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Emerging Markets-Anleihen bieten Chancen nach Korrektur
15.07.13 15:24
Fisch Asset Management
Zürich (www.anleihencheck.de) - Nach der sehr heftig ausgefallenen Korrekturphase im zweiten Quartal sind die Anleihenmärkte nun in eine Seitwärtsbewegung übergegangen, so die Experten von Fisch Asset Management.
Die Beruhigung sei vor allem für Titel aus den Emerging Markets wichtig, da sich deren Kurse besonders auf Talfahrt befanden würden. Hintergrund seien auch einzelne Stimmen im Markt gewesen, die die Attraktivität von Investments in den Schwellenländern, sowohl auf der Anleihen- als auch auf der Aktienseite, in jüngerer Vergangenheit infrage gestellt hätten.
"Doch solche Einschätzungen sind ungerechtfertigt. Unternehmensanleihen aus den Emerging Markets in Hartwährungen mit dem Rating "Investment Grade" weisen mit 260 Basispunkten stabile Risikoprämien auf. Sie generieren damit momentan eine um 90 Basispunkte höhere Entschädigung als US-amerikanische Unternehmensbonds mit gleichem Rating. Das ist ein nach wie vor ein attraktiver Spread Pick-up. Die durchschnittliche Verzinsung beläuft sich auf 4,8 Prozent jährlich. Auch fundamental hat sich wenig verändert, so dass zahlreiche Schwellenländer über eine intakte Wachstumsstory verfügen", so Philipp Good, Senior Portfolio Manager bei Fisch Asset Management.
Good sei davon überzeugt, dass sich nach der Korrektur interessante Chancen für Investoren bieten würden: "Das Niveau ermöglicht entweder einen Einstieg oder die Möglichkeit zum Aufstocken des Engagements. Auch für eine Um-Allokation aus Europa in die Emerging Markets dürften viele institutionelle Investoren den richtigen Zeitpunkt sehen, da die US-Zinsen bereits den Ausstieg aus dem "Quantitive Easing" eingepreist haben. Ich sehe für das zweite Halbjahr gute Ertragschancen, nachdem die Ablaufrenditen auf knapp fünf Prozent angestiegen sind. Der gesamt Ratingtrend wird aber in den Schwellenländern ausflachen und Investoren müssen selektiver vorgehen".
Während der Fondsmanager die Region Asien und den mittleren Osten zurzeit neutral gewichte, seien europäische Schwellenländer höher- und Lateinamerika untergewichtet. "In der Länderallokation sehen wir in China und Russland aktuell chancenreiche Anleihen. Im Gegensatz dazu sind wir gegenüber Brasilien und Südafrika etwas vorsichtiger gestimmt. Und ein Favorit auf Sektorenbasis ist eindeutig der Bereich Infrastruktur", sage Good. (15.07.2013/alc/a/a)
Die Beruhigung sei vor allem für Titel aus den Emerging Markets wichtig, da sich deren Kurse besonders auf Talfahrt befanden würden. Hintergrund seien auch einzelne Stimmen im Markt gewesen, die die Attraktivität von Investments in den Schwellenländern, sowohl auf der Anleihen- als auch auf der Aktienseite, in jüngerer Vergangenheit infrage gestellt hätten.
Good sei davon überzeugt, dass sich nach der Korrektur interessante Chancen für Investoren bieten würden: "Das Niveau ermöglicht entweder einen Einstieg oder die Möglichkeit zum Aufstocken des Engagements. Auch für eine Um-Allokation aus Europa in die Emerging Markets dürften viele institutionelle Investoren den richtigen Zeitpunkt sehen, da die US-Zinsen bereits den Ausstieg aus dem "Quantitive Easing" eingepreist haben. Ich sehe für das zweite Halbjahr gute Ertragschancen, nachdem die Ablaufrenditen auf knapp fünf Prozent angestiegen sind. Der gesamt Ratingtrend wird aber in den Schwellenländern ausflachen und Investoren müssen selektiver vorgehen".
Während der Fondsmanager die Region Asien und den mittleren Osten zurzeit neutral gewichte, seien europäische Schwellenländer höher- und Lateinamerika untergewichtet. "In der Länderallokation sehen wir in China und Russland aktuell chancenreiche Anleihen. Im Gegensatz dazu sind wir gegenüber Brasilien und Südafrika etwas vorsichtiger gestimmt. Und ein Favorit auf Sektorenbasis ist eindeutig der Bereich Infrastruktur", sage Good. (15.07.2013/alc/a/a)


