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FED hält an ihrer abwartenden Politik fest
18.07.25 09:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate in den USA stieg im Juni stärker als erwartet von 2,4 auf 2,7 Prozent, die Kerninflation von 2,8 auf 2,9 Prozent, so die Analysten von Postbank Research.
Die PCE-Kernrate sei im Mai von 2,6 auf 2,7 Prozent geklettert.
Der Arbeitsmarktreport für Juni sei etwas besser ausgefallen als im Marktkonsens erwartet. Der Stellenaufbau habe mit 147.000 oberhalb der Prognosen gelegen. Die Arbeitslosenquote sei auf 4,1 Prozent gesunken, die Gehälter hätten sich um 3,7 Prozent zum Vorjahr erhöht.
Der ISM-Index der Industrie sei im Juni moderat auf 49,0 Punkte gestiegen, wobei die Subindices der Neuaufträge und der Beschäftigungen jedoch innerhalb des Schrumpfungsbereich weiter nachgegeben hätten, während die Preise weiter angestiegen seien. Der Index für Dienstleistungen sei von 49,9 auf 50,8 Punkte geklettert.
Einen unerwarteten, kräftigen Rücksetzer habe es beim Verbrauchervertrauen des Conference Boards gegeben, wohingegen sich der Indikator der Uni von Michigan stabilisiert habe. Die FED halte an ihrer abwartenden Politik fest. An den Swapmärkten werde eine nächste Leitzinssenkung mit 60 Prozent Wahrscheinlichkeit für September eingepreist, bis zum Jahresende kumuliert 45 bp.
Die Märkte würden nun auf den Ausgang der Zollverhandlungen warten, deren Ende für den 1. August geplant sei, und auf Daten, die die Geldpolitik der FED beeinflussen könnten. Nachdem der US-Dollar am 1. Juli auf ein neues 3,5-Jahrestief bei EUR/USD 1,1830 gefallen sei, habe er sich zuletzt etwas erholen können. Bis zum Jahresende dürfte der Euro seinen Aufwärtstrend in Richtung EUR/USD 1,20 jedoch wieder aufnehmen. (Währungsbulletin August 2025) (18.07.2025/alc/a/a)
Die PCE-Kernrate sei im Mai von 2,6 auf 2,7 Prozent geklettert.
Der ISM-Index der Industrie sei im Juni moderat auf 49,0 Punkte gestiegen, wobei die Subindices der Neuaufträge und der Beschäftigungen jedoch innerhalb des Schrumpfungsbereich weiter nachgegeben hätten, während die Preise weiter angestiegen seien. Der Index für Dienstleistungen sei von 49,9 auf 50,8 Punkte geklettert.
Einen unerwarteten, kräftigen Rücksetzer habe es beim Verbrauchervertrauen des Conference Boards gegeben, wohingegen sich der Indikator der Uni von Michigan stabilisiert habe. Die FED halte an ihrer abwartenden Politik fest. An den Swapmärkten werde eine nächste Leitzinssenkung mit 60 Prozent Wahrscheinlichkeit für September eingepreist, bis zum Jahresende kumuliert 45 bp.
Die Märkte würden nun auf den Ausgang der Zollverhandlungen warten, deren Ende für den 1. August geplant sei, und auf Daten, die die Geldpolitik der FED beeinflussen könnten. Nachdem der US-Dollar am 1. Juli auf ein neues 3,5-Jahrestief bei EUR/USD 1,1830 gefallen sei, habe er sich zuletzt etwas erholen können. Bis zum Jahresende dürfte der Euro seinen Aufwärtstrend in Richtung EUR/USD 1,20 jedoch wieder aufnehmen. (Währungsbulletin August 2025) (18.07.2025/alc/a/a)


