Ekosem-Agrar bietet ausgesprochen attraktiven Kupon von 8,750%


12.03.12 15:57
fixed-income.org

Wolfratshausen (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "fixed-income.org" - Die Plattform für Emittenten und Investoren am Anleihemarkt - empfehlen die Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1MLSJ1 / WKN A1MLSJ) der Ekosem-Agrar GmbH zu zeichnen.

Nach dem ausgesprochen erfolgreichen Börsenstart von Scholz und Seidensticker emittiere die Ekosem-Agrar GmbH die Unternehmensanleihe im Volumen von bis zu 50 Mio. Euro. Die Gesellschaft biete bei einer Laufzeit von fünf Jahren einen ausgesprochen attraktiven Kupon von 8,750%.

Die Ekosem-Agrar GmbH sei mit ihren Tochtergesellschaften und einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 160.000 Hektar Land (davon rund 71.000 Hektar im Eigenbestand) und 28.000 Rindern (davon 12.000 Milchkühen) der drittgrößte Milchproduzent in Russland. Die Gesellschaft profitiere dabei von ausgesprochen positiven Rahmenbedingungen: Die Schwarzerde-Region, in der die Gesellschaft vorwiegend aktiv sei, zähle zu den fruchtbarsten Regionen der Erde. Zudem sei der Milchpreis mit rund 44 Cent ca. 25% höher als in Deutschland.

Dabei herrsche ein deutlicher Nachfrageüberhang, nur etwa 60% der Nachfrage könnten aus einheimischer Versorgung gedeckt werden. Rund 8 Mio. Tonnen Milchäquivalent müssten derzeit jährlich importiert werden. Zudem gewähre der russische Staat strategisch wichtigen Branchen, wie der Landwirtschaft, umfangreiche Investitionszuschüsse.

In den vergangenen Jahren hätten die Gesellschaften der Ekosem-Gruppe die landwirtschaftliche Nutzfläche und den Tierbestand deutlich ausgebaut. Umsatz und Ertrag würden in den kommenden Jahren daher weiter deutlich steigen.

Die Ekosem-Agrar GmbH mit Sitz in Walldorf sei die Holdinggesellschaft der Ekoniva Gruppe, einem der größten russischen Agrarunternehmen. Mit einem Bestand von 28.000 Rindern (davon 12.000 Milchkühe) und einer durchschnittlichen Milchleistung von 200 Tonnen pro Tag sei die Gesellschaft drittgrößter Milchproduzent des Landes. Die Gruppe verfüge über eine Gesamtfläche von 160.000 Hektar Land (dies entspreche etwa zu zwei Dritteln der Fläche des Saarlandes) und zähle darüber hinaus zu den führenden Saatgutherstellern Russlands.

Als drittes Standbein werde derzeit das Geschäft mit Premium-Rindfleisch aufgebaut. Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens sei Stefan Dürr, der seit Ende der 80er Jahre in der russischen Landwirtschaft aktiv sei und deren Modernisierung in den letzten zwei Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt habe. Die Unternehmensgruppe sei mit rund 2.800 Mitarbeitern an sechs Standorten in Russland vertreten und habe im Geschäftsjahr 2010/11 eine Gesamtleistung von 81 Mio. Euro erzielt.

Das Segment Landmaschinenhandel sei im März 2011 durch den Verkauf der OOO EkoNiva-Technika Holding, dem umsatzstärksten John Deere-Händler Europas, vom landwirtschaftlichen Bereich abgetrennt worden. Die Tätigkeit der Gesellschaft sei mit sechs regionalen Standorten ausschließlich auf den Agrarsektor ausgerichtet. Mit 81.600 Hektar Land und rund 19.000 Rindern (davon ca. 7.700 Milchkühen) liege der mit Abstand größte Standort des Unternehmens im Bezirk Woronesch, in der ausgesprochen fruchtbaren Schwarzerde-Region Russlands.

Im Ackerbau werde zunächst der weit überwiegende Anteil des Futters für die Tierhaltung produziert. Darüber hinaus bestehe ein Schwerpunkt in der Produktion und dem Verkauf von Saatgut an landwirtschaftliche Unternehmen. Schließlich würden Getreide sowie technische Kulturen wie Zuckerrüben, Ölsaaten, Kartoffeln und Sojabohnen angebaut. Durch den hohen Grad ans Selbstversorgung mit Futter entfalle in der Regel die Notwendigkeit von Zukäufen zu höheren Preise. Die Futterversorgung sei derzeit für ca. fünfzehn Monate gesichert.

Im Aufbau befinde sich die Produktion von Qualitätsrindfleisch. Die Sparte habe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 (zum 30.09.) rund 10,5% zum Umsatz beigetragen (Vorjahr 5,9%).

In Russland würden jährlich Milchprodukte mit einem Milchäquivalent von ca. 8 Mio. Tonnen pro Jahr importiert. Aufgrund der bestehenden Knappheit auf dem russischen Markt könne der Großteil der Molkereien den Bedarf an Rohmilch nicht decken. Rund 40% der benötigten Milchmenge würden importiert. Die Gesellschaft könne daher große Milchmengen saisonunabhängig verkaufen. Der Milchpreis liege mit 0,44 Euro im Durchschnitt rund 25% über dem deutschen Milchpreis.

Zu den größten Kunden der Gesellschaft würden internationale Großmolkereien wie z.B. Unternehmen der Danone- oder Hochland-Gruppe zählen. Auch der russische Rindfleischmarkt werde nur zu 70% aus einheimischer Produktion gedeckt.

Die Experten vom "fixed-income.org" raten zur Zeichnung der Unternehmensanleihe der Ekosem-Agrar GmbH. (12.03.2012/alc/a/a)