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FED will 2022 sechs Zinsschritte vornehmen
21.03.22 09:56
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Wie erwartet hob die FED den Leitzins um 25 Basispunkte an, so die Experten von Union Investment.
Wichtiger als der eigentliche Zinsschritt sei jedoch gewesen, welches Signal bezüglich der angedachten geldpolitischen Normalisierung die Währungshüter setzen würden. Angesichts einer Inflation auf 40-Jahreshoch, die infolge des durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Energiepreisschubs zumindest kurzfristig noch weiter angeheizt werden sollte, und eines engen Arbeitsmarkts mit teils erheblichem Lohndruck sei die Frage nicht gewesen, ob die Geldpolitik restriktiver werde, sondern vielmehr wie stark. Bislang habe sich die FED nicht genau festgelegt, in welchen Modus sie die Zinsen anheben möchte.
Nun habe es geheißen, man wolle auf jedem der kommenden Treffen einen Zinsschritt um jeweils 25 Basispunkte vornehmen. In Summe würden die Experten daher sechs Zinserhöhungen in diesem Jahr erwarten. Jedes Treffen sei aber live und man würde auf Basis der dann vorliegenden Daten entscheiden, habe FED-Chef Jerome Powell betont. Damit hätten die Währungshüter ihre klare Bereitschaft zu weiteren Zinsschritten gezeigt, seien aber zugleich flexibel in der Umsetzung geblieben. Bezüglich des geplanten Bilanzabbaus habe man Fortschritte gemacht, habe es auf Nachfrage in der Pressekonferenz geheißen. Man werde damit nach einem der nächsten Treffen beginnen. (Ausgabe vom 18.03.2022) (21.03.2022/alc/a/a)
Wichtiger als der eigentliche Zinsschritt sei jedoch gewesen, welches Signal bezüglich der angedachten geldpolitischen Normalisierung die Währungshüter setzen würden. Angesichts einer Inflation auf 40-Jahreshoch, die infolge des durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Energiepreisschubs zumindest kurzfristig noch weiter angeheizt werden sollte, und eines engen Arbeitsmarkts mit teils erheblichem Lohndruck sei die Frage nicht gewesen, ob die Geldpolitik restriktiver werde, sondern vielmehr wie stark. Bislang habe sich die FED nicht genau festgelegt, in welchen Modus sie die Zinsen anheben möchte.
Nun habe es geheißen, man wolle auf jedem der kommenden Treffen einen Zinsschritt um jeweils 25 Basispunkte vornehmen. In Summe würden die Experten daher sechs Zinserhöhungen in diesem Jahr erwarten. Jedes Treffen sei aber live und man würde auf Basis der dann vorliegenden Daten entscheiden, habe FED-Chef Jerome Powell betont. Damit hätten die Währungshüter ihre klare Bereitschaft zu weiteren Zinsschritten gezeigt, seien aber zugleich flexibel in der Umsetzung geblieben. Bezüglich des geplanten Bilanzabbaus habe man Fortschritte gemacht, habe es auf Nachfrage in der Pressekonferenz geheißen. Man werde damit nach einem der nächsten Treffen beginnen. (Ausgabe vom 18.03.2022) (21.03.2022/alc/a/a)


