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Fresenius Medical Care-Anleihe in USD: bleibt lukrative Depotbeimischung
20.09.12 14:46
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Sven Krupp, hält die Unternehmensanleihe (ISIN USU31434AB68 / WKN A1GZP9) des Gesundheitsdienstleisters Fresenius Medical Care weiterhin für ein solides Investment für den Corporate Bonds-Sektor.
Die Anleihe, offizieller Emittent sei die hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Unternehmens, die Fresenius Medical Care US Finance II, Inc., werde durch die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, Fresenius Medical Care Holdings, Inc. und Fresenius Medical Care Deutschland GmbH gesamtschuldnerisch garantiert. Die Anleihe sei mit einem Kupon von 5,625% ausgestattet, laufe noch bis zum 31.07.2019 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 USD auf. Bei einem aktuellen Kurs von 107,45% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 3,92%.
Fresenius Medical Care (FMC) sei der weltweit führende Dialysedienstleister und glänze durch zweistellige Ergebnis-Wachstumsraten. Aufgrund der demographischen Entwicklung sei auch auf lange Sicht mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu rechnen.
Anfang August habe FMC seine Zahlen für das zweite Quartal 2012 vorgelegt. Demnach sei es im Berichtszeitraum zu einem Umsatzanstieg um 9% auf 3,43 Mrd. US-Dollar gekommen. Organisch habe das Umsatzwachstum 4% betragen. Das EBIT sei um 16% auf 589 Mio. US-Dollar gestiegen und die entsprechende Marge habe sich somit von 16,2% auf 17,2% verbessert. Das auf die FMC-Anteilseigner entfallende Konzernergebnis habe sich um 11% auf 289 Mio. US-Dollar erhöht.
Der Ausblick für 2012 sei bestätigt worden. Demnach rechne die Konzernleitung mit einem Umsatz von etwa 14 Mrd. US-Dollar. Das auf die Anteilseigner entfallende bereinigte Konzernergebnis solle gleichzeitig auf 1,14 Mrd. US-Dollar erhöht werden. Und für Investitionen seien im laufenden Geschäftsjahr rund 700 Mio. US-Dollar vorgesehen, für Akquisitionen rund 1,8 Mrd. US-Dollar. Der Ausblick ist nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research eher zurückhaltend und lässt durchaus noch Luft nach oben.
Die weiteren Wachstumsperspektiven von FMC bleiben nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research sehr gut. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung und des gleichzeitig wachsenden Wohlstands in den Schwellenländern sei damit zu rechnen, dass die Nachfrage nach Dialysedienstleistungen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich wachsen werde. Hiervon werde FMC als Marktführer aller Voraussicht nach deutlich überproportional profitieren. Nachdem Ende Februar 2012 die Übernahme der Liberty Dialysis Holdings Inc., der Holdinggesellschaft der beiden US-Unternehmen Liberty Dialysis und Renal Advantage, abgeschlossen worden sei, sei künftig mit weiteren gezielten Akquisitionen zu rechnen.
FMC orientiere sich in seiner langfristigen Finanzplanung am Debt/EBITDA-Verhältnis (Verschuldungsgrad). Dabei würden die Finanzverbindlichkeiten (Debt) von FMC zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ins Verhältnis gesetzt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2011 habe der Verschuldungsgrad bei 2,38 gelegen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2012 strebt FMC einen Wert von weniger als 3,0 an, was nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research noch als angemessen betrachtet werden kann. Denn FMC generiere hohe Cashflows. Somit könnten Investitionen, mögliche Akquisitionen sowie Dividendenausschüttungen zum Großteil aus diesem finanziert werden.
FMC bleibe ein sehr attraktives Langfristinvestment. Für Anleger, denen das Aktienrisiko aber zu hoch ist, bietet sich nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research die oben genannten Anleihe von Fresenius Medical Care an. Sie sei trotz des jüngsten Kursanstiegs mit einer jährlichen Rendite von knapp 4% weiterhin ein hoch interessantes Papier für den Anleihen-Sektor. Jedoch gelte es, ein mögliches Währungsrisiko zu beachten. Dies könnte aber auch die Rendite der Währungsanleihe steigern, sollte der USD gegenüber dem Euro weiter aufwerten, was vor dem Hintergrund der anhaltenden Euro-Schuldenkrise nicht unwahrscheinlich sei. (Analyse vom 20.09.2012) (20.09.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe, offizieller Emittent sei die hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Unternehmens, die Fresenius Medical Care US Finance II, Inc., werde durch die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, Fresenius Medical Care Holdings, Inc. und Fresenius Medical Care Deutschland GmbH gesamtschuldnerisch garantiert. Die Anleihe sei mit einem Kupon von 5,625% ausgestattet, laufe noch bis zum 31.07.2019 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 USD auf. Bei einem aktuellen Kurs von 107,45% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 3,92%.
Fresenius Medical Care (FMC) sei der weltweit führende Dialysedienstleister und glänze durch zweistellige Ergebnis-Wachstumsraten. Aufgrund der demographischen Entwicklung sei auch auf lange Sicht mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu rechnen.
Anfang August habe FMC seine Zahlen für das zweite Quartal 2012 vorgelegt. Demnach sei es im Berichtszeitraum zu einem Umsatzanstieg um 9% auf 3,43 Mrd. US-Dollar gekommen. Organisch habe das Umsatzwachstum 4% betragen. Das EBIT sei um 16% auf 589 Mio. US-Dollar gestiegen und die entsprechende Marge habe sich somit von 16,2% auf 17,2% verbessert. Das auf die FMC-Anteilseigner entfallende Konzernergebnis habe sich um 11% auf 289 Mio. US-Dollar erhöht.
Die weiteren Wachstumsperspektiven von FMC bleiben nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research sehr gut. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung und des gleichzeitig wachsenden Wohlstands in den Schwellenländern sei damit zu rechnen, dass die Nachfrage nach Dialysedienstleistungen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich wachsen werde. Hiervon werde FMC als Marktführer aller Voraussicht nach deutlich überproportional profitieren. Nachdem Ende Februar 2012 die Übernahme der Liberty Dialysis Holdings Inc., der Holdinggesellschaft der beiden US-Unternehmen Liberty Dialysis und Renal Advantage, abgeschlossen worden sei, sei künftig mit weiteren gezielten Akquisitionen zu rechnen.
FMC orientiere sich in seiner langfristigen Finanzplanung am Debt/EBITDA-Verhältnis (Verschuldungsgrad). Dabei würden die Finanzverbindlichkeiten (Debt) von FMC zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ins Verhältnis gesetzt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2011 habe der Verschuldungsgrad bei 2,38 gelegen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2012 strebt FMC einen Wert von weniger als 3,0 an, was nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research noch als angemessen betrachtet werden kann. Denn FMC generiere hohe Cashflows. Somit könnten Investitionen, mögliche Akquisitionen sowie Dividendenausschüttungen zum Großteil aus diesem finanziert werden.
FMC bleibe ein sehr attraktives Langfristinvestment. Für Anleger, denen das Aktienrisiko aber zu hoch ist, bietet sich nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research die oben genannten Anleihe von Fresenius Medical Care an. Sie sei trotz des jüngsten Kursanstiegs mit einer jährlichen Rendite von knapp 4% weiterhin ein hoch interessantes Papier für den Anleihen-Sektor. Jedoch gelte es, ein mögliches Währungsrisiko zu beachten. Dies könnte aber auch die Rendite der Währungsanleihe steigern, sollte der USD gegenüber dem Euro weiter aufwerten, was vor dem Hintergrund der anhaltenden Euro-Schuldenkrise nicht unwahrscheinlich sei. (Analyse vom 20.09.2012) (20.09.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
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