Erweiterte Funktionen
"Energie" für Wandelanleiheninvestoren
03.12.18 11:30
Fisch Asset Management
Zürich (www.anleihencheck.de) - Momentan sorgt die Ölpreis-Entwicklung zwar wieder einmal für Schlagzeilen, erst mit dem Hoch Anfang Oktober, danach mit der rasanten Talfahrt, doch für uns als Anleger ist der mittel- und langfristige Blick entscheidend, so Filip Adamec, Portfolio Manager bei Fisch Asset Management.
Für die Ölpreisentwicklung würden die Experten von Fisch Asset Management aus dieser Perspektive auch Angebot und Nachfrage beurteilen. Derzeit gebe es zwar aus politischen und konjunkturellen Gründen ein Überangebot, dennoch würden die Experten erwarten, dass sich der Brent-Ölpreis nicht deutlich aus der Spanne von USD 55 bis 80 pro Fass herausbewegen sollte. Denn an den Rändern der Bandbreite würden jeweils die jeweiligen Maßnahmen der OPEC-Länder sowie der US-Schieferölproduzenten für einen Ausgleich sorgen. Längerfristig könnte es in den nächsten Jahren sogar zu einer Unterversorgung der Öl- und Gasmärkte kommen, da die niedrigen Preise der letzten Jahre zu einem starken Rückgang der Investitionen in die Förderinfrastruktur und die Erschließung neuer Vorkommen geführt hätten. Die Experten von Fisch Asset Management seien überzeugt, dass diese Bedenken im Hinblick auf eine Angebotsverknappung die langlaufenden Futures-Preise in den letzten Monaten ansteigen ließen und Kursbewegungen bei Energiewerten gedämpft hätten.
Aus unserer Sicht bietet das Segment unverändert Energie für Wandelanleiheninvestoren, so die Experten von Fisch Asset Management. In ihren Wandler-Strategien würden die Experten entsprechend an ihren Investitionen in den großen integrierten Ölgesellschaften festhalten. Ihre Aktienkurse dürften ihre langfristig positive Dynamik behalten, denn die Unternehmen würden von hohen Margen bei der Raffinierung, der steigenden Nachfrage nach Flüssigerdgas sowie deutlich niedrigeren Investitions- und Förderkosten als noch vor einigen Jahren profitieren. Infolgedessen würden sie gesunde Gewinnmargen aufweisen und ihre bis dato höchsten Cashflows erwirtschaften.
Um unter Umständen von den saisonalen Ausschlägen der Erdgaspreise profitieren zu können, hätten die Experten von Fisch Asset Management selektiv auch ihre Positionen in stärker auf Erdgas ausgerichteten Energieerzeugern beibehalten. Außerhalb des Energiesektors hätten sie vor kurzem Industriewerte und Reedereien ins Portfolio aufgenommen, die von der steigenden Nachfrage nach Flüssigerdgas und den wachsenden Exportkapazitäten profitieren würden. Ferner hätten die Experten selektiv Chemieunternehmen zugekauft, für die niedrigere Ölpreise entsprechend geringere Inputkosten bedeuten dürften. Im Gegenzug hätten die Experten aufgrund der zunehmenden Unsicherheit im Hinblick auf künftige Investitionen im Energiesektor ihre Positionen in Energieerzeugern und Dienstleistern für die Ölindustrie mit sehr tiefer Bonität reduziert. (03.12.2018/alc/a/a)
Für die Ölpreisentwicklung würden die Experten von Fisch Asset Management aus dieser Perspektive auch Angebot und Nachfrage beurteilen. Derzeit gebe es zwar aus politischen und konjunkturellen Gründen ein Überangebot, dennoch würden die Experten erwarten, dass sich der Brent-Ölpreis nicht deutlich aus der Spanne von USD 55 bis 80 pro Fass herausbewegen sollte. Denn an den Rändern der Bandbreite würden jeweils die jeweiligen Maßnahmen der OPEC-Länder sowie der US-Schieferölproduzenten für einen Ausgleich sorgen. Längerfristig könnte es in den nächsten Jahren sogar zu einer Unterversorgung der Öl- und Gasmärkte kommen, da die niedrigen Preise der letzten Jahre zu einem starken Rückgang der Investitionen in die Förderinfrastruktur und die Erschließung neuer Vorkommen geführt hätten. Die Experten von Fisch Asset Management seien überzeugt, dass diese Bedenken im Hinblick auf eine Angebotsverknappung die langlaufenden Futures-Preise in den letzten Monaten ansteigen ließen und Kursbewegungen bei Energiewerten gedämpft hätten.
Aus unserer Sicht bietet das Segment unverändert Energie für Wandelanleiheninvestoren, so die Experten von Fisch Asset Management. In ihren Wandler-Strategien würden die Experten entsprechend an ihren Investitionen in den großen integrierten Ölgesellschaften festhalten. Ihre Aktienkurse dürften ihre langfristig positive Dynamik behalten, denn die Unternehmen würden von hohen Margen bei der Raffinierung, der steigenden Nachfrage nach Flüssigerdgas sowie deutlich niedrigeren Investitions- und Förderkosten als noch vor einigen Jahren profitieren. Infolgedessen würden sie gesunde Gewinnmargen aufweisen und ihre bis dato höchsten Cashflows erwirtschaften.
Um unter Umständen von den saisonalen Ausschlägen der Erdgaspreise profitieren zu können, hätten die Experten von Fisch Asset Management selektiv auch ihre Positionen in stärker auf Erdgas ausgerichteten Energieerzeugern beibehalten. Außerhalb des Energiesektors hätten sie vor kurzem Industriewerte und Reedereien ins Portfolio aufgenommen, die von der steigenden Nachfrage nach Flüssigerdgas und den wachsenden Exportkapazitäten profitieren würden. Ferner hätten die Experten selektiv Chemieunternehmen zugekauft, für die niedrigere Ölpreise entsprechend geringere Inputkosten bedeuten dürften. Im Gegenzug hätten die Experten aufgrund der zunehmenden Unsicherheit im Hinblick auf künftige Investitionen im Energiesektor ihre Positionen in Energieerzeugern und Dienstleistern für die Ölindustrie mit sehr tiefer Bonität reduziert. (03.12.2018/alc/a/a)


