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FED wird der EZB noch mehr einleiten
22.07.22 11:00
Merck Finck
München (www.anleihencheck.de) - Nach der gestrigen historischen EZB-Zinswende ist kommenden Mittwoch die US-Notenbank an der Reihe: "Die FED wird bei ihrer Sitzung den US-Leitzinsabstand zur Eurozone weiter ausbauen", sagt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck.
Der Chefstratege von Merck Finck rechne innerhalb der weiterhin klar flexibleren amerikanischen Geldpolitik mit einem Leitzinsschritt um mindestens 75 Basispunkte nach oben: "Angesichts der europäischen und gerade deutschen Energiesorgen ist unser Basisszenario für die Eurozone anders als für die USA jetzt eine Rezession in den kommenden zwölf Monaten." Greil weiter: "Dies spricht für einen anhaltend starken Dollar zum Euro und bessere Aussichten für die Wall Street als für Aktien der Eurozone."
Bereits einen Tag vor der FED-Sitzung werde in den USA am Dienstag das im Vergleich zu Europa wohl etwas stabilere Verbrauchervertrauen für Juli veröffentlicht. Am Donnerstag folge dann das amerikanische Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal, bevor am Freitag Kerninflationsdaten folgen würden.
In Deutschland würden das ifo-Geschäftsklima am Montag sowie das voraussichtlich sehr schwache GfK-Konsumklima am Dienstag Aufschluss über das Ausmaß der wahrscheinlichen weiteren Stimmungseintrübung geben. Am Mittwoch würden dann die vorläufigen Inflationsdaten für den Juli (am Freitag für den gesamten Euroraum) sowie am Freitag wie für die Eurozone das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal. Hinzu komme am Donnerstag das Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone für den laufenden Monat.
In Asien schließlich würden sich die Blicke am Mittwoch auf Chinas Industriegewinne im Juni, am Freitag auf japanische Industrie-, Einzelhandels- und Arbeitsmarktdaten sowie am Sonntag (31. Juli) auf die offiziellen chinesischen Einkaufsmanagerindices für Juli richten.
ZITATE:
"Die FED wird bei ihrer Sitzung den US-Leitzinsabstand zur Eurozone weiter ausbauen."
"Angesichts der europäischen und gerade deutschen Energiesorgen ist unser Basisszenario für die Eurozone anders als für die USA jetzt eine Rezession in
den kommenden zwölf Monaten."
"Dies spricht für einen anhaltend starken Dollar zum Euro und bessere Aussichten für die Wall Street als für Aktien der Eurozone." (22.07.2022/alc/a/a)
Der Chefstratege von Merck Finck rechne innerhalb der weiterhin klar flexibleren amerikanischen Geldpolitik mit einem Leitzinsschritt um mindestens 75 Basispunkte nach oben: "Angesichts der europäischen und gerade deutschen Energiesorgen ist unser Basisszenario für die Eurozone anders als für die USA jetzt eine Rezession in den kommenden zwölf Monaten." Greil weiter: "Dies spricht für einen anhaltend starken Dollar zum Euro und bessere Aussichten für die Wall Street als für Aktien der Eurozone."
Bereits einen Tag vor der FED-Sitzung werde in den USA am Dienstag das im Vergleich zu Europa wohl etwas stabilere Verbrauchervertrauen für Juli veröffentlicht. Am Donnerstag folge dann das amerikanische Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal, bevor am Freitag Kerninflationsdaten folgen würden.
In Deutschland würden das ifo-Geschäftsklima am Montag sowie das voraussichtlich sehr schwache GfK-Konsumklima am Dienstag Aufschluss über das Ausmaß der wahrscheinlichen weiteren Stimmungseintrübung geben. Am Mittwoch würden dann die vorläufigen Inflationsdaten für den Juli (am Freitag für den gesamten Euroraum) sowie am Freitag wie für die Eurozone das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal. Hinzu komme am Donnerstag das Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone für den laufenden Monat.
ZITATE:
"Die FED wird bei ihrer Sitzung den US-Leitzinsabstand zur Eurozone weiter ausbauen."
"Angesichts der europäischen und gerade deutschen Energiesorgen ist unser Basisszenario für die Eurozone anders als für die USA jetzt eine Rezession in
den kommenden zwölf Monaten."
"Dies spricht für einen anhaltend starken Dollar zum Euro und bessere Aussichten für die Wall Street als für Aktien der Eurozone." (22.07.2022/alc/a/a)


