Erweiterte Funktionen
FOMC: Startschuss für das Bilanzverkürzungsprogramm der US-Notenbank
21.09.17 11:00
State Street Global Markets
Boston (www.anleihencheck.de) - Wie allgemein erwartet, gab das Federal Open Market Committee (FOMC) den Startschuss für das Bilanzverkürzungsprogramm der US-Notenbank, so Lee Ferridge, Leiter der Abteilung Multi Asset Strategy für Nordamerika bei State Street Global Markets.
Damit sei die Federal Reserve (FED) die erste Zentralbank, die mit der Rückführung der nach der globalen Finanzkrise eingeführten quantitativen Lockerung beginnen werde. Die FOMC-Mitglieder hätten den Schritt bereits im Vorfeld deutlich signalisiert. Aus diesem Grund gehe die FED davon aus, dass es sich bei der Bilanzverkürzung um einen allmählichen und vorhersehbaren Prozess handeln werde, der die Märkte kaum beeinflusse. Es sei "wie Farbe beim Trocknen zuzusehen", habe Janet Yellen, die Vorsitzende der FED, kürzlich das angestrebte Vorhaben beschrieben. Anfangs dürfte dies auch zutreffen, da die FED pro Monat nur einen Betrag von USD 10 Mrd. aus fällig werdenden Geldern nicht reinvestiere. Dieser Betrag erhöhe sich jedoch im Laufe der Zeit um monatlich USD 10 Mrd. pro Quartal. Sollte die Europäische Zentralbank (EZB) zudem Anfang 2018 beginnen, ihre monatlichen Anleihekäufe zu verringern, dürfte das Liquiditätsumfeld für die Finanzmärkte deutlich dünner werden.
Trotz der zuletzt enttäuschenden Wirtschaftsdaten habe die FED ihren Zinsausblick unverändert belassen. Eine weitere Leitzinserhöhung stehe dementsprechend noch in diesem Jahr auf der Agenda. Voraussetzung für eine dritte Leitzinserhöhung der FED in diesem Jahr dürften jedoch nach wie vor verbesserte Konjunkturdaten und/oder ein Hinweis auf steigenden Inflationsdruck sein. Die durch die Wirbelstürme Harvey und Irma ausgelöste Datenverzerrung in den kommenden Monaten dürfte die Aufgabe des FOMC dabei weiter erschweren. (21.09.2017/alc/a/a)
Damit sei die Federal Reserve (FED) die erste Zentralbank, die mit der Rückführung der nach der globalen Finanzkrise eingeführten quantitativen Lockerung beginnen werde. Die FOMC-Mitglieder hätten den Schritt bereits im Vorfeld deutlich signalisiert. Aus diesem Grund gehe die FED davon aus, dass es sich bei der Bilanzverkürzung um einen allmählichen und vorhersehbaren Prozess handeln werde, der die Märkte kaum beeinflusse. Es sei "wie Farbe beim Trocknen zuzusehen", habe Janet Yellen, die Vorsitzende der FED, kürzlich das angestrebte Vorhaben beschrieben. Anfangs dürfte dies auch zutreffen, da die FED pro Monat nur einen Betrag von USD 10 Mrd. aus fällig werdenden Geldern nicht reinvestiere. Dieser Betrag erhöhe sich jedoch im Laufe der Zeit um monatlich USD 10 Mrd. pro Quartal. Sollte die Europäische Zentralbank (EZB) zudem Anfang 2018 beginnen, ihre monatlichen Anleihekäufe zu verringern, dürfte das Liquiditätsumfeld für die Finanzmärkte deutlich dünner werden.
Trotz der zuletzt enttäuschenden Wirtschaftsdaten habe die FED ihren Zinsausblick unverändert belassen. Eine weitere Leitzinserhöhung stehe dementsprechend noch in diesem Jahr auf der Agenda. Voraussetzung für eine dritte Leitzinserhöhung der FED in diesem Jahr dürften jedoch nach wie vor verbesserte Konjunkturdaten und/oder ein Hinweis auf steigenden Inflationsdruck sein. Die durch die Wirbelstürme Harvey und Irma ausgelöste Datenverzerrung in den kommenden Monaten dürfte die Aufgabe des FOMC dabei weiter erschweren. (21.09.2017/alc/a/a)


