Erweiterte Funktionen
FED im Dilemma: Gute Daten, schlechte Laune - Was passiert mit den Zinsen?
13.05.25 10:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Stimmungsindikatoren der Industrie fielen für den April besser aus als erwartet, so die Analysten von Postbank Research.
Der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes sei nur geringfügig von 49,0 auf 48,7 Zähler gesunken, die Subindices der Neuaufträge und der Beschäftigung seien unerwartet angestiegen, der für die bezahlten Preise geringfügiger als im Marktkonsens prognostiziert. Der ISM-Index der Dienstleistungen habe sich von 50,8 auf 51,6 Punkte verbessert, die Subindices für Neuaufträge und Beschäftigung hätten auch hier zugelegt. Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei hingegen ebenso abgestürzt wie der Uni of Michigan-Index. Die Inflationserwartungen hätten weiter zugelegt.
Im März sei die Inflationsrate der Verbraucherpreise von 2,8% auf 2,4% gesunken, die Kernrate von 3,1% auf 2,8%, die PCE-Kernrate habe im März von 3,0% auf 2,8% nachgegeben.
Im April habe die Anzahl der neugeschaffenen Stellen mit 177.000 leicht oberhalb der Erwartungen gelegen. Die Arbeitslosenquote habe bei 4,2% verharrt. Die offenen Stellen gemäß JOLTS-Report seien im März von 7,48 auf 7,19 Millionen gesunken.
Die Swapmärkte würden eine Zinssenkung um 25 Basispunkte bis zum Juli nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% einpreisen und kumuliert insgesamt drei Zinssenkungen bis zum Jahresende. Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei zuletzt von 4,58% am 11. April bis auf 4,13% am 1. Mai zurückgekommen. Aktuell stehe sie bei rund 4,40%. Sofern es nicht zu einer weiteren Eskalation im Handelskonflikt komme, dürften zehnjährige Treasuries in sechs Monaten bei 4,50% rentieren. (Zinsbulletin Mai 2025) (13.05.2025/alc/a/a)
Der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes sei nur geringfügig von 49,0 auf 48,7 Zähler gesunken, die Subindices der Neuaufträge und der Beschäftigung seien unerwartet angestiegen, der für die bezahlten Preise geringfügiger als im Marktkonsens prognostiziert. Der ISM-Index der Dienstleistungen habe sich von 50,8 auf 51,6 Punkte verbessert, die Subindices für Neuaufträge und Beschäftigung hätten auch hier zugelegt. Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei hingegen ebenso abgestürzt wie der Uni of Michigan-Index. Die Inflationserwartungen hätten weiter zugelegt.
Im April habe die Anzahl der neugeschaffenen Stellen mit 177.000 leicht oberhalb der Erwartungen gelegen. Die Arbeitslosenquote habe bei 4,2% verharrt. Die offenen Stellen gemäß JOLTS-Report seien im März von 7,48 auf 7,19 Millionen gesunken.
Die Swapmärkte würden eine Zinssenkung um 25 Basispunkte bis zum Juli nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% einpreisen und kumuliert insgesamt drei Zinssenkungen bis zum Jahresende. Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei zuletzt von 4,58% am 11. April bis auf 4,13% am 1. Mai zurückgekommen. Aktuell stehe sie bei rund 4,40%. Sofern es nicht zu einer weiteren Eskalation im Handelskonflikt komme, dürften zehnjährige Treasuries in sechs Monaten bei 4,50% rentieren. (Zinsbulletin Mai 2025) (13.05.2025/alc/a/a)


