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Eurozone: Zweiter Zinsschritt in Sicht - Inflationsdaten könnten EZB-Politik beeinflussen
01.10.24 10:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die wichtigste Datenveröffentlichung der Eurozone in dieser Woche wird die vorläufige Verbraucherpreisinflation (VPI) für September sein, so die Analysten von Postbank Research.
Die August-Daten hätten den Weg für die zweite Zinssenkung der EZB in diesem Zyklus geebnet, da die Gesamtinflation mit 2,2% um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonatswert gesunken sei. Sie habe damit den niedrigsten Stand seit Juli 2021 erreicht, während die Kerninflation um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8% gegenüber Vorjahr gesunken sei. Darüber hinaus werden wir am Donnerstag sehen, wie sich die Produzentenpreise (PPI) der Eurozone im August entwickelt haben, nachdem sie im Juli auf 2,1% gegenüber Vorjahr zurückgegangen sind, so die Analysten von Postbank Research. Dabei habe es sich um den geringsten Rückgang seit Beginn des Deflationstrends bei den Produzentenpreisen im Mai 2023 gehandelt. Die endgültigen HCOB-EMIs für die Eurozone für September, die am Dienstag und Donnerstag veröffentlicht würden, sollten das eher düstere Konjunkturbild bestätigen, das die vorläufigen Zahlen angekündigt hätten. Die Arbeitslosenquote der Eurozone für August werde am Mittwoch veröffentlicht.
Fazit: Angesichts der nachlassenden Konjunkturdynamik könnten weiter sinkende Verbraucherpreisinflationsdaten die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen durch die EZB erhöhen. (Ausgabe vom 30.09.2024) (01.10.2024/alc/a/a)
Die August-Daten hätten den Weg für die zweite Zinssenkung der EZB in diesem Zyklus geebnet, da die Gesamtinflation mit 2,2% um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonatswert gesunken sei. Sie habe damit den niedrigsten Stand seit Juli 2021 erreicht, während die Kerninflation um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8% gegenüber Vorjahr gesunken sei. Darüber hinaus werden wir am Donnerstag sehen, wie sich die Produzentenpreise (PPI) der Eurozone im August entwickelt haben, nachdem sie im Juli auf 2,1% gegenüber Vorjahr zurückgegangen sind, so die Analysten von Postbank Research. Dabei habe es sich um den geringsten Rückgang seit Beginn des Deflationstrends bei den Produzentenpreisen im Mai 2023 gehandelt. Die endgültigen HCOB-EMIs für die Eurozone für September, die am Dienstag und Donnerstag veröffentlicht würden, sollten das eher düstere Konjunkturbild bestätigen, das die vorläufigen Zahlen angekündigt hätten. Die Arbeitslosenquote der Eurozone für August werde am Mittwoch veröffentlicht.
Fazit: Angesichts der nachlassenden Konjunkturdynamik könnten weiter sinkende Verbraucherpreisinflationsdaten die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen durch die EZB erhöhen. (Ausgabe vom 30.09.2024) (01.10.2024/alc/a/a)
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