Erweiterte Funktionen
Eurozone: Fokus auf Zölle und (Geo)-Politik
11.03.25 10:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Nach der weithin erwarteten Zinssenkung der EZB um 25 Basispunkte in der vergangenen Woche und den vorläufigen Zahlen zur Verbraucherpreisinflation im Februar, die etwas höher ausfielen als die Konsensschätzungen wird der Datenkalender der Eurozone in dieser Woche nur wenige Höhepunkte aufweisen, so die Analysten von Postbank Research.
Das Hauptaugenmerk dürfte auf der Entwicklung der Zollsituation und den potenziellen Auswirkungen des von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Verteidigungsplans sowie der deutschen "Budget-Bazooka" und den angekündigten Änderungen an der "Schuldenbremse"" liegen. Heute werde das Sentix-Anlegervertrauen in der Eurozone für März veröffentlicht. Die Stimmung der Anleger in der Eurozone habe sich im Februar stärker als erwartet aufgehellt. Am Donnerstag würden die Zahlen zur Industrieproduktion für Januar erwartet. Diese sei im Dezember um 1,1% ggü. Vormonat gesunken. Unter den größten Volkswirtschaften des Blocks sei die Industrietätigkeit in Deutschland (-2,9%), Italien (-3,1%), den Niederlanden (-1,0%) und Frankreich (-0,4%) geschrumpft, während Spanien einen Anstieg um 1,4% verzeichnet habe. Außerdem stünden heute die deutsche Handelsbilanz und Industrieproduktion für Januar an, während die deutsche Großhandelspreisinflation und die endgültigen Verbraucherpreisinflationsdaten für Februar am Dienstag bzw. Donnerstag veröffentlicht würden.
Fazit: In den vergangenen Wochen habe man bei den Marktteilnehmern eine breitere Fluktuation in der Wahrnehmung der Zölle beobachten: Der Schwerpunkt habe sich von einem potenziellen Inflationsanstieg auf negative Folgen für das Wachstum verlagert. (Perspektiven Week up front vom 10.03.2025) (11.03.2025/alc/a/a)
Das Hauptaugenmerk dürfte auf der Entwicklung der Zollsituation und den potenziellen Auswirkungen des von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Verteidigungsplans sowie der deutschen "Budget-Bazooka" und den angekündigten Änderungen an der "Schuldenbremse"" liegen. Heute werde das Sentix-Anlegervertrauen in der Eurozone für März veröffentlicht. Die Stimmung der Anleger in der Eurozone habe sich im Februar stärker als erwartet aufgehellt. Am Donnerstag würden die Zahlen zur Industrieproduktion für Januar erwartet. Diese sei im Dezember um 1,1% ggü. Vormonat gesunken. Unter den größten Volkswirtschaften des Blocks sei die Industrietätigkeit in Deutschland (-2,9%), Italien (-3,1%), den Niederlanden (-1,0%) und Frankreich (-0,4%) geschrumpft, während Spanien einen Anstieg um 1,4% verzeichnet habe. Außerdem stünden heute die deutsche Handelsbilanz und Industrieproduktion für Januar an, während die deutsche Großhandelspreisinflation und die endgültigen Verbraucherpreisinflationsdaten für Februar am Dienstag bzw. Donnerstag veröffentlicht würden.
Fazit: In den vergangenen Wochen habe man bei den Marktteilnehmern eine breitere Fluktuation in der Wahrnehmung der Zölle beobachten: Der Schwerpunkt habe sich von einem potenziellen Inflationsanstieg auf negative Folgen für das Wachstum verlagert. (Perspektiven Week up front vom 10.03.2025) (11.03.2025/alc/a/a)


