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Fresenius Medical Care-Anleihe: Gesunde Depotbeimischung
22.02.12 13:20
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst Sven Krupp von Anleihencheck Research hält die Unternehmensanleihe (ISIN USU31434AB68 / WKN A1GZP9) des Gesundheitsdienstleisters Fresenius Medical Care für ein solides Investment.
Die Anleihe, offizieller Emittent sei die hundertprozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens, die Fresenius Medical Care US Finance II, Inc., werde durch die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, Fresenius Medical Care Holdings, Inc. und Fresenius Medical Care Deutschland GmbH gesamtschuldnerisch garantiert. Die Anleihe sei mit einem Kupon von 5,625% ausgestattet, laufe noch bis zum 31.07.2019 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 USD auf. Bei einem aktuellen Kurs von 107,00 USD biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 4,54%. Das Rating durch die Agentur Moody's laute "Ba2". Damit liege die Emittentin ganz knapp außerhalb des Investment-Grade-Bereichs.
Fresenius Medical Care (FMC) sei der weltweit führende Dialysedienstleister und glänze durch zweistellige Ergebnis-Wachstumsraten. Aufgrund der demographischen Entwicklung sei auch auf lange Sicht mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu rechnen.
Der FMC-Konzern habe gestern Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Demnach seien die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf 12,795 Mrd. US-Dollar gestiegen. Währungsbereinigt habe der Zuwachs bei 5% gelegen. Das organische Wachstum habe indes 2% betragen. Das operative Ergebnis habe um 8% auf 2,075 Mrd. US-Dollar zugelegt. Die EBIT-Marge habe sich somit leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 16,2 Prozent verbessert. Das Konzernergebnis habe sich auch wegen einer etwas geringeren Steuerquote überproportional um 9% auf 1,071 Mrd. US-Dollar erhöht. Der Gewinn je Aktie habe somit bei 3,54 US-Dollar gelegen.
Die vorgelegten Zahlen haben insgesamt knapp im Rahmen der Erwartungen der Analysten von Anleihencheck Research gelegen. Positiv sei dabei hervorzuheben, dass das Unternehmen sowohl bei den Dienstleistungen als auch bei dem Produktabsatz einen Zuwachs verzeichnet habe. Mit gut 233.000 sei die Zahl der in den vom Konzern betriebenen Kliniken behandelten Patienten um rund 9% erhöht worden.
Für das nun laufende Geschäftsjahr 2012 rechne die Konzernleitung mit einem Umsatz von etwa 14 Mrd. US-Dollar. Das auf die Anteilseigner entfallende Konzernergebnis solle gleichzeitig auf 1,14 Mrd. US-Dollar erhöht werden. Nach Ansicht der Analysten sei der Ausblick damit eher verhalten ausgefallen.
Grundsätzlich schätze man die weiteren Wachstumsperspektiven des Unternehmens als sehr gut ein. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung und des gleichzeitig wachsenden Wohlstands in den Schwellenländern sei damit zu rechnen, dass die Nachfrage nach Dialysedienstleistungen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich wachsen werde. Hiervon werde Fresenius Medical Care als Marktführer aller Voraussicht nach deutlich überproportional profitieren.
FMC orientiere sich in seiner langfristigen Finanzplanung am Debt/EBITDA-Verhältnis (Verschuldungsgrad). Dabei würden die Finanzverbindlichkeiten (Debt) von FMC zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ins Verhältnis gesetzt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2010 habe der Verschuldungsgrad bei 2,38 gelegen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2011 strebe FMC einen Wert von weniger als 3,0 an, was nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research noch als angemessen betrachtet werden könne. Denn FMC generiere hohe Cashflows. Somit könnten Investitionen und mögliche Akquisitionen zum Großteil aus diesem finanziert werden.
FMC sei ein sehr attraktives Langfristinvestment. Für Anleger, denen das Aktienrisiko aber zu hoch ist, bietet sich nach Meinung Analysten von Anleihencheck Research die oben genannten Anleihe von Fresenius Medical Care US Finance II, Inc. an. Sie sei mit einer jährlichen Rendite von gut 4% eine interessante Alternative zu Staatsanleihen, Festgeld und derzeit Aktien. Jedoch gelte es, ein mögliches Währungsrisiko zu beachten. Dies könnte aber auch die Rendite der Währungsanleihe steigern, sollte der USD gegenüber dem Euro weiter aufwerten. (Analyse vom 22.02.2012) (22.02.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe, offizieller Emittent sei die hundertprozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens, die Fresenius Medical Care US Finance II, Inc., werde durch die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, Fresenius Medical Care Holdings, Inc. und Fresenius Medical Care Deutschland GmbH gesamtschuldnerisch garantiert. Die Anleihe sei mit einem Kupon von 5,625% ausgestattet, laufe noch bis zum 31.07.2019 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 USD auf. Bei einem aktuellen Kurs von 107,00 USD biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 4,54%. Das Rating durch die Agentur Moody's laute "Ba2". Damit liege die Emittentin ganz knapp außerhalb des Investment-Grade-Bereichs.
Fresenius Medical Care (FMC) sei der weltweit führende Dialysedienstleister und glänze durch zweistellige Ergebnis-Wachstumsraten. Aufgrund der demographischen Entwicklung sei auch auf lange Sicht mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu rechnen.
Der FMC-Konzern habe gestern Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Demnach seien die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf 12,795 Mrd. US-Dollar gestiegen. Währungsbereinigt habe der Zuwachs bei 5% gelegen. Das organische Wachstum habe indes 2% betragen. Das operative Ergebnis habe um 8% auf 2,075 Mrd. US-Dollar zugelegt. Die EBIT-Marge habe sich somit leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 16,2 Prozent verbessert. Das Konzernergebnis habe sich auch wegen einer etwas geringeren Steuerquote überproportional um 9% auf 1,071 Mrd. US-Dollar erhöht. Der Gewinn je Aktie habe somit bei 3,54 US-Dollar gelegen.
Die vorgelegten Zahlen haben insgesamt knapp im Rahmen der Erwartungen der Analysten von Anleihencheck Research gelegen. Positiv sei dabei hervorzuheben, dass das Unternehmen sowohl bei den Dienstleistungen als auch bei dem Produktabsatz einen Zuwachs verzeichnet habe. Mit gut 233.000 sei die Zahl der in den vom Konzern betriebenen Kliniken behandelten Patienten um rund 9% erhöht worden.
Grundsätzlich schätze man die weiteren Wachstumsperspektiven des Unternehmens als sehr gut ein. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung und des gleichzeitig wachsenden Wohlstands in den Schwellenländern sei damit zu rechnen, dass die Nachfrage nach Dialysedienstleistungen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich wachsen werde. Hiervon werde Fresenius Medical Care als Marktführer aller Voraussicht nach deutlich überproportional profitieren.
FMC orientiere sich in seiner langfristigen Finanzplanung am Debt/EBITDA-Verhältnis (Verschuldungsgrad). Dabei würden die Finanzverbindlichkeiten (Debt) von FMC zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ins Verhältnis gesetzt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2010 habe der Verschuldungsgrad bei 2,38 gelegen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2011 strebe FMC einen Wert von weniger als 3,0 an, was nach Einschätzung der Analysten von Anleihencheck Research noch als angemessen betrachtet werden könne. Denn FMC generiere hohe Cashflows. Somit könnten Investitionen und mögliche Akquisitionen zum Großteil aus diesem finanziert werden.
FMC sei ein sehr attraktives Langfristinvestment. Für Anleger, denen das Aktienrisiko aber zu hoch ist, bietet sich nach Meinung Analysten von Anleihencheck Research die oben genannten Anleihe von Fresenius Medical Care US Finance II, Inc. an. Sie sei mit einer jährlichen Rendite von gut 4% eine interessante Alternative zu Staatsanleihen, Festgeld und derzeit Aktien. Jedoch gelte es, ein mögliches Währungsrisiko zu beachten. Dies könnte aber auch die Rendite der Währungsanleihe steigern, sollte der USD gegenüber dem Euro weiter aufwerten. (Analyse vom 22.02.2012) (22.02.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
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