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Eurozone: Gesamtinflation dürfte sich in den kommenden Monaten weiter nach unten bewegen
01.04.19 10:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Nach der dritten Niederlage für Mays Austrittsabkommen am Freitag ist heute wieder das Parlament an der Reihe, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
So werde das Unterhaus wie bereits letzte Woche über verschiedene Brexit-Optionen abstimmen, darunter auch ein Referendum über den Austrittsvertrag (de facto zweite Brexit-Abstimmung) sowie eine Zollunion. Diese beiden Optionen hätten am vergangenen Mittwoch jeweils mehr Stimmen auf sich vereinen können als Mays Austrittsabkommen in jeder der drei Abstimmungen. Bereits morgen könnte May jedoch einen vierten Anlauf nehmen und das Austrittsabkommen abermals dem Parlament vorlegen. Aber weder die heutigen Abstimmungen noch ein etwaiges viertes Votum über den Austrittsvertrag dürften einen Ausweg aus der (hard) Brexit-Sackgasse weisen. Neben dem ermüdenden Brexit-Theater stünden auch einige Datenveröffentlichungen auf dem Programm.
In den USA würden die Einzelhandelsumsätze sowie der ISM Index Aufschluss über die konjunkturelle Lage geben, das Wochenhighlight sei jedoch der Arbeitsmarktbericht (Freitag). In der Eurozone richte sich das Augenmerk heute auf die März-Inflationszahlen. Der Anstieg der Kernrate dürfte abermals geringer ausfallen, was jedoch großteils einem Kalendereffekt (Ostern) geschuldet sein dürfte. Die Kernrate sollte damit im März ihren Tiefpunkt erreicht haben. Nichtsdestotrotz dürfte sich die Gesamtinflation in den kommenden Monaten weiter nach unten bewegen, da der Beitrag der Energiepreise abklingen werde. Neben weiteren Länder-PMIs (heute und Mittwoch) seien schließlich die anstehenden Industriedaten aus Deutschland (Donnerstag: Auftragseingang, Freitag: Industrieproduktion) von Interesse und würden Aufschluss darüber geben, ob die deutsche Industrie endlich einen Boden gefunden habe. (01.04.2019/alc/a/a)
So werde das Unterhaus wie bereits letzte Woche über verschiedene Brexit-Optionen abstimmen, darunter auch ein Referendum über den Austrittsvertrag (de facto zweite Brexit-Abstimmung) sowie eine Zollunion. Diese beiden Optionen hätten am vergangenen Mittwoch jeweils mehr Stimmen auf sich vereinen können als Mays Austrittsabkommen in jeder der drei Abstimmungen. Bereits morgen könnte May jedoch einen vierten Anlauf nehmen und das Austrittsabkommen abermals dem Parlament vorlegen. Aber weder die heutigen Abstimmungen noch ein etwaiges viertes Votum über den Austrittsvertrag dürften einen Ausweg aus der (hard) Brexit-Sackgasse weisen. Neben dem ermüdenden Brexit-Theater stünden auch einige Datenveröffentlichungen auf dem Programm.
In den USA würden die Einzelhandelsumsätze sowie der ISM Index Aufschluss über die konjunkturelle Lage geben, das Wochenhighlight sei jedoch der Arbeitsmarktbericht (Freitag). In der Eurozone richte sich das Augenmerk heute auf die März-Inflationszahlen. Der Anstieg der Kernrate dürfte abermals geringer ausfallen, was jedoch großteils einem Kalendereffekt (Ostern) geschuldet sein dürfte. Die Kernrate sollte damit im März ihren Tiefpunkt erreicht haben. Nichtsdestotrotz dürfte sich die Gesamtinflation in den kommenden Monaten weiter nach unten bewegen, da der Beitrag der Energiepreise abklingen werde. Neben weiteren Länder-PMIs (heute und Mittwoch) seien schließlich die anstehenden Industriedaten aus Deutschland (Donnerstag: Auftragseingang, Freitag: Industrieproduktion) von Interesse und würden Aufschluss darüber geben, ob die deutsche Industrie endlich einen Boden gefunden habe. (01.04.2019/alc/a/a)
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