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Emissionsvolumen am Primärmarkt zieht an - Moodys stuft griechische Covered Bond-Programme herauf
28.06.17 11:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - In den vergangenen fünf Handelstagen blieb die Primärmarkttätigkeit im Segment Euro-denominierter Covered Bonds im Benchmarkvolumen weiter auf einem hohen Niveau an, sodass wir insgesamt fünf Transaktionen aus vier unterschiedlichen Jurisdiktionen sahen, so Kai Ebeling, CIIA, und Matthias Melms, CIIA, CCrAder, von der Nord LB.
Die UniCredit Bank habe ihren zweiten Pfandbrief (ISIN DE000HV2ANM9 / WKN HV2ANM) in diesem Jahr emittiert. Hierfür habe sie eine Laufzeit von ca. 6,3 Jahren mit einem Volumen von EUR 500 Mio. gewählt, welches zu ms -10 Bp habe platziert werden können. Im gleichen Laufzeitbereich bewege sich auch der siebenjährige Covered Bond (ISIN XS1639238820 / WKN A19KMB) der Bank of New Zealand (BNZ), mit dem der Emittent seine Kurve habe verlängern können. Die Guidance sei bei ms +18 Bp area gestartet, wobei der Reoffer-Spread für ein Volumen von EUR 750 Mio. letztlich bei ms +15 Bp bei einer Bid-to-Cover Ratio von 1,26 fixiert worden sei.
Mindestens genauso hoch dürfte die Aufmerksamkeit der Investoren am gleichen Tag bei der fünfzehnjährigen Emission der Nationwide Building Society gewesen sein, da der britische Emittent seinen Interessenten anfänglich einen Spread von ms +40 Bp area geboten habe. Dementsprechend schnell habe sich das Orderbuch gefüllt, sodass der Emittent am Ende der Transaktionen auf Basis von insgesamt 80 Anfragen in Höhe von insgesamt EUR 3,0 Mrd. einen Covered Bond (ISIN XS1638816089 / WKN A19KKR) im Volumen von EUR 1,0 Mrd. begeben und den Reoffer-Spread um ganze 10 Bp enger bei ms +30 Bp fixiert habe. Im Sekundärmarkt habe der Bond weiter performen können, sodass er derzeit bei ms +24 Bp (Bloomberg-Schirmpreise) handle.
Zum Wochenanfang sei Leeds Building Society aus UK gefolgt, die mit einer Laufzeit von sieben Jahren an ihre Investoren herangetreten sei. Aufgrund der ebenfalls guten Nachfrage habe der Spread von ursprünglich ms +20 Bp area auf ms +17 Bp eingeengt werden können.
Nachdem die Bank of Queensland die Roadshow zur Vermarktung ihrer Debütemission im Euro-Benchmarkformat beendet habe, habe der australische Emittent am Montag sein Konsortium zur Platzierung eines fünfjährigen Covered Bonds mit CPT-Struktur mandatiert.
Nachdem Moody's das Rating für Griechenland auf Caa2 von Caa3 angehoben habe und damit einhergehend eine Verbesserung der Ratingobergrenze (Country Ceiling) auf B3 verbunden gewesen sei, hätten nun auch die Ratings der von der Ratingagentur benoteten Covered Bond-Programme angehoben werden können: So seien jeweils die Ratings der Alpha Bank, Eurobank Ergasias, (Covered Bond Programm I und II) und der Covered Bond-Programme der National Bank of Greece (Global Covered Bond Programm und Covered Bond 2 Programm) auf B3 von Caa2 angehoben worden.
Die Fusionspläne zwischen der DG HYP und der WL BANK würden weiter Gestalt annehmen. Gestern seien erste Eckpunkte bekannt gegeben worden, wonach die beiden Institute auf ihren Hauptversammlungen im kommenden Jahr die Fusion beschließen sollten, welche dann rückwirkend zum 1. Januar 2018 erfolge. Als Transaktionsstruktur sei eine "Verschmelzung durch Aufnahme" geplant, wobei das Vermögen der WL BANK mit sämtlichen Rechten und Pflichten unter Auflösung der WL BANK ohne Abwicklung auf die DG HYP übertragen werde. Die Altaktionäre der WL BANK würden im Gegenzug Aktien der DG HYP erhalten. Danach solle das fusionierte Institut unter der Marke DZ HYP in der DZ BANK Markenfamilie auftreten. Gleichzeitig entstehe durch die geplante Fusion der größte Pfandbriefemittent im deutschen Markt.
Die beiden derzeitigen Vorstandsvorsitzenden der DG HYP bzw. WL BANK würden im fusionierten Institut als Co-CEOs agieren. Darüber hinaus sollten auch die beiden Hauptstandorte Hamburg und Münster weiterhin bestehen bleiben. Dennoch würden die Synergieeffekte mit einem unteren bis mittleren zweistelligen Millionenbereich angegeben, wobei Ertragssynergien aufgrund eines einheitlichen Marktangangs im Vordergrund stünden. Kostensynergien sollten im Wesentlichen durch verbesserte Strukturen, Prozesse und Infrastrukturen gehoben werden, sodass Auswirkungen auf die Beschäftigten so gering wie möglich ausfallen sollten. Bezüglich der Geschäftsausrichtung sollten auch weiterhin die Kundensegmente Privat- und Gewerbekunden, Wohnwirtschaft sowie Kommunen betreut werden.
Die Spreads im Sekundärmarkt würden weiterhin überwiegend seitwärts tendieren bei insgesamt überschaubaren Two-Way-Umsätzen. Am Markt seien dabei bessere Abgeber für mittlere Laufzeiten in skandinavischen Linien unterwegs gewesen. Vereinzelte Offerten in deutschen 10y Pfandbriefen seien wie gewohnt teuer absorbiert worden. Mit der Neuemission der 7y BZLNZ seien einige Tauschoperationen von Endkundschaft verzeichnet worden. Zusammen mit der neuen 15y NWIDE seien diese Jurisdiktionen leicht unter Druck gekommen, was sich zum Ende der vergangenen Woche wieder gelegt habe. Bis auf die BZLNZ seien die übrigen drei Neuemissionen teurer gegen Swaps. (28.06.2017/alc/a/a)
Die UniCredit Bank habe ihren zweiten Pfandbrief (ISIN DE000HV2ANM9 / WKN HV2ANM) in diesem Jahr emittiert. Hierfür habe sie eine Laufzeit von ca. 6,3 Jahren mit einem Volumen von EUR 500 Mio. gewählt, welches zu ms -10 Bp habe platziert werden können. Im gleichen Laufzeitbereich bewege sich auch der siebenjährige Covered Bond (ISIN XS1639238820 / WKN A19KMB) der Bank of New Zealand (BNZ), mit dem der Emittent seine Kurve habe verlängern können. Die Guidance sei bei ms +18 Bp area gestartet, wobei der Reoffer-Spread für ein Volumen von EUR 750 Mio. letztlich bei ms +15 Bp bei einer Bid-to-Cover Ratio von 1,26 fixiert worden sei.
Mindestens genauso hoch dürfte die Aufmerksamkeit der Investoren am gleichen Tag bei der fünfzehnjährigen Emission der Nationwide Building Society gewesen sein, da der britische Emittent seinen Interessenten anfänglich einen Spread von ms +40 Bp area geboten habe. Dementsprechend schnell habe sich das Orderbuch gefüllt, sodass der Emittent am Ende der Transaktionen auf Basis von insgesamt 80 Anfragen in Höhe von insgesamt EUR 3,0 Mrd. einen Covered Bond (ISIN XS1638816089 / WKN A19KKR) im Volumen von EUR 1,0 Mrd. begeben und den Reoffer-Spread um ganze 10 Bp enger bei ms +30 Bp fixiert habe. Im Sekundärmarkt habe der Bond weiter performen können, sodass er derzeit bei ms +24 Bp (Bloomberg-Schirmpreise) handle.
Zum Wochenanfang sei Leeds Building Society aus UK gefolgt, die mit einer Laufzeit von sieben Jahren an ihre Investoren herangetreten sei. Aufgrund der ebenfalls guten Nachfrage habe der Spread von ursprünglich ms +20 Bp area auf ms +17 Bp eingeengt werden können.
Nachdem Moody's das Rating für Griechenland auf Caa2 von Caa3 angehoben habe und damit einhergehend eine Verbesserung der Ratingobergrenze (Country Ceiling) auf B3 verbunden gewesen sei, hätten nun auch die Ratings der von der Ratingagentur benoteten Covered Bond-Programme angehoben werden können: So seien jeweils die Ratings der Alpha Bank, Eurobank Ergasias, (Covered Bond Programm I und II) und der Covered Bond-Programme der National Bank of Greece (Global Covered Bond Programm und Covered Bond 2 Programm) auf B3 von Caa2 angehoben worden.
Die Fusionspläne zwischen der DG HYP und der WL BANK würden weiter Gestalt annehmen. Gestern seien erste Eckpunkte bekannt gegeben worden, wonach die beiden Institute auf ihren Hauptversammlungen im kommenden Jahr die Fusion beschließen sollten, welche dann rückwirkend zum 1. Januar 2018 erfolge. Als Transaktionsstruktur sei eine "Verschmelzung durch Aufnahme" geplant, wobei das Vermögen der WL BANK mit sämtlichen Rechten und Pflichten unter Auflösung der WL BANK ohne Abwicklung auf die DG HYP übertragen werde. Die Altaktionäre der WL BANK würden im Gegenzug Aktien der DG HYP erhalten. Danach solle das fusionierte Institut unter der Marke DZ HYP in der DZ BANK Markenfamilie auftreten. Gleichzeitig entstehe durch die geplante Fusion der größte Pfandbriefemittent im deutschen Markt.
Die beiden derzeitigen Vorstandsvorsitzenden der DG HYP bzw. WL BANK würden im fusionierten Institut als Co-CEOs agieren. Darüber hinaus sollten auch die beiden Hauptstandorte Hamburg und Münster weiterhin bestehen bleiben. Dennoch würden die Synergieeffekte mit einem unteren bis mittleren zweistelligen Millionenbereich angegeben, wobei Ertragssynergien aufgrund eines einheitlichen Marktangangs im Vordergrund stünden. Kostensynergien sollten im Wesentlichen durch verbesserte Strukturen, Prozesse und Infrastrukturen gehoben werden, sodass Auswirkungen auf die Beschäftigten so gering wie möglich ausfallen sollten. Bezüglich der Geschäftsausrichtung sollten auch weiterhin die Kundensegmente Privat- und Gewerbekunden, Wohnwirtschaft sowie Kommunen betreut werden.
Die Spreads im Sekundärmarkt würden weiterhin überwiegend seitwärts tendieren bei insgesamt überschaubaren Two-Way-Umsätzen. Am Markt seien dabei bessere Abgeber für mittlere Laufzeiten in skandinavischen Linien unterwegs gewesen. Vereinzelte Offerten in deutschen 10y Pfandbriefen seien wie gewohnt teuer absorbiert worden. Mit der Neuemission der 7y BZLNZ seien einige Tauschoperationen von Endkundschaft verzeichnet worden. Zusammen mit der neuen 15y NWIDE seien diese Jurisdiktionen leicht unter Druck gekommen, was sich zum Ende der vergangenen Woche wieder gelegt habe. Bis auf die BZLNZ seien die übrigen drei Neuemissionen teurer gegen Swaps. (28.06.2017/alc/a/a)
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