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Euro-Bund-Future: Tradingrange weiterhin zwischen 138,41% und 142,62%
27.09.12 15:35
Baader Bank
Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Katzen haben bekanntlich sieben (neun) Leben! Die Euro-Finanzkrise ist zwar keine Katze, aber inzwischen hat man den Eindruck, dass sie mehr als neun Leben in sich hat und einfach nicht tot zu kriegen ist, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.
Immer wieder gibt es Ereignisse, die uns schnell vor Augen führen würden, dass noch keine Lösung gefunden wurde, so die Analysten der Baader Bank. Ratlosigkeit mache sich breit und alle Hoffnung ruhe auf dem Handeln der Europäischen Zentralbank (EZB). Dennoch sei das auch zu kurz gedacht, denn nach der vollmundigen Ankündigung durch Mario Draghi werde nun von Juristen der Deutschen Bundesbank und der EZB geprüft, ob der geplante Ankauf überhaupt rechtmäßig sei.
Mein alter Geschichtslehrer hat schon vor vielen Jahren immer wieder darauf hingewiesen: "Erst denken, dann sprechen", so Klaus Stopp. In diesem Fall habe selbstverständlich die Zeit gedrängt, aber bei solch heiklen Themen sollte man eine Prüfung im Vorfeld durchführen lassen. Wenn die Juristen oder auch die Verfassungsrichter demnächst sogar noch zu dem Ergebnis gelangen, dass diese Aktionen juristisch nicht haltbar sind, dann gnade uns Gott, so Klaus Stopp.
Aber auch falls unbegrenzte Käufe erlaubt würden, so heiße das nicht, dass unendlich interveniert werde. Die Haftungsobergrenzen der einzelnen Staaten würden eine verbindliche Grenze darstellen. Daraus resultiere allerdings die Gefahr, dass Spekulanten die Belastbarkeit des Systems testen würden. Diese Angst scheine auch Politiker umzutreiben, denn sonst wäre es nicht nachvollziehbar, dass man die Instrumente des bestehenden Rettungsschirms EFSF nun auf den neuen ESM übertragen und die Feuerkraft erhöhen möchte. Den Investoren solle die Beteiligung durch eine Teilabsicherung ihres Risikos mittels einer Versicherungslösung schmackhaft gemacht werden.
Auch die Auflage gemeinsamer Investmentfonds stehe im Raum, bei denen der ESM die Erstverlust-Tranchen übernehme. Angeblich ändere sich nichts an dem Risiko von 190 Mrd. EUR für die Bundesbürger. Sicherlich ändere sich - vorläufig - zwar nichts am Gesamtbetrag, aber das Ausfallrisiko steige, wenn die Staatsbonds nicht von den Euro-Partnern gekauft würden - von der Möglichkeit der Übernahme von Erstverlust-Tranchen oder der Absicherung von Verlustrisiken anderer Investoren ganz zu schweigen.
Trotz der Marktunsicherheiten hätten sich verschiedene europäische Unternehmen erneut an den Kapitalmarkt gewagt. So habe der österreichische Mineralölkonzern OMV insgesamt 1,5 Mrd. EUR frisches Kapital - verteilt über zwei Tranchen - am Kapitalmarkt eingesammelt. Die Bonds seien mit einer Laufzeit von zehn respektive 15 Jahren ausgestattet und würden mit 2,625% bzw. 3,5% verzinst. Die Benotung falle mit A3/A- sehr solide aus.
Mit dem spanischen Energieunternehmen Enagas sei darüber hinaus ein Unternehmen der Peripheriestaaten am Kapitalmarkt aktiv geworden. Für die fünfjährige Anleihe im Volumen von 500 Mio. EUR habe das Unternehmen einen Kupon von 4,25% bieten müssen. Die hierbei erzielten Konditionen seien für die spanische Regierung aktuell nicht zu erzielen und dies verdeutliche ein Dilemma. Investoren hätten weiterhin mehr Vertrauen in solide Unternehmen kriselnder Staaten als in Staatsregierungen.
Ebenso habe der australisch-britische Rohstoffkonzern BHP Billiton Anleihen mit Fälligkeiten in 2020 und 2027 emittiert. Hierfür zahle das mit A1/A+ bewertete Unternehmen jährlich Zinsen in Höhe vom 2,25% bzw. für die 15-jährige Laufzeit in Höhe vom 3,25%.
Aus deutscher Sicht erfreulich gewesen sei die Tatsache, dass sich der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF (A+) mit einer 750 Mio. EUR großen Anleihe am Kapitalmarkt präsent gezeigt habe. Das mit einer Stückelung von 1.000 EUR als "Privatanleger-freundlich" zu bezeichnende Wertpapier sei mit einem jährlichen Zinssatz von 1,5% ausgestattet und die aufgenommenen 750 Mio. EUR stünden im Jahre 2018 wieder zur Rückzahlung an.
Die Meldung habe nicht einmal eine Schlagzeile hervorgerufen: Griechenland fehle wieder einmal Geld. Unklar sei nur, wie groß das Loch sei. Während der griechische Finanzminister Yannis Stournaras einen Fehlbetrag von 13 bis 15 Mrd. EUR angebe, gebe es Gerüchte, deren zufolge die Troika von 20 Mrd. EUR ausgehe. Sollte die Zeit zur Einhaltung der Defizitziele um weitere zwei Jahre verlängert werden, wie von den Griechen gefordert, würden nach Einschätzung der Troika sogar weitere 20 Mrd. EUR nötig sein. Egal, wie hoch die Beträge seien, sie würden durch Einsparungen nicht mehr auszugleichen sein.
Auf der anderen Seite seien auch keine Fortschritte bei der Steuereintreibung zu sehen. Denn das wäre mehr als notwendig. Bei einer konsequenten Erhebung wären nach Ansicht von IFO-Präsident Hans-Werner Sinn geschätzte Steuereinnahmen von bis zu 50 Mrd. EUR möglich. Die Regierungen in Europa und Athen würden nun auf den Bericht der Troika warten. Erst dann werde entschieden, ob die nächste Tranche von 31 Milliarden EUR aus dem bereits beschlossenen 130-Milliarden-Hilfspaket ausbezahlt werde. Das könne sich aber noch lange hinziehen und zwar im schlimmsten Fall bis nach den US-Präsidentschaftswahlen.
Aber auch ohne Bericht seien EU und IWF in der Zwickmühle. Denn werde einerseits die Tranche nicht ausgezahlt, sei Hellas quasi zahlungsunfähig und viel Geld verbrannt worden. Andererseits sei auch die Auszahlung weiterer Milliarden keine Garantie für ein gutes Ende. In diesem Zusammenhang werde vom IWF darauf hingewiesen, dass die EU-Regierungen die Investoren von der langfristigen Perspektive der Währungsunion überzeugen müssten. Nur so sei die Krise zu besiegen.
Trotz aller Bemühungen sei aber auch ein erneuter Schuldenschnitt nicht auszuschließen. Ob in diesem Fall wieder die privaten Gläubiger zur Kasse gebeten würden oder zusätzlich die Europäische Zentralbank (EZB) einen Forderungsverzicht beschließen werde, bleibe abzuwarten. Im Falle der EZB würde es sich nach Einschätzung von führenden Notenbankern um eine verbotene monetäre Staatsfinanzierung handeln. Aber auch eine Laufzeitverlängerung der in den Portfolien der EZB gelagerten Anleihen wäre eine Alternative. Man dürfe gespannt sein, wie die Lösung aussehen werde. Noch würden sich die Währungshüter sträuben - noch!
Im Süden Europas brodle es. Millionen in Madrid, Lissabon und Athen würden gegen die Sparpolitik ihrer Regierungen protestieren. Nach Athen sei nun auch Portugal eingeknickt. Die Portugiesen würden einen Rückzieher machen und hätten einen anderen Sparkurs angekündigt.
Die Regierung in Lissabon werde wohl auf einige Maßnahmen verzichten und die Erhöhung der Einkommens-, Kapital- sowie Vermögenssteuer überprüfen, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds zustimme. Das reine Drosseln der Ausgaben habe die Defizite nicht verkleinert und die Staaten an den Rand eines Bürgerkrieges geführt. Die Verzweiflung vieler Menschen werde immer größer, sie hätten nichts mehr zu verlieren und die Schere zwischen arm und reich klaffe immer weiter auseinander. Sozialer Sprengstoff pur!
Am Ende könnte alles darauf hinauslaufen, dass Deutschland die Schulden der Staaten Südeuropas bezahlen solle. Doch das wäre eine falsch verstandene Solidarität und hätte fatale Folgen für die Bevölkerung Deutschlands. Dadurch könnte sich auch in Deutschland eine Protestwelle, analog der in den Krisenstaaten entstandenen, formieren. Im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl kann konstatiert werden, dass das Krisenmanagement unserer Regierung für das Wahlergebnis verantwortlich sein wird, so die Analysten der Baader Bank. Da niemand mit Bestimmtheit vorhersagen könne, wie Europa in einem Jahr aussehen werde, könnte die Schuldenkrise Wahlkampfthema Nummer eins werden.
In den USA würden sich die Konjunkturpessimisten Gehör verschaffen. So habe unter anderem Caterpillar seine langfristige Gewinnprognose gesenkt. Anscheinend habe man Angst vor einer weltweiten wirtschaftlichen Abkühlung.
Vor diesem Hintergrund und den Problemen am US-Arbeitsmarkt würden viele Notenbanker die flankierenden Maßnahmen der amerikanischen Notenbank, aber nicht alle unterstützen. So kritisiere zum Beispiel der Präsident der Federal Reserve Bank von Philadelphia, Charles Prosser, die jüngsten Beschlüsse der US-Notenbank sehr scharf. Der als geldpolitischer Falke einzustufende Notenbanker sehe die Gefahr, dass die Glaubwürdigkeit der FED leide und warne vor den möglichen Folgen einer möglichen Inflation für das Versprechen, die Zinsen bis Mitte 2015 niedrig zu halten.
Die niedrigen Zinsen seien aber angesichts der Haushaltslage in den USA von elementarer Bedeutung. Denn unmittelbar nach den US-Wahlen müsse für die zum Jahresende auslaufenden Steuervergünstigungen eine Lösung gefunden werden, um Schaden von der US-Wirtschaft abzuwenden. Weitere Klippen wie die automatischen Ausgabenkürzungen im Falle der Nichteinigung bezüglich der Haushaltkonsolidierung gelte es zu umschippern. Wäre die USA ein Euroland, dann würde sie alle Vereinbarungen verletzen. Europa sei zwar nicht gesund, aber man habe sich für eine Kur entschieden. In den USA fehle diese Einsicht und es werde weitergemacht, wie in den letzten Jahren. Frei nach dem Kölschen Motto: "Et hätt noch immer joot jejange."
Nach der Ankündigung des EZB-Präsidenten, Mario Draghi, seien über dem deutschen Rentenmarkt dunkle, schwarze Wolken aufgezogen und alle Marktteilnehmer hätten sich mit stabilen Schirmen ausgestattet. Nun seien aber immer wieder neue Hiobsbotschaften aus den Hauptstädten der altbekannten Krisenstaaten zu vernehmen und schon schiebe sich der Euro-Bund-Future wieder in Regionen, die man schon aus dem Gedächtnis habe streichen wollen. Es wäre auch zu schön gewesen, wenn bereits die Ankündigung eines möglichen Anleihekaufs durch die EZB ausgereicht hätte, die Märkte zu beruhigen.
Charttechnisch betrachtet liege das Augenmerk der Futureshändler bei der Marke von 140,98% (Hoch vom 11. September). In den nächsten Tagen werde sich entscheiden, ob dieses auch psychologisch wichtige Niveau gehalten werden könne. Falls es gelingen sollte, wäre das Hoch vom 29. August (142,62%) das nächste Ziel. Sollte dem Rentenbarometer allerdings in diesen Höhen die Luft ausgehen, so wäre ein erneuter Test des Tiefs bei 138,41% (vom 17. September) möglich. Somit sei die Tradingrange weiterhin zwischen 138,41% und 142,62% zu sehen und alle Blicke würden sich auf die neuesten Meldungen aus Athen, Rom und Madrid richten.
Seit Monaten entziehe die Europäische Zentralbank (EZB) dem Geldmarkt das Volumen der Staatsanleihen, die im Rahmen ihres Wertpapierkaufprogramms erworben worden seien. Auch in dieser Woche seien somit 209 Mrd. EUR absorbiert worden. Bei dieser Aktion seien von 49 (58) Instituten 385,607 Mrd. EUR (433,177 Mrd. EUR) angeboten worden.
In Euroland seien in der vergangenen Handelswoche diverse Altemissionen aufgestockt worden. Zusätzlich habe sich Spanien am Geldmarkt für drei bzw. sechs Monate mit Liquidität versorgt. Die Rendite der dreimonatigen Papiere sei von zuletzt 0,946% auf 1,203% und bei sechs Monaten von 2,026% auf 2,213% gestiegen. Die Unsicherheit bezüglich Spaniens habe sich somit bereits in leicht erhöhten Zinsen niedergeschlagen. Die kurzfristigen Zinsen würden auf den ersten Blick zwar noch vertretbar erscheinen, aber so könne sich kein Staat auf Dauer refinanzieren. Solche Probleme habe Deutschland nicht und habe planmäßig die aktuelle zehnjährige Anleihe um 5 Mrd. EUR aufstocken können. Die Nachfrage habe sich zwar in Grenzen gehalten, aber dennoch sei die Zuteilung bei einer Durchschnittsrendite von 1,52% erfolgt.
Um die Investoren bereits rechtzeitig auf die Emissionen des Bundes einzustimmen, sei in dieser Woche auch der Emissionskalender für das vierte Quartal 2012 veröffentlicht worden. Hierbei habe es keine großen Überraschungen gegeben, denn die Summe der aufzunehmenden Mittel entspreche der Grobplanung zum Jahresanfang. Insgesamt würden 52 Mrd. EUR benötigt. Bei Tilgungen in Höhe vom 47,4 Mrd. EUR und Zinszahlungen von ca. 2,7 Mrd. EUR ergebe sich trotz der hohen Steuereinnahmen eine höhere Mittelaufnahme. Über die Gründe hierzu könne nur gemutmaßt werden.
Hinterher sei man immer schlauer. Dass die Halbwertszeiten der Euroerholung so gering seien, damit sei nicht zu rechnen gewesen. Denn nachdem in den letzten Wochen die Eurostaatskrise fast gänzlich aus den Schlagzeilen verbannt gewesen sei, habe die Welt sie wieder. Somit sei es vorbei mit der Herrlichkeit des Euros gewesen und die Anleger würden der Gemeinschaftswährung wieder den Rücken zukehren. Die logische Folge sei, dass die europäische Gemeinschaftswährung die psychologisch wichtige Marke bei 1,30 USD nicht habe halten können und zeitweise bis auf 1,2845 zurückgefallen sei.
Aber auch gegenüber den Alternativwährungen habe der Euro auf breiter Front Verluste hinnehmen müssen. Dies habe die Euroskeptiker bestätigt, die die Erholung des Euros zu weiteren Investitionen in Fremdwährungsanleihen genutzt hätten. Denn Währungsanleihen würden in diesen unsicheren Zeiten ein Instrument zur Diversifizierung und Anlageoptimierung bleiben.
Disclaimer
Die hier wiedergegebenen Publikationen, Kommentare oder sonstigen Beiträge wurden von den im Namen der Baader Bank AG Stellung nehmenden Autoren oder Kommentatoren sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar.
Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für deren zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
Durch das Zurverfügungstellen dieser Informationen wird der Empfänger weder zum Kunden der Baader Bank AG, noch entstehen der Baader Bank AG dadurch irgendwelche Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten dem Empfänger gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen der Baader Bank AG und dem Empfänger dieser Informationen zustande.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument "Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft" das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können.
Der Versand oder die Vervielfältigung dieses Dokuments ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung der Baader Bank AG nicht gestattet. Dieses Dokument enthält möglicherweise Links oder Hinweise auf die Webseiten von Dritten, welche von der Baader Bank AG nicht kontrolliert werden können und daher kann die Baader Bank AG keine Verantwortung für den Inhalt von solchen Webseiten Dritter oder darin enthaltenen weiteren Links übernehmen.
Copyright © 2011: Veröffentlicht von Baader Bank AG, Weihenstephaner Straße 4, 85716 Unterschleißheim, Deutschland.
Baader Bank AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Hauptgeschäftssitz in München. Baader Bank AG ist beim Amtsgericht in München unter der Nummer HRB 121537 eingetragen und wird beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt am Main und Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn. Die Umsatzsteueridentifikationsnummer von Baader Bank AG ist DE 114123893.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (27.09.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Immer wieder gibt es Ereignisse, die uns schnell vor Augen führen würden, dass noch keine Lösung gefunden wurde, so die Analysten der Baader Bank. Ratlosigkeit mache sich breit und alle Hoffnung ruhe auf dem Handeln der Europäischen Zentralbank (EZB). Dennoch sei das auch zu kurz gedacht, denn nach der vollmundigen Ankündigung durch Mario Draghi werde nun von Juristen der Deutschen Bundesbank und der EZB geprüft, ob der geplante Ankauf überhaupt rechtmäßig sei.
Mein alter Geschichtslehrer hat schon vor vielen Jahren immer wieder darauf hingewiesen: "Erst denken, dann sprechen", so Klaus Stopp. In diesem Fall habe selbstverständlich die Zeit gedrängt, aber bei solch heiklen Themen sollte man eine Prüfung im Vorfeld durchführen lassen. Wenn die Juristen oder auch die Verfassungsrichter demnächst sogar noch zu dem Ergebnis gelangen, dass diese Aktionen juristisch nicht haltbar sind, dann gnade uns Gott, so Klaus Stopp.
Aber auch falls unbegrenzte Käufe erlaubt würden, so heiße das nicht, dass unendlich interveniert werde. Die Haftungsobergrenzen der einzelnen Staaten würden eine verbindliche Grenze darstellen. Daraus resultiere allerdings die Gefahr, dass Spekulanten die Belastbarkeit des Systems testen würden. Diese Angst scheine auch Politiker umzutreiben, denn sonst wäre es nicht nachvollziehbar, dass man die Instrumente des bestehenden Rettungsschirms EFSF nun auf den neuen ESM übertragen und die Feuerkraft erhöhen möchte. Den Investoren solle die Beteiligung durch eine Teilabsicherung ihres Risikos mittels einer Versicherungslösung schmackhaft gemacht werden.
Auch die Auflage gemeinsamer Investmentfonds stehe im Raum, bei denen der ESM die Erstverlust-Tranchen übernehme. Angeblich ändere sich nichts an dem Risiko von 190 Mrd. EUR für die Bundesbürger. Sicherlich ändere sich - vorläufig - zwar nichts am Gesamtbetrag, aber das Ausfallrisiko steige, wenn die Staatsbonds nicht von den Euro-Partnern gekauft würden - von der Möglichkeit der Übernahme von Erstverlust-Tranchen oder der Absicherung von Verlustrisiken anderer Investoren ganz zu schweigen.
Trotz der Marktunsicherheiten hätten sich verschiedene europäische Unternehmen erneut an den Kapitalmarkt gewagt. So habe der österreichische Mineralölkonzern OMV insgesamt 1,5 Mrd. EUR frisches Kapital - verteilt über zwei Tranchen - am Kapitalmarkt eingesammelt. Die Bonds seien mit einer Laufzeit von zehn respektive 15 Jahren ausgestattet und würden mit 2,625% bzw. 3,5% verzinst. Die Benotung falle mit A3/A- sehr solide aus.
Mit dem spanischen Energieunternehmen Enagas sei darüber hinaus ein Unternehmen der Peripheriestaaten am Kapitalmarkt aktiv geworden. Für die fünfjährige Anleihe im Volumen von 500 Mio. EUR habe das Unternehmen einen Kupon von 4,25% bieten müssen. Die hierbei erzielten Konditionen seien für die spanische Regierung aktuell nicht zu erzielen und dies verdeutliche ein Dilemma. Investoren hätten weiterhin mehr Vertrauen in solide Unternehmen kriselnder Staaten als in Staatsregierungen.
Ebenso habe der australisch-britische Rohstoffkonzern BHP Billiton Anleihen mit Fälligkeiten in 2020 und 2027 emittiert. Hierfür zahle das mit A1/A+ bewertete Unternehmen jährlich Zinsen in Höhe vom 2,25% bzw. für die 15-jährige Laufzeit in Höhe vom 3,25%.
Aus deutscher Sicht erfreulich gewesen sei die Tatsache, dass sich der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF (A+) mit einer 750 Mio. EUR großen Anleihe am Kapitalmarkt präsent gezeigt habe. Das mit einer Stückelung von 1.000 EUR als "Privatanleger-freundlich" zu bezeichnende Wertpapier sei mit einem jährlichen Zinssatz von 1,5% ausgestattet und die aufgenommenen 750 Mio. EUR stünden im Jahre 2018 wieder zur Rückzahlung an.
Die Meldung habe nicht einmal eine Schlagzeile hervorgerufen: Griechenland fehle wieder einmal Geld. Unklar sei nur, wie groß das Loch sei. Während der griechische Finanzminister Yannis Stournaras einen Fehlbetrag von 13 bis 15 Mrd. EUR angebe, gebe es Gerüchte, deren zufolge die Troika von 20 Mrd. EUR ausgehe. Sollte die Zeit zur Einhaltung der Defizitziele um weitere zwei Jahre verlängert werden, wie von den Griechen gefordert, würden nach Einschätzung der Troika sogar weitere 20 Mrd. EUR nötig sein. Egal, wie hoch die Beträge seien, sie würden durch Einsparungen nicht mehr auszugleichen sein.
Auf der anderen Seite seien auch keine Fortschritte bei der Steuereintreibung zu sehen. Denn das wäre mehr als notwendig. Bei einer konsequenten Erhebung wären nach Ansicht von IFO-Präsident Hans-Werner Sinn geschätzte Steuereinnahmen von bis zu 50 Mrd. EUR möglich. Die Regierungen in Europa und Athen würden nun auf den Bericht der Troika warten. Erst dann werde entschieden, ob die nächste Tranche von 31 Milliarden EUR aus dem bereits beschlossenen 130-Milliarden-Hilfspaket ausbezahlt werde. Das könne sich aber noch lange hinziehen und zwar im schlimmsten Fall bis nach den US-Präsidentschaftswahlen.
Aber auch ohne Bericht seien EU und IWF in der Zwickmühle. Denn werde einerseits die Tranche nicht ausgezahlt, sei Hellas quasi zahlungsunfähig und viel Geld verbrannt worden. Andererseits sei auch die Auszahlung weiterer Milliarden keine Garantie für ein gutes Ende. In diesem Zusammenhang werde vom IWF darauf hingewiesen, dass die EU-Regierungen die Investoren von der langfristigen Perspektive der Währungsunion überzeugen müssten. Nur so sei die Krise zu besiegen.
Trotz aller Bemühungen sei aber auch ein erneuter Schuldenschnitt nicht auszuschließen. Ob in diesem Fall wieder die privaten Gläubiger zur Kasse gebeten würden oder zusätzlich die Europäische Zentralbank (EZB) einen Forderungsverzicht beschließen werde, bleibe abzuwarten. Im Falle der EZB würde es sich nach Einschätzung von führenden Notenbankern um eine verbotene monetäre Staatsfinanzierung handeln. Aber auch eine Laufzeitverlängerung der in den Portfolien der EZB gelagerten Anleihen wäre eine Alternative. Man dürfe gespannt sein, wie die Lösung aussehen werde. Noch würden sich die Währungshüter sträuben - noch!
Im Süden Europas brodle es. Millionen in Madrid, Lissabon und Athen würden gegen die Sparpolitik ihrer Regierungen protestieren. Nach Athen sei nun auch Portugal eingeknickt. Die Portugiesen würden einen Rückzieher machen und hätten einen anderen Sparkurs angekündigt.
Die Regierung in Lissabon werde wohl auf einige Maßnahmen verzichten und die Erhöhung der Einkommens-, Kapital- sowie Vermögenssteuer überprüfen, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds zustimme. Das reine Drosseln der Ausgaben habe die Defizite nicht verkleinert und die Staaten an den Rand eines Bürgerkrieges geführt. Die Verzweiflung vieler Menschen werde immer größer, sie hätten nichts mehr zu verlieren und die Schere zwischen arm und reich klaffe immer weiter auseinander. Sozialer Sprengstoff pur!
Am Ende könnte alles darauf hinauslaufen, dass Deutschland die Schulden der Staaten Südeuropas bezahlen solle. Doch das wäre eine falsch verstandene Solidarität und hätte fatale Folgen für die Bevölkerung Deutschlands. Dadurch könnte sich auch in Deutschland eine Protestwelle, analog der in den Krisenstaaten entstandenen, formieren. Im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl kann konstatiert werden, dass das Krisenmanagement unserer Regierung für das Wahlergebnis verantwortlich sein wird, so die Analysten der Baader Bank. Da niemand mit Bestimmtheit vorhersagen könne, wie Europa in einem Jahr aussehen werde, könnte die Schuldenkrise Wahlkampfthema Nummer eins werden.
In den USA würden sich die Konjunkturpessimisten Gehör verschaffen. So habe unter anderem Caterpillar seine langfristige Gewinnprognose gesenkt. Anscheinend habe man Angst vor einer weltweiten wirtschaftlichen Abkühlung.
Vor diesem Hintergrund und den Problemen am US-Arbeitsmarkt würden viele Notenbanker die flankierenden Maßnahmen der amerikanischen Notenbank, aber nicht alle unterstützen. So kritisiere zum Beispiel der Präsident der Federal Reserve Bank von Philadelphia, Charles Prosser, die jüngsten Beschlüsse der US-Notenbank sehr scharf. Der als geldpolitischer Falke einzustufende Notenbanker sehe die Gefahr, dass die Glaubwürdigkeit der FED leide und warne vor den möglichen Folgen einer möglichen Inflation für das Versprechen, die Zinsen bis Mitte 2015 niedrig zu halten.
Nach der Ankündigung des EZB-Präsidenten, Mario Draghi, seien über dem deutschen Rentenmarkt dunkle, schwarze Wolken aufgezogen und alle Marktteilnehmer hätten sich mit stabilen Schirmen ausgestattet. Nun seien aber immer wieder neue Hiobsbotschaften aus den Hauptstädten der altbekannten Krisenstaaten zu vernehmen und schon schiebe sich der Euro-Bund-Future wieder in Regionen, die man schon aus dem Gedächtnis habe streichen wollen. Es wäre auch zu schön gewesen, wenn bereits die Ankündigung eines möglichen Anleihekaufs durch die EZB ausgereicht hätte, die Märkte zu beruhigen.
Charttechnisch betrachtet liege das Augenmerk der Futureshändler bei der Marke von 140,98% (Hoch vom 11. September). In den nächsten Tagen werde sich entscheiden, ob dieses auch psychologisch wichtige Niveau gehalten werden könne. Falls es gelingen sollte, wäre das Hoch vom 29. August (142,62%) das nächste Ziel. Sollte dem Rentenbarometer allerdings in diesen Höhen die Luft ausgehen, so wäre ein erneuter Test des Tiefs bei 138,41% (vom 17. September) möglich. Somit sei die Tradingrange weiterhin zwischen 138,41% und 142,62% zu sehen und alle Blicke würden sich auf die neuesten Meldungen aus Athen, Rom und Madrid richten.
Seit Monaten entziehe die Europäische Zentralbank (EZB) dem Geldmarkt das Volumen der Staatsanleihen, die im Rahmen ihres Wertpapierkaufprogramms erworben worden seien. Auch in dieser Woche seien somit 209 Mrd. EUR absorbiert worden. Bei dieser Aktion seien von 49 (58) Instituten 385,607 Mrd. EUR (433,177 Mrd. EUR) angeboten worden.
In Euroland seien in der vergangenen Handelswoche diverse Altemissionen aufgestockt worden. Zusätzlich habe sich Spanien am Geldmarkt für drei bzw. sechs Monate mit Liquidität versorgt. Die Rendite der dreimonatigen Papiere sei von zuletzt 0,946% auf 1,203% und bei sechs Monaten von 2,026% auf 2,213% gestiegen. Die Unsicherheit bezüglich Spaniens habe sich somit bereits in leicht erhöhten Zinsen niedergeschlagen. Die kurzfristigen Zinsen würden auf den ersten Blick zwar noch vertretbar erscheinen, aber so könne sich kein Staat auf Dauer refinanzieren. Solche Probleme habe Deutschland nicht und habe planmäßig die aktuelle zehnjährige Anleihe um 5 Mrd. EUR aufstocken können. Die Nachfrage habe sich zwar in Grenzen gehalten, aber dennoch sei die Zuteilung bei einer Durchschnittsrendite von 1,52% erfolgt.
Um die Investoren bereits rechtzeitig auf die Emissionen des Bundes einzustimmen, sei in dieser Woche auch der Emissionskalender für das vierte Quartal 2012 veröffentlicht worden. Hierbei habe es keine großen Überraschungen gegeben, denn die Summe der aufzunehmenden Mittel entspreche der Grobplanung zum Jahresanfang. Insgesamt würden 52 Mrd. EUR benötigt. Bei Tilgungen in Höhe vom 47,4 Mrd. EUR und Zinszahlungen von ca. 2,7 Mrd. EUR ergebe sich trotz der hohen Steuereinnahmen eine höhere Mittelaufnahme. Über die Gründe hierzu könne nur gemutmaßt werden.
Hinterher sei man immer schlauer. Dass die Halbwertszeiten der Euroerholung so gering seien, damit sei nicht zu rechnen gewesen. Denn nachdem in den letzten Wochen die Eurostaatskrise fast gänzlich aus den Schlagzeilen verbannt gewesen sei, habe die Welt sie wieder. Somit sei es vorbei mit der Herrlichkeit des Euros gewesen und die Anleger würden der Gemeinschaftswährung wieder den Rücken zukehren. Die logische Folge sei, dass die europäische Gemeinschaftswährung die psychologisch wichtige Marke bei 1,30 USD nicht habe halten können und zeitweise bis auf 1,2845 zurückgefallen sei.
Aber auch gegenüber den Alternativwährungen habe der Euro auf breiter Front Verluste hinnehmen müssen. Dies habe die Euroskeptiker bestätigt, die die Erholung des Euros zu weiteren Investitionen in Fremdwährungsanleihen genutzt hätten. Denn Währungsanleihen würden in diesen unsicheren Zeiten ein Instrument zur Diversifizierung und Anlageoptimierung bleiben.
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Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
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