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Evonik-Aktie nach Q3 schwach - defensiver Einstieg möglich - Anleiheanalyse
13.11.24 11:20
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateReport" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe eine Aktienanleihe und zwei Discount-Zertifikate auf die Aktie von Evonik vor.
Der Aktienkurs von Evonik sei nach Vorlage der Ergebnisse für das 3. Quartal abgetaucht, obwohl der Spezialchemie-Konzern durch ein Sparprogramm und Preiserhöhungen bei Tiermast-Produkten sowohl Umsatz als auch Gewinn habe steigern können - trotz Konjunkturkrise zum dritten Mal in Folge, wie CEO Kullmann hervorgehoben habe. Er habe die Jahresprognose eines operativen Ergebnisses (EBITDA) zwischen 1,9 und 2,2 Mrd. Euro bekräftigt - knapp 1,7 Mrd. Euro seien bereits nach 9 Monaten eingespielt worden. J.P. Morgan gehe davon aus, dass die Dynamik bei Performance Materials im letzten Quartal nachlassen könnte, erwarte jedoch positive Effekte aus einer möglichen Trennung vom Geschäft mit Standardchemikalien und petrochemischen Zusätzen dieser Sparte.
Mit dem Discounter der HVB HSBC zum Preis von 16,42 Euro erhielten Anleger einen Puffer von 7 Prozent. Die Maximalrendite liege bei 0,58 Euro oder 9,6 Prozent p.a., wenn die Aktie am 21.3.25 mindestens auf Höhe des Caps bei 17 Euro notiert sei, andernfalls gebe es eine Aktie.
Das Discount-Zertifikat der HSBC biete einen Puffer von 14,8 Prozent. Aus der Differenz aus dem Cap (16 Euro) und dem Preis von 15,04 Euro errechne sich eine maximale Rendite von 0,96 Euro oder 10,3 Prozent p.a., sofern die Aktie am 20.6.25 oberhalb des Caps schließe. Aktienlieferung im negativen Szenario.
Laufendes Zinseinkommen in Höhe von 6,4 Prozent p.a. unabhängig von der Aktienkursentwicklung zahle die Aktienanleihe der DZ Bank. Durch den Kaufkurs unter pari steige die Effektivrendite auf 9,2 Prozent p.a., sofern die Aktie am 19.9.25 zumindest auf Höhe des Basispreises von 17 Euro schließe. Andernfalls erhielten Anleger 58 Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro / 17 Euro; Bruchteile in bar).
Wer davon ausgehe, dass die Evonik-Aktie nach dem Absturz ein Kauf sei und sich innerhalb der nächsten 4 bis 9 Monate zumindest seitwärts entwickeln werde, weil das Unternehmen den Erholungstrend fortsetze und die zyklischen Risiken eingepreist seien, könnte sich mit den Zertifikaten defensiv engagieren und sich mit Puffer gegen moderate Verluste schützen. (13.11.2024/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Aktienkurs von Evonik sei nach Vorlage der Ergebnisse für das 3. Quartal abgetaucht, obwohl der Spezialchemie-Konzern durch ein Sparprogramm und Preiserhöhungen bei Tiermast-Produkten sowohl Umsatz als auch Gewinn habe steigern können - trotz Konjunkturkrise zum dritten Mal in Folge, wie CEO Kullmann hervorgehoben habe. Er habe die Jahresprognose eines operativen Ergebnisses (EBITDA) zwischen 1,9 und 2,2 Mrd. Euro bekräftigt - knapp 1,7 Mrd. Euro seien bereits nach 9 Monaten eingespielt worden. J.P. Morgan gehe davon aus, dass die Dynamik bei Performance Materials im letzten Quartal nachlassen könnte, erwarte jedoch positive Effekte aus einer möglichen Trennung vom Geschäft mit Standardchemikalien und petrochemischen Zusätzen dieser Sparte.
Mit dem Discounter der HVB HSBC zum Preis von 16,42 Euro erhielten Anleger einen Puffer von 7 Prozent. Die Maximalrendite liege bei 0,58 Euro oder 9,6 Prozent p.a., wenn die Aktie am 21.3.25 mindestens auf Höhe des Caps bei 17 Euro notiert sei, andernfalls gebe es eine Aktie.
Laufendes Zinseinkommen in Höhe von 6,4 Prozent p.a. unabhängig von der Aktienkursentwicklung zahle die Aktienanleihe der DZ Bank. Durch den Kaufkurs unter pari steige die Effektivrendite auf 9,2 Prozent p.a., sofern die Aktie am 19.9.25 zumindest auf Höhe des Basispreises von 17 Euro schließe. Andernfalls erhielten Anleger 58 Aktien gemäß Bezugsverhältnis (= 1.000 Euro / 17 Euro; Bruchteile in bar).
Wer davon ausgehe, dass die Evonik-Aktie nach dem Absturz ein Kauf sei und sich innerhalb der nächsten 4 bis 9 Monate zumindest seitwärts entwickeln werde, weil das Unternehmen den Erholungstrend fortsetze und die zyklischen Risiken eingepreist seien, könnte sich mit den Zertifikaten defensiv engagieren und sich mit Puffer gegen moderate Verluste schützen. (13.11.2024/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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