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Entscheidungen der Notenbanken werfen ihre Schatten voraus
02.09.16 10:17
Merck Finck & Co.
München (www.anleihencheck.de) - Mit dem September rücken die Notenbanken wieder verstärkt in den Fokus der Finanzmärkte, so die Experten von Merck Finck & Co.
Den Auftakt mache am Donnerstag die EZB mit ihrer Sitzung, bevor am 21. September die FED möglicherweise ihre Leitzinsen anhebe und die Bank of Japan am selben Tag ihre Geldpolitik adjustieren könnte. Neben diesem Hauptevent stünden nächste Woche im Euroland am Montag die endgültigen August-Einkaufsmanagerindices, Einzelhandelsumsätze und das endgültige Q2-Wirtschaftswachstum an.
In Deutschland kämen am Dienstag Auftragseingänge und am Mittwoch die Industrieproduktion sowie am Freitag die Handelsbilanz für Juli. In den USA liege der Fokus neben dem "Beige Book" am Mittwoch am Tag zuvor auf der ISM-Umfrage für den Dienstleistungssektor. Mit Spannung werde erwartet, ob sich hier die Stimmung genauso spürbar abgeschwächt habe, wie in der entsprechenden Industrieumfrage.
Zitate Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck & Co.:
"Die EZB dürfte bei ihrer Sitzung ihr QE-Programm um sechs bis neun Monate verlängern."
"Nachdem Mario Draghi im Juli die Bedeutung der Banken so stark betonte, wird mit Spannung erwartet, inwieweit diesbezüglich Entscheidungen fallen. Während eine weitere Senkung des negativen Einlagensatzes unwahrscheinlich ist, wäre eine Aufnahme von Bankanleihen in das Kaufprogramm eine Option."
"Die neuen EZB-Wachstums- und Inflationsprognosen dürften am Donnerstag eine gute Basis für Anpassungen des QE-Programms liefern."
"Die Börsen werden die EZB nach den Ankündigungen vom Juli an ihren Taten im September messen." (02.09.2016/alc/a/a)
Den Auftakt mache am Donnerstag die EZB mit ihrer Sitzung, bevor am 21. September die FED möglicherweise ihre Leitzinsen anhebe und die Bank of Japan am selben Tag ihre Geldpolitik adjustieren könnte. Neben diesem Hauptevent stünden nächste Woche im Euroland am Montag die endgültigen August-Einkaufsmanagerindices, Einzelhandelsumsätze und das endgültige Q2-Wirtschaftswachstum an.
In Deutschland kämen am Dienstag Auftragseingänge und am Mittwoch die Industrieproduktion sowie am Freitag die Handelsbilanz für Juli. In den USA liege der Fokus neben dem "Beige Book" am Mittwoch am Tag zuvor auf der ISM-Umfrage für den Dienstleistungssektor. Mit Spannung werde erwartet, ob sich hier die Stimmung genauso spürbar abgeschwächt habe, wie in der entsprechenden Industrieumfrage.
"Die EZB dürfte bei ihrer Sitzung ihr QE-Programm um sechs bis neun Monate verlängern."
"Nachdem Mario Draghi im Juli die Bedeutung der Banken so stark betonte, wird mit Spannung erwartet, inwieweit diesbezüglich Entscheidungen fallen. Während eine weitere Senkung des negativen Einlagensatzes unwahrscheinlich ist, wäre eine Aufnahme von Bankanleihen in das Kaufprogramm eine Option."
"Die neuen EZB-Wachstums- und Inflationsprognosen dürften am Donnerstag eine gute Basis für Anpassungen des QE-Programms liefern."
"Die Börsen werden die EZB nach den Ankündigungen vom Juli an ihren Taten im September messen." (02.09.2016/alc/a/a)


