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Gestiegener Rohölpreis beflügelt Inflationserwartungen
23.04.18 09:59
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der Preis für die Ölsorte Brent ist im Laufe der vergangenen Woche mit Notierungen um 75 USD/brl bzw. 60 EUR/b zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Der Ölpreis profitiere dabei u. a. von der vom OPEC-Kartell und anderen wichtigen Ölproduzenten im Januar 2017 beschlossenen Verknappung der Fördermengen. Spekulationen über eine von Saudi Arabien angestoßene weitere Senkung der Ölproduktion hätten dabei den jüngsten Aufwärtsschub befeuert. Während der Ölpreisanstieg bislang in der Eurozone keinen größeren inflationären Druck habe erzeugen können, dürfte eine Fortsetzung der Trendentwicklung indes auch in den Konsumentenpreisen spürbar werden.
So kalkuliere die EZB in ihren Inflationsprognosen für 2018 bislang mit einem durchschnittlichen Ölpreisniveau von 61,6 USD bzw. 52,6 EUR pro Barrel. Vor dem Hintergrund einer zuletzt wieder zurückgehenden Inflationsdynamik dürfte somit die weitere Ölpreisentwicklung auch für die europäische Notenbank im Hinblick auf eine mögliche Ausweitung des Anleihekaufprogramms über September 2018 hinaus im Fokus stehen.
Obwohl am Freitag Äußerungen des US-Präsidenten, einen angebotsgetriebenen Ölpreisanstieg nicht akzeptieren zu wollen, für eine leichte Kurskorrektur nach unten gesorgt hätten, habe das aktuelle Ölpreisniveau die Inflationserwartungen insgesamt nach oben bewegt. Als Reaktion darauf seien die Renditen 10-jähriger deutscher Staatsanleihen wieder über die Marke von 0,60% geklettert. (23.04.2018/alc/a/a)
Der Ölpreis profitiere dabei u. a. von der vom OPEC-Kartell und anderen wichtigen Ölproduzenten im Januar 2017 beschlossenen Verknappung der Fördermengen. Spekulationen über eine von Saudi Arabien angestoßene weitere Senkung der Ölproduktion hätten dabei den jüngsten Aufwärtsschub befeuert. Während der Ölpreisanstieg bislang in der Eurozone keinen größeren inflationären Druck habe erzeugen können, dürfte eine Fortsetzung der Trendentwicklung indes auch in den Konsumentenpreisen spürbar werden.
So kalkuliere die EZB in ihren Inflationsprognosen für 2018 bislang mit einem durchschnittlichen Ölpreisniveau von 61,6 USD bzw. 52,6 EUR pro Barrel. Vor dem Hintergrund einer zuletzt wieder zurückgehenden Inflationsdynamik dürfte somit die weitere Ölpreisentwicklung auch für die europäische Notenbank im Hinblick auf eine mögliche Ausweitung des Anleihekaufprogramms über September 2018 hinaus im Fokus stehen.
Obwohl am Freitag Äußerungen des US-Präsidenten, einen angebotsgetriebenen Ölpreisanstieg nicht akzeptieren zu wollen, für eine leichte Kurskorrektur nach unten gesorgt hätten, habe das aktuelle Ölpreisniveau die Inflationserwartungen insgesamt nach oben bewegt. Als Reaktion darauf seien die Renditen 10-jähriger deutscher Staatsanleihen wieder über die Marke von 0,60% geklettert. (23.04.2018/alc/a/a)
Werte im Artikel
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