Erweiterte Funktionen
Europäische Neuemissionsflut belebt Wandelanleihensegment
14.02.13 12:19
Fisch Asset Management
Zürich (www.anleihencheck.de) - Wenn sich das alte Börsenbonmot "Wie der Januar, so entwickelt sich das Jahr" bezüglich der Aktienmärkte und der Neuemissionstätigkeit im Bereich Wandelanleihen bewahrheitet, dürfen Wandler-Investoren ein gutes Jahr erwarten, so die Experten von Fisch Asset Management.
Immerhin habe sich das positive oder negative Januar-Vorzeichen des amerikanischen Indexes S&P 500 in den vergangenen 39 Jahren 36 Mal zum Jahresende bestätigt. "Der Wandelanleihenmarkt startete voller Elan ins neue Jahr. Die steigenden Aktienmärkte sorgten für ein positives Ergebnis. Lediglich das ansteigende Zinsniveau und die sich ausweitenden Credit Spreads gegen Ende Januar dämpften den Kursanstieg leicht. Zudem zeigte sich im Februar wieder, dass Investoren mit Rückschlägen am Aktienmarkt rechnen müssen - trotz der generell guten Prognosen für diese Anlageklasse. Mit Wandelanleihen können sich Anleger gegen genau solche Kursrückgänge wappnen", so Beat Thoma, CIO von Fisch Asset Management.
Die freundliche Stimmung im Januar habe auch die Emittenten aufs Parkett gelockt. Das Emissionsvolumen der Wandelanleihen sei mit über zehn Mrd. USD im ersten Monat des Jahres sehr erfreulich gewesen. Regional habe Europa mit einer Neuemissionsflut von 6,7 Mrd. USD hervorgestochen. Einen großen Anteil habe hier die Zwangswandelanleihe von ArcelorMittal mit über 2,2 Mrd. USD gehabt. Gleich zwei weitere Jumbo-Emissionen seien für das starke Europagewicht mitverantwortlich gewesen: ENI in SNAM (Tochtergesellschaft von ENI) und GBL (Groupe Bruxelles Lambert) in GDF SUEZ. Diese beiden Konstruktionen seien einer Sonderform der Wandelanleihen hinzuzuzählen, den Umtauschanleihen. Die USA und Asien hätten mit je 1,5 Mrd. USD Neuemissionen gleichauf gelegen.
"Der Trend könnte sich bei anhaltend guten Aktienmärkten und steigenden Zinsen noch verstärken, da dieses Umfeld die Attraktivität der Wandelanleihen gegenüber Unternehmensanleihen verstärkt. Zudem ist die Nachfrage bei den Investoren unverändert hoch. Mit dem Januar als Gradmesser könnte sich das Neuemissionsvolumen im Vergleich mit dem schwächeren Jahr 2012 (gesamt 61,5 Mrd. USD Volumen) in etwa verdoppeln", so Thoma. (14.02.2013/alc/a/a)
Immerhin habe sich das positive oder negative Januar-Vorzeichen des amerikanischen Indexes S&P 500 in den vergangenen 39 Jahren 36 Mal zum Jahresende bestätigt. "Der Wandelanleihenmarkt startete voller Elan ins neue Jahr. Die steigenden Aktienmärkte sorgten für ein positives Ergebnis. Lediglich das ansteigende Zinsniveau und die sich ausweitenden Credit Spreads gegen Ende Januar dämpften den Kursanstieg leicht. Zudem zeigte sich im Februar wieder, dass Investoren mit Rückschlägen am Aktienmarkt rechnen müssen - trotz der generell guten Prognosen für diese Anlageklasse. Mit Wandelanleihen können sich Anleger gegen genau solche Kursrückgänge wappnen", so Beat Thoma, CIO von Fisch Asset Management.
Die freundliche Stimmung im Januar habe auch die Emittenten aufs Parkett gelockt. Das Emissionsvolumen der Wandelanleihen sei mit über zehn Mrd. USD im ersten Monat des Jahres sehr erfreulich gewesen. Regional habe Europa mit einer Neuemissionsflut von 6,7 Mrd. USD hervorgestochen. Einen großen Anteil habe hier die Zwangswandelanleihe von ArcelorMittal mit über 2,2 Mrd. USD gehabt. Gleich zwei weitere Jumbo-Emissionen seien für das starke Europagewicht mitverantwortlich gewesen: ENI in SNAM (Tochtergesellschaft von ENI) und GBL (Groupe Bruxelles Lambert) in GDF SUEZ. Diese beiden Konstruktionen seien einer Sonderform der Wandelanleihen hinzuzuzählen, den Umtauschanleihen. Die USA und Asien hätten mit je 1,5 Mrd. USD Neuemissionen gleichauf gelegen.
"Der Trend könnte sich bei anhaltend guten Aktienmärkten und steigenden Zinsen noch verstärken, da dieses Umfeld die Attraktivität der Wandelanleihen gegenüber Unternehmensanleihen verstärkt. Zudem ist die Nachfrage bei den Investoren unverändert hoch. Mit dem Januar als Gradmesser könnte sich das Neuemissionsvolumen im Vergleich mit dem schwächeren Jahr 2012 (gesamt 61,5 Mrd. USD Volumen) in etwa verdoppeln", so Thoma. (14.02.2013/alc/a/a)


