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FED: Zinssenkung im Januar wahrscheinlicher als im Dezember
25.11.25 10:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die jüngsten Berichte zur Beschäftigungsentwicklung außerhalb der Landwirtschaft deuten auf einen schwächeren Arbeitsmarkt als zu Beginn des Jahres hin, mit einem verlangsamten Lohnwachstum und einer steigenden Arbeitslosenquote, so die Analysten von Postbank Research.
Dieser Faktor könnte sich auf den am Dienstag veröffentlichten Verbrauchervertrauensindex des Conference Board auswirken, der voraussichtlich von 94,6 auf 92,7 fallen werde. Am selben Tag würden die verspäteten Zahlen zur Produzentenpreisinflation (PPI) für September veröffentlicht. Die vorherige Zahl (August) habe einen leichten Rückgang der Jahresrate auf 2,6% (Endnachfrage) gezeigt. Angesichts gemischter Konjunktursignale und verzögerter Daten wachse die Erwartung, dass die FED die Zinsen im Dezember unverändert lassen und eine vorsichtige Haltung beibehalten werde. Die nächsten wichtigen Inflationsdaten für die Verbraucherpreisinflation im November sollten am 10. Dezember veröffentlicht werden. An diesem Tag finde eine Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) statt, auf der die nächste Zinsentscheidung bekannt gegeben werde.
Fazit: Das diese Woche veröffentlichte Verbrauchervertrauen und die verspäteten PPI-Daten könnten die Entscheidung des FOMC bekräftigen, bei seiner Sitzung im Dezember die Zinsen zu senken. Allerdings würden die nach wie vor gemischten Signale vom Arbeitsmarkt und die hemmenden makroökonomischen Einflüsse derzeit eine Zinssenkung durch die FED im Januar wahrscheinlicher machen als im Dezember. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 24.11.2025) (25.11.2025/alc/a/a)
Dieser Faktor könnte sich auf den am Dienstag veröffentlichten Verbrauchervertrauensindex des Conference Board auswirken, der voraussichtlich von 94,6 auf 92,7 fallen werde. Am selben Tag würden die verspäteten Zahlen zur Produzentenpreisinflation (PPI) für September veröffentlicht. Die vorherige Zahl (August) habe einen leichten Rückgang der Jahresrate auf 2,6% (Endnachfrage) gezeigt. Angesichts gemischter Konjunktursignale und verzögerter Daten wachse die Erwartung, dass die FED die Zinsen im Dezember unverändert lassen und eine vorsichtige Haltung beibehalten werde. Die nächsten wichtigen Inflationsdaten für die Verbraucherpreisinflation im November sollten am 10. Dezember veröffentlicht werden. An diesem Tag finde eine Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) statt, auf der die nächste Zinsentscheidung bekannt gegeben werde.
Fazit: Das diese Woche veröffentlichte Verbrauchervertrauen und die verspäteten PPI-Daten könnten die Entscheidung des FOMC bekräftigen, bei seiner Sitzung im Dezember die Zinsen zu senken. Allerdings würden die nach wie vor gemischten Signale vom Arbeitsmarkt und die hemmenden makroökonomischen Einflüsse derzeit eine Zinssenkung durch die FED im Januar wahrscheinlicher machen als im Dezember. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 24.11.2025) (25.11.2025/alc/a/a)


