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FED hat die Märkte mit großem Geschick auf die Zinsnormalisierung eingestimmt
13.03.17 13:00
Allianz Global Investors
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Nach einer intensiven Vorbereitung der Finanzmärkte dürfte die US-Notenbank auf ihrer Sitzung am 14. und 15. März eine Leitzinserhöhung (FED Funds Rate) beschließen, so Franck Dixmier, Globaler Anleihenchef von Allianz Global Investors.
Nach anfänglicher Skepsis hinsichtlich der 'FED Dots', die die Zinserhöhungserwartungen der Mitglieder des Offenmarktausschusses wiedergeben würden, seien inzwischen auch die Märkte hiervon nahezu 100-prozentig überzeugt.
Mit Blick auf die Beschäftigungs- und Inflationsentwicklung und angesichts des günstigen makroökonomischen und finanziellen Umfelds gebe es für die FED reichlich Argumente, die Leitzinsen künftig weiter zu erhöhen. Die Perspektiven für das weltweite Wirtschaftswachstum hätten sich jüngst aufgehellt, und ein gestiegener Risikoappetit seitens der Anleger halte die Volatilität an den Finanzmärkten in Schach.
Neben der erwarteten Ankündigung einer Leitzinserhöhung werde die FED auch neue makroökonomische Prognosen und aktualisierte Leitzinserwartungen kommunizieren. Die Bank dürfte dabei erneut ihre Bereitschaft bekunden, die Normalisierung der Geldpolitik fortzusetzen. Mit einer Ankündigung der FED, ihre Bilanzsumme von mittlerweile 4,5 Billionen US-Dollar zu reduzieren, sei jedoch noch nicht zu rechnen. Hierzu dürfte es erst in einer fortgeschrittenen Phase der Zinsnormalisierung kommen.
Die Experten seien fest davon überzeugt, dass es in diesem Monat zur angedeuteten Zinserhöhung kommen werde. Wenn dies der Fall sei, habe die FED erfolgreich und mit großem Geschick die Markterwartungen in Richtung ihres Normalisierungsszenarios gelenkt, ohne dass es dabei - abgesehen von leicht steigenden Langfristzinsen - zu Marktverwerfungen gekommen wäre. Wenn die angedeutete Zinserhöhung nun allerdings nicht stattfände, würde die FED den Märkten widersprüchliche Signale senden, was unzweifelhaft Kosten eines erneuten Anstiegs der Volatilität zur Folge hätte. (13.03.2017/alc/a/a)
Nach anfänglicher Skepsis hinsichtlich der 'FED Dots', die die Zinserhöhungserwartungen der Mitglieder des Offenmarktausschusses wiedergeben würden, seien inzwischen auch die Märkte hiervon nahezu 100-prozentig überzeugt.
Neben der erwarteten Ankündigung einer Leitzinserhöhung werde die FED auch neue makroökonomische Prognosen und aktualisierte Leitzinserwartungen kommunizieren. Die Bank dürfte dabei erneut ihre Bereitschaft bekunden, die Normalisierung der Geldpolitik fortzusetzen. Mit einer Ankündigung der FED, ihre Bilanzsumme von mittlerweile 4,5 Billionen US-Dollar zu reduzieren, sei jedoch noch nicht zu rechnen. Hierzu dürfte es erst in einer fortgeschrittenen Phase der Zinsnormalisierung kommen.
Die Experten seien fest davon überzeugt, dass es in diesem Monat zur angedeuteten Zinserhöhung kommen werde. Wenn dies der Fall sei, habe die FED erfolgreich und mit großem Geschick die Markterwartungen in Richtung ihres Normalisierungsszenarios gelenkt, ohne dass es dabei - abgesehen von leicht steigenden Langfristzinsen - zu Marktverwerfungen gekommen wäre. Wenn die angedeutete Zinserhöhung nun allerdings nicht stattfände, würde die FED den Märkten widersprüchliche Signale senden, was unzweifelhaft Kosten eines erneuten Anstiegs der Volatilität zur Folge hätte. (13.03.2017/alc/a/a)


