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FED lässt sich mit Zinswende Zeit
28.01.21 13:00
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Jerome Powell, Chef der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve (FED), hat nicht vor, in nächster Zeit etwas an der Niedrigzinspolitik zu ändern, so die Experten von "FONDS professionell".
Der Leitzins verbleibe wie erwartet auf dem ultraniedrigen Niveau von 0,0 bis 0,25 Prozent, berichte das "Handelsblatt". Grund sei unter anderem die Lage am Arbeitsmarkt in den USA. Diese habe sich zuletzt wieder verschlechtert, die weitere Entwicklung sei hochgradig unsicher und hänge "vom Kurs des Virus, inklusive dem Fortschritt bei den Impfungen ab", sage Powell.
Es gäbe derzeit nichts Wichtigeres für die Wirtschaft, als die Menschen zu impfen und eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen. Bislang seien 20 Millionen der 330 Millionen Bürger geimpft worden. Powell halte es für durchaus möglich, dass das Land die Pandemie in diesem Jahr hinter sich lassen und zu einem normaleren Wirtschaftsgeschehen zurückkehren könne. Doch noch sei das Ziel bei weitem nicht erreicht. "Wir haben noch nicht gewonnen", sage der FED-Chef.
Die FED sei noch weit davon entfernt, ihr Ziel der Vollbeschäftigung und eine Inflationsrate von zwei Prozent oder mehr zu erreichen. Dass die lockeren Geldpolitik der FED zu einer Blasenbildung an den Märkten führen könnte, habe Powell laut dem "Handelsblatt" zurückgewiesen. "Der Zusammenhang zwischen niedrigen Zinsen und Assetpreisen ist vermutlich nicht so eng wie Leute glauben", sage Powell. Jetzt die Zinsen anzuheben, um möglichen Blasen vorzubeugen, sei kontraproduktiv, da dadurch die Wirtschaft Schaden nehmen würde. (28.01.2021/alc/a/a)
Der Leitzins verbleibe wie erwartet auf dem ultraniedrigen Niveau von 0,0 bis 0,25 Prozent, berichte das "Handelsblatt". Grund sei unter anderem die Lage am Arbeitsmarkt in den USA. Diese habe sich zuletzt wieder verschlechtert, die weitere Entwicklung sei hochgradig unsicher und hänge "vom Kurs des Virus, inklusive dem Fortschritt bei den Impfungen ab", sage Powell.
Es gäbe derzeit nichts Wichtigeres für die Wirtschaft, als die Menschen zu impfen und eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen. Bislang seien 20 Millionen der 330 Millionen Bürger geimpft worden. Powell halte es für durchaus möglich, dass das Land die Pandemie in diesem Jahr hinter sich lassen und zu einem normaleren Wirtschaftsgeschehen zurückkehren könne. Doch noch sei das Ziel bei weitem nicht erreicht. "Wir haben noch nicht gewonnen", sage der FED-Chef.
Die FED sei noch weit davon entfernt, ihr Ziel der Vollbeschäftigung und eine Inflationsrate von zwei Prozent oder mehr zu erreichen. Dass die lockeren Geldpolitik der FED zu einer Blasenbildung an den Märkten führen könnte, habe Powell laut dem "Handelsblatt" zurückgewiesen. "Der Zusammenhang zwischen niedrigen Zinsen und Assetpreisen ist vermutlich nicht so eng wie Leute glauben", sage Powell. Jetzt die Zinsen anzuheben, um möglichen Blasen vorzubeugen, sei kontraproduktiv, da dadurch die Wirtschaft Schaden nehmen würde. (28.01.2021/alc/a/a)


