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Epidemien treiben Inflation in China
11.02.20 11:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate in China ist zu Jahresbeginn unerwartet stark angestiegen, auf 5,4 Prozent von 4,5 Prozent im Dezember, so die Analysten von Postbank Research.
Haupttreiber der Entwicklung sei mit einem Plus von über 20 Prozent erneut der Lebensmittelsektor gewesen. Wie in den vergangenen Monaten hätten vor allem die Preise für Schweinefleisch infolge von Versorgungsengpässen durch die Schweinegrippe ihren sprunghaften Anstieg fortgesetzt. Neben dem Neujahrsfest in China, das dieses Jahr in den Januar gefallen sei, habe aber auch das Coronavirus einen Beitrag zum Anstieg der Inflationsrate geleistet, da es für Angebotsengpässe unter anderem im Nahrungsmittel- sowie im Dienstleistungssektor sorge. Dementsprechend seien auch die Preise für Medikamente und die medizinische Versorgung im Januar schneller gestiegen als in den Vormonaten. Gleichwohl sei der Preisauftrieb außerhalb des Nahrungsmittelsektors mit 1,6 Prozent bis zuletzt immer noch verhalten geblieben.
Die Inflation dürfte für die chinesische Notenbank aktuell sowieso nicht im Fokus stehen. Die Geldpolitik sei vor allem bemüht, die negativen Folgen der Virus-Epidemie für die Wirtschaft einzudämmen. Ohnehin sollte die Inflationsrate im späteren Jahresverlauf zurückgehen, wenn die Effekte der Schweinegrippe allmählich abnähmen. Die neuen Zahlen hätten daher auch für keine nennenswerten Bewegungen beim Chinesischen Renminbi gesorgt. (11.02.2020/alc/a/a)
Haupttreiber der Entwicklung sei mit einem Plus von über 20 Prozent erneut der Lebensmittelsektor gewesen. Wie in den vergangenen Monaten hätten vor allem die Preise für Schweinefleisch infolge von Versorgungsengpässen durch die Schweinegrippe ihren sprunghaften Anstieg fortgesetzt. Neben dem Neujahrsfest in China, das dieses Jahr in den Januar gefallen sei, habe aber auch das Coronavirus einen Beitrag zum Anstieg der Inflationsrate geleistet, da es für Angebotsengpässe unter anderem im Nahrungsmittel- sowie im Dienstleistungssektor sorge. Dementsprechend seien auch die Preise für Medikamente und die medizinische Versorgung im Januar schneller gestiegen als in den Vormonaten. Gleichwohl sei der Preisauftrieb außerhalb des Nahrungsmittelsektors mit 1,6 Prozent bis zuletzt immer noch verhalten geblieben.
Die Inflation dürfte für die chinesische Notenbank aktuell sowieso nicht im Fokus stehen. Die Geldpolitik sei vor allem bemüht, die negativen Folgen der Virus-Epidemie für die Wirtschaft einzudämmen. Ohnehin sollte die Inflationsrate im späteren Jahresverlauf zurückgehen, wenn die Effekte der Schweinegrippe allmählich abnähmen. Die neuen Zahlen hätten daher auch für keine nennenswerten Bewegungen beim Chinesischen Renminbi gesorgt. (11.02.2020/alc/a/a)
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