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FED könnte Anleihekäufe schon im September drosseln
30.08.13 14:04
LB Baden-Württemberg
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - In der ersten Hälfte der vergangenen Börsenwoche sorgte vor allem die Angst vor einem amerikanisch-britischen Militärschlag gegen das syrische Regime und seinen Machthaber Baschar al-Assad für Turbulenzen an den Finanzmärkten, so die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.
Während die Aktienbörsen die Kriegsgefahr mit Kursverlusten quittiert hätten, hätten die Rohstoffe Gold und Öl deutliche Preissteigerungen verbuchen können. Mittlerweile habe sich die Lage auch aufgrund eines überraschenden Neins des großbritannischen Parlaments zu einem Vergeltungsschlag gegen das Bürgerkriegsland zwar etwas beruhigt. Doch gebannt sei die Syrienkrise damit noch lange nicht.
Ganz in den Hintergrund getreten seien in der letzten August-Handelswoche die guten Daten zum ifo-Geschäftsklimaindex, der zum vierten Mal in Folge deutlich von 106,2 auf 107,5 Punkte geklettert sei. Der erneute Anstieg des Wirtschaftsbarometers signalisiere eine Fortsetzung des Aufschwungs in Deutschland. Auch die positiven US-Makrodaten wie etwa die deutlicher als erwartet gesunkenen wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die laut einer Zweiterhebung noch höher ausgefallene BIP-Wachstumsrate im zweiten Quartal von 2,5% seien von den Investoren eher negativ aufgenommen worden. Sie würden nämlich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die FED ihre Anleihekäufe schon im September drosseln könnte.
Auch in den nächsten Wochen dürften die Exitpläne der FED, die Konjunkturdiskussion, die Euro-Schuldenkrise und der Syrienkonflikt zumindest temporär immer wieder Rückschläge verursachen. Zudem würden saisonale Aspekte dafür sprechen, dass die Entwicklung an den Aktienmärkten eher verhalten sein werde. Unter fundamentalen Gesichtspunkten besitze der Markt aber Kurspotenzial. Sofern nachhaltige Eskalationsszenarien ausbleiben würden, sollte er dieses bis Mitte nächsten Jahres sukzessive ausschöpfen. (30.08.2013/alc/a/a)
Während die Aktienbörsen die Kriegsgefahr mit Kursverlusten quittiert hätten, hätten die Rohstoffe Gold und Öl deutliche Preissteigerungen verbuchen können. Mittlerweile habe sich die Lage auch aufgrund eines überraschenden Neins des großbritannischen Parlaments zu einem Vergeltungsschlag gegen das Bürgerkriegsland zwar etwas beruhigt. Doch gebannt sei die Syrienkrise damit noch lange nicht.
Ganz in den Hintergrund getreten seien in der letzten August-Handelswoche die guten Daten zum ifo-Geschäftsklimaindex, der zum vierten Mal in Folge deutlich von 106,2 auf 107,5 Punkte geklettert sei. Der erneute Anstieg des Wirtschaftsbarometers signalisiere eine Fortsetzung des Aufschwungs in Deutschland. Auch die positiven US-Makrodaten wie etwa die deutlicher als erwartet gesunkenen wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die laut einer Zweiterhebung noch höher ausgefallene BIP-Wachstumsrate im zweiten Quartal von 2,5% seien von den Investoren eher negativ aufgenommen worden. Sie würden nämlich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die FED ihre Anleihekäufe schon im September drosseln könnte.
Auch in den nächsten Wochen dürften die Exitpläne der FED, die Konjunkturdiskussion, die Euro-Schuldenkrise und der Syrienkonflikt zumindest temporär immer wieder Rückschläge verursachen. Zudem würden saisonale Aspekte dafür sprechen, dass die Entwicklung an den Aktienmärkten eher verhalten sein werde. Unter fundamentalen Gesichtspunkten besitze der Markt aber Kurspotenzial. Sofern nachhaltige Eskalationsszenarien ausbleiben würden, sollte er dieses bis Mitte nächsten Jahres sukzessive ausschöpfen. (30.08.2013/alc/a/a)


