5%) expandieren sehe, seien die Analysten in Anbetracht schwächerer Sentimentindikatoren und zunehmender Unsicherheiten bezüglich des "Brexit"-Prozesses skeptischer (2018e: 1,3%; 2019e: 1,5%). Zudem würden die jüngsten Inflationszahlen ihres Erachtens auf eine deutliche Abschwächung des Preisdrucks in Großbritannien hindeuten. Daher dürfte der Spielraum für weitere Zinserhöhungen in den kommenden Monaten spürbar geringer werden, als vom MPC (heute noch) erwartet.
Eine Leitzinserhöhung um 25 BP sei in den EUR/GBP (ISIN EU0009653088/ WKN 965308)-Kursen vollständig eskomptiert. Entscheidend werde daher sein, ob die Kommentare des MPC auf weitere Zinserhöhungen in den kommenden Monaten hindeuten oder aber einen "dovisheren" Grundton besitzen würden als zuletzt. In letzterem Fall dürfte dies für den Euro gegenüber dem Pfund neues Aufwertungspotenzial in Richtung der Marke von 0,90 GBP bieten. (02.08.2018/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 0,86614 | 0,86764 | -0,0015 | -0,17% | 24.04./22:58 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009653088 | 965308 | 0,89 | 0,84 | |


