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Express Kuponanleihe auf STADA: Gebraucht, aber gut in Schuss - Anleiheanalyse
11.03.16 12:00
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Express Kuponanleihe der Helaba auf die STADA-Aktie vor.
Die Rubelschwäche mache dem stark in Russland engagierten Generika-Unternehmen STADA weiter zu schaffen. Nach vorläufigen Zahlen sei das Ebitda im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 377,1 Mio. Euro gesunken. Allein für Währungseffekte seien Belastungen von 16,9 Mio. Euro angefallen. Der konzernweite Umsatz hingegen sei um drei Prozent auf 2,12 Mrd. Euro geklettert.
Auch der Nettogewinn sei in der Pluszone gelandet - und zwar deutlich. Unterm Strich seien mit 110,4 Mio. Euro stolze 71 Prozent mehr hängen geblieben als im Vorjahr. 2014 hätten allerdings hohe Abschreibungen auf das Russland-Geschäft das Ergebnis belastet - diese seien 2015 ausgeblieben. Anleger könnten deswegen mit einer höheren Gewinnbeteiligung rechnen. Der Generika-Hersteller wolle für das vergangene Jahr 0,70 Cent je Aktie springen lassen, vier Cent mehr als im Vorjahr. An der Börse sei die Aktie zunächst dennoch unter Druck geraten. Anleger hätten sich wohl mehr erhofft.
Vor allem aber der Ausblick auf das laufende Quartal habe für lange Gesichter gesorgt. Der Vorstand gehe von einer "etwas gedämpften Entwicklung" aus, habe es in der Unternehmensmitteilung geheißen. Im Klartext: Große Sprünge seien nicht zu erwarten. Ein kleiner Trost: Für das Gesamtjahr rechne STADA immerhin mit einem "leichten Wachstum" bei Umsatz, Ebitda und Konzerngewinn - Währungs- und Portfolioeffekte herausgerechnet verstehe sich.
Auch Analysten hätten sich von dem verhaltenen Ausblick enttäuscht gezeigt, würden aber auf die inzwischen günstige Bewertung der STADA-Aktie verweisen. Schließlich werde der Generika-Hersteller nur noch mit dem Achtfachen der für 2016 erwarteten Gewinne gehandelt. Das, so die Experten der DZ BANK, begrenze das Abwärtspotenzial. Auf der anderen Seite dürften wegen der schwierigen Marktsituation in Osteuropa die Bäume auch nicht in den Himmel wachsen. Insofern sei der MDAX-Wert wohl der ideale Kandidat für ein Seitwärtsinvestment.
Auf der Suche nach einem passenden Express-Zertifikat seien die Experten auf die Kuponanleihe (WKN HLB9NF) der Helaba gestoßen. Das Papier zahle jährlich einen Kupon von vier Prozent des Nennwerts - unabhängig von der Kursentwicklung. Die Tilgungsschwelle liege bei 33,68 Euro. (Ausgabe 09/2016) (11.03.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Rubelschwäche mache dem stark in Russland engagierten Generika-Unternehmen STADA weiter zu schaffen. Nach vorläufigen Zahlen sei das Ebitda im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 377,1 Mio. Euro gesunken. Allein für Währungseffekte seien Belastungen von 16,9 Mio. Euro angefallen. Der konzernweite Umsatz hingegen sei um drei Prozent auf 2,12 Mrd. Euro geklettert.
Auch der Nettogewinn sei in der Pluszone gelandet - und zwar deutlich. Unterm Strich seien mit 110,4 Mio. Euro stolze 71 Prozent mehr hängen geblieben als im Vorjahr. 2014 hätten allerdings hohe Abschreibungen auf das Russland-Geschäft das Ergebnis belastet - diese seien 2015 ausgeblieben. Anleger könnten deswegen mit einer höheren Gewinnbeteiligung rechnen. Der Generika-Hersteller wolle für das vergangene Jahr 0,70 Cent je Aktie springen lassen, vier Cent mehr als im Vorjahr. An der Börse sei die Aktie zunächst dennoch unter Druck geraten. Anleger hätten sich wohl mehr erhofft.
Auch Analysten hätten sich von dem verhaltenen Ausblick enttäuscht gezeigt, würden aber auf die inzwischen günstige Bewertung der STADA-Aktie verweisen. Schließlich werde der Generika-Hersteller nur noch mit dem Achtfachen der für 2016 erwarteten Gewinne gehandelt. Das, so die Experten der DZ BANK, begrenze das Abwärtspotenzial. Auf der anderen Seite dürften wegen der schwierigen Marktsituation in Osteuropa die Bäume auch nicht in den Himmel wachsen. Insofern sei der MDAX-Wert wohl der ideale Kandidat für ein Seitwärtsinvestment.
Auf der Suche nach einem passenden Express-Zertifikat seien die Experten auf die Kuponanleihe (WKN HLB9NF) der Helaba gestoßen. Das Papier zahle jährlich einen Kupon von vier Prozent des Nennwerts - unabhängig von der Kursentwicklung. Die Tilgungsschwelle liege bei 33,68 Euro. (Ausgabe 09/2016) (11.03.2016/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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