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FED-Chef Powell im Visier von Trump
21.06.19 09:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Handelsstreit zwischen den USA und China scheint doch nicht endgültig festgefahren, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Zumindest werde wieder miteinander gesprochen: US-Präsident Trump habe ein Gespräch mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi auf dem G20-Gipfel Ende des Monats angekündigt. Vor dem "ausgiebigen Gespräch" solle es bereits erste Verhandlungen zwischen den jeweiligen Handelsrepräsentanten geben.
Während sich Trump damit gegenüber Xi wieder versöhnlicher gezeigt und den US-Dollar damit gestützt habe, bleibe sein Kurs gegenüber FED-Chef Powell hart. Habe er es zuvor allerdings noch bei verbalen Angriffen belassen, sei er zuletzt einen Schritt weitergegangen und habe eine mögliche Entlassung von Powell rechtlich prüfen lassen. Der anhaltende Ärger Trumps gegenüber der FED sei umso erstaunlicher, da diese aufgrund des schwächeren Wirtschafts- und Inflationsumfelds sowie der Markterwartungen zunehmend unter Druck gerate, durch Leitzinssenkungen die US-Konjunktur und damit indirekt die Handelspolitik Trumps zu stützen. Wie sich zuletzt in den Kommentaren von EZB-Chef Draghi zeigte, scheinen die Währungshüter im Euroraum dem Kurswechsel der FED folgen zu wollen, so die Deutsche Bank AG. Der Wechselkurs des US-Dollar zum Euro dürfte daher mittelfristig stabil bleiben. (21.06.2019/alc/a/a)
Zumindest werde wieder miteinander gesprochen: US-Präsident Trump habe ein Gespräch mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi auf dem G20-Gipfel Ende des Monats angekündigt. Vor dem "ausgiebigen Gespräch" solle es bereits erste Verhandlungen zwischen den jeweiligen Handelsrepräsentanten geben.
Während sich Trump damit gegenüber Xi wieder versöhnlicher gezeigt und den US-Dollar damit gestützt habe, bleibe sein Kurs gegenüber FED-Chef Powell hart. Habe er es zuvor allerdings noch bei verbalen Angriffen belassen, sei er zuletzt einen Schritt weitergegangen und habe eine mögliche Entlassung von Powell rechtlich prüfen lassen. Der anhaltende Ärger Trumps gegenüber der FED sei umso erstaunlicher, da diese aufgrund des schwächeren Wirtschafts- und Inflationsumfelds sowie der Markterwartungen zunehmend unter Druck gerate, durch Leitzinssenkungen die US-Konjunktur und damit indirekt die Handelspolitik Trumps zu stützen. Wie sich zuletzt in den Kommentaren von EZB-Chef Draghi zeigte, scheinen die Währungshüter im Euroraum dem Kurswechsel der FED folgen zu wollen, so die Deutsche Bank AG. Der Wechselkurs des US-Dollar zum Euro dürfte daher mittelfristig stabil bleiben. (21.06.2019/alc/a/a)


