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Eine starke Wochenbilanz für Corporate Bonds
07.03.13 15:50
Baader Bank
Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Dass Unternehmensanleihen die besseren Staatsanleihen seien, wird schon seit geraumer Zeit kolportiert. Doch in der laufenden Woche wird diese Annahme auf eindrucksvolle Weise bestätigt, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.
Eine ganze Reihe von Neuemissionen von teilweise sehr guten Adressen habe - wie schon lange nicht mehr - an den Markt gedrängt und dort dankbare Abnehmer gefunden. Dies sei auch im Zusammenhang mit dem Aufwärtstrend am Aktienmarkt zu sehen. Denn immer wenn Aktien auf den Kauflisten stünden, würden auch die Corporate Bonds derselben Emittenten interessant.
So habe etwa ThyssenKrupp an der Aufnahmefähigkeit der Märkte Gefallen gefunden und seine erst kürzlich emittierte, bis 8/2018 laufende Anleihe um 350 Mio. EUR aufgestockt. Die kleinste handelbare Einheit sei 1.000 EUR. Mit einem Kupon von 4,00% liege die Rendite derzeit bei ca. 3,70%. Zusammen hätten die alte Anleihe (ISIN DE000A1R08U3 / WKN A1R08U) und die neue Tranche (ISIN DE000A1R1A91 / WKN A1R1A9) ein Volumen von 1,6 Mrd. EUR und würden zu einem späteren Zeitpunkt zusammengelegt.
Ebenso habe die Daimler AG damit reüssiert, eine 1 Mrd. EUR schwere Anleihe mit einem 1-prozentigen Kupon an den Märkten zu platzieren. Der bis 7/2016 laufende Bond (ISIN DE000A1R0683 / WKN A1R068) rentiere mit ca. 0,92%. Gleich mit zwei Euro-Benchmark-Anleihen sei die Allianz an den Markt gekommen. Die eine Tranche (ISIN DE000A1HG1J8 / WKN A1HG1J) laufe bis 3/2018 und habe ein Volumen von 500 Mio. EUR, die andere (ISIN DE000A1HG1K6 / WKN A1HG1K) werde mit einem Volumen von 750 Mio. EUR in 3/2028 fällig. Bepreist würden die Titel 55 bis 60 bps über Mid Swap (fünf Jahre) bzw. 105 bps über Mid Swap (15 Jahre).
Gut aufgenommen worden seien vom Markt auch zwei Unternehmensanleihen von Siemens im Volumen von jeweils 1 Mrd. EUR. Der bis 3/2021 laufende Corporate Bond (ISIN DE000A1UDWM7 / WKN A1UDWM) des deutschen Technologiekonzerns werde mit 1,75% verzinst und rentiere mit rund 1,80%. Der neue Langläufer (ISIN DE000A1UDWN5 / WKN A1UDWN) von Siemens, der 3/2028 fällig werde, habe einen Kupon von 2,875% und werfe rund 2,80% Rendite ab.
1 Mrd. EUR betrage auch das Volumen einer Neuemission von Peugeot. Der französische Autobauer habe einen Bond (ISIN FR0011439975 / WKN A1HGW0) auf den Markt gebracht, der bis 3/2018 laufe und mit 7,375% verzinst werde. Dies ergebe aktuell eine sehr respektable Rendite von rund 6,90%. Die Nachfrage nach der Anleihe sei in dieser Woche ungebrochen hoch gewesen.
Ein weiteres französisches Unternehmen habe am Montag dieser Woche eine neue Anleihe platziert. Die Supermarktkette Rallye SA habe einen 300 Mio. EUR großen Bond (ISIN FR0011441831 / WKN A1HG3M) gebracht, der 3/2019 fällig werde. Der Kupon der Anleihe sei bei 4,25% fixiert worden. Die Rendite liege bei rund 4,10%.
Ursache für die gute Marktstimmung seien auch die Äußerungen von Janet Yellen, Vize-Chefin der US-Notenbank, die sich vehement für weitere Anleihekäufe durch die FED ausgesprochen habe. Dadurch wären die Märkte weiterhin gut mit Liquidität versorgt, was auch an den Aktienmärkten bereits die Fantasie beflügelt habe. Aber auch die Tatsache, dass viele Anleger noch unterinvestiert seien und die Rendite-Pickups gegenüber Bundesanleihen interessant erscheinen würden, befeuere die Nachfrage nach "guten" Emittenten.
An diesem Donnerstag sei es wieder soweit. Die Blicke der Börsianer würden sich auf die geldpolitischen Beschlüsse der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank von England (BoE) richten. Hierbei werde von den Währungshütern der BoE sicherlich keine Zinssenkung erwartet, denn einerseits halte sich die Inflation hartnäckig über 2% und andererseits gebe es kleine Hoffnungsstreifen am "Dienstleistungshimmel". Denn der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe habe mit einem Zuwachs auf 51,8 positiv überraschen können.
In punkto Ausweitung des Quantitative Easing würden sich allerdings die Geister scheiden. Nach Meinung einer geringen Zahl von Marktteilnehmern bestehe berechtigte Hoffnung für eine weitere Aufstockung um 25 Mrd. GBP auf insgesamt 400 Mrd. GBP. Der Großteil rechne allerdings für das Wertpapierankaufprogramm mit einer Beibehaltung des bereits investierten Volumens. Um 13:00 Uhr (MEZ) werde man mehr wissen.
Aber auch die EZB habe ihre geldpolitischen Entscheidungsträger zu einer Sitzung geladen. Auch in diesem Fall werde nicht von einer Zinssenkung gesprochen, geschweige denn von einer Zinserhöhung. Bei der anschließenden Pressekonferenz werde den Ausführungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi zu den Folgen des Scheiterns der reformfreundlichen Parteien in Italien besondere Aufmerksamkeit zuteil werden.
Auch die weitere Vorgehensweise bezüglich des noch nicht aktivierten OMT-Programms und deren Folgen für die Kapitalmärkte (Materialverknappung) sollte nicht zuletzt angesichts der Diskussionen um die Lastenminderung für Irland und Portugal ein weiteres Thema sein. Denn insbesondere diese beiden Staaten möchten bereits 2014 das Anpassungsprogramm verlassen und als "Selbstrefinanzierer" an den Kapitalmarkt zurückkehren. Die Frage hierbei werde aber sein, ob man schon dann wieder auf eigenen Beinen stehen könne oder weiterhin "Stützhilfen" benötige.
Die drei Euro-Sorgenkinder Spanien, Portugal und Irland hätten derzeit eins gemeinsam: Sie möchten alle nachverhandeln. So bemühe sich das unter dem Euro-Rettungsschirm stehende Irland darum, dass seine Hilfskredite verlängert würden - und zwar um durchschnittlich 15 Jahre. Ebenso stehe die Entscheidung über die Laufzeitverlängerung der Kredite an Portugal an. Und auch Madrid dringe darauf, die mit der EU vereinbarten Sparziele neu auszuhandeln. Man müsse den Sparkurs der wirtschaftlichen Lage in Spanien anpassen, fordere Finanzminister Luis de Guindos. Wegen der anhaltenden Rezession erscheine es derzeit als aussichtslos, das Haushaltsdefizit von 6,7% auf 6,3% zu verkleinern. Von einem erlösenden Ruf "Land in Sicht", wie ihn einst Christoph Kolumbus bei der Entdeckung Amerikas vernommen habe, sei Spanien jedenfalls noch weit entfernt.
Zyperns Bankkunden würden indessen fürchten, bei einer Rettung des Euro-Landes im Mittelmeer selbst zur Kasse gebeten zu werden. Dies gelte als Erklärung für das Dahinschmelzen der dortigen Geldanlagen bei Banken. Rund 2,7 Mrd. EUR seien seit Jahresbeginn bis Mitte Februar abgezogen worden, was im Vergleich zur Jahreswirtschaftsleistung Zyperns von 17,8 Mrd. EUR einen enormen Betrag darstelle. Vor allem Deutschland dränge darauf, bei der Rettung des als Oase für Geldwäscher geltenden Land auch die Gläubiger der Banken mit in die Pflicht zu nehmen.
Hätten im Vorfeld die meisten Marktbeobachter mit der üblichen Einigung in letzter Minute gerechnet, so sei es in diesem Fall mal anders gekommen. Die Fronten seien so verhärtet und die Machtbesessenheit der Protagonisten so groß gewesen, dass man die Muskeln habe spielen lassen. Theoretisch könnten zwar jederzeit die Sparbeschlüsse mittels einer Einigung im Haushaltsstreit beendet werden, aber nur wenn sich Republikaner und Demokraten auf alternative Wege zur Sanierung der Staatsfinanzen einigen könnten. Das Besondere an dieser Vorgehensweise sei allerdings, dass einerseits die US-Regierung bis Ende September 2013 (Ende des Haushaltsjahres) 85 Mrd. USD einsparen müsse, man gleichzeitig aber Angst um das zarte Pflänzchen "Konjunkturerholung" habe und nach dem Abwürgen des Erholungstrends sicherlich wieder nach staatlich geförderten Konjunkturprogrammen verlangen werde.
Flankiert werde das Ganze von Wertpapierankaufprogrammen der amerikanischen Notenbank in Höhe von 85 Mrd. USD monatlich. Spätestens jetzt werde sich jeder fragen: Was soll das? Sicherlich habe man seit vielen Jahren über seine Verhältnisse gelebt, aber für alle an dieser Vorgehensweise Beteiligten sei eine solche Art der Haushaltspolitik nicht vorteilhaft, da es an italienische "Hütchenspieler" erinnere. Man versuche verzweifelt, sein Gesicht zu wahren, aber in der Summe ändere sich für den amerikanischen Steuerzahler nichts. Es handle sich wie so oft um eine Form der Prinzipienreiterei und zwar auf dem Rücken der sozial Schwächeren. Wahlkampf war gestern, so die Analysten der Baader Bank. Nun wird wieder "Macht-Poker" gespielt. Ausgang ungewiss! Amerika, was nun?
Die wachsende Zahl der Euroskeptiker sei nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Dies sei vielleicht das entscheidende Resümee aus den Wahlerfolgen der beiden italienischen Populisten Grillo und Berlusconi. Wie lange möge es noch dauern, bis ein Land - legitimiert durch demokratische Wahlen - dafür optiere, die Euro-Zone zu verlassen? Der griechische Linkspopulist Tsipras sei schon mal drauf und dran gewesen, es zu schaffen. Wenn die Arbeitslosigkeit weiterhin über 30% bleibe, könne es durchaus sein, dass sich etwa die spanische Bevölkerung für einen Austritt aus der Euro-Zone entscheide, glaube Clemens Fuest vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).
Wie aber ließe sich ein solches Szenario verhindern? Überlegungen, die Nachfrage nach Gütern aus den Krisenländern durch Steuersenkungen in den nordeuropäischen Ländern anzuheizen, wie sie etwa das Bruegel-Institut in Brüssel hege, würden derzeit auf wenig Gegenliebe stoßen. Ebenso ergehe es dem weiteren Vorschlag, die Geldmittel der Europäischen Investitionsbank EIB (EIB) massiv aufzustocken und so jährlich 2 bis 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Nordländer in die Südländer zu investieren. Ob die ablehnende Haltung solcher Vorschläge in den nordeuropäischen Ländern dauerhaft Bestand haben werde, dürfte auch von weiteren Wahlergebnissen in den südlichen Ländern abhängen.
Seit Beginn dieser Woche würden die Temperaturen steigen und ein Hauch von Frühling liege in der Luft. Damit einhergehend schmelze der Schnee, genauso wie der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264). Habe dieser noch am Montagmorgen, aufgrund der schlechten Konjunkturdaten vom Freitag, im High bei 145,80% gestanden, so sei er im Wochenverlauf sogar unter die psychologisch wichtige Marke von 145% gefallen.
Dies sei zwar sicherlich unter anderem Gewinnmitnahmen vor der heutigen EZB-Sitzung, aber auch den weltweit steigenden Aktiennotierungen, geschuldet. Dies könne sich aber nach den Zinsentscheidungen der Notenbanken sofort wieder ändern, falls in der nächsten Woche die Probleme der Euro-Sorgenkinder wieder in den Fokus rücken würden und somit der Winter an die Kapitalmärkte zurückkehre.
Im Hinblick auf den anstehenden Rollover würden sich die bisherigen Unterstützungslinien um ca. 180 bps nach unten verschieben. Somit sei für den Juni-Kontrakt der Bereich um 142% als kräftige Unterstützung zu bewerten und nach oben würden sich die Blicke auf die Marke bei 144% richten.
Sei in der Vergangenheit stets von den günstigen Refinanzierungskosten für Deutschland die Rede gewesen, so könne inzwischen auch ein anderer Staat, nämlich Österreich, infolge des AAA-Ratings von der Krise profitieren. Bei der Aufstockung der aktuellen zehnjährigen Anleihe um 0,8 Mrd. EUR habe lediglich eine Rendite von 1,726% gezahlt werden müssen. Dies komme an den historisch niedrigsten Stand vom Dezember vergangenen Jahres heran. Noch besser sei es bei der gleichzeitig begebenen Anleihe mit einer Endfälligkeit im Jahre 2044 gelaufen. Hier sei sogar mit einer zu zahlenden Rendite von 2,648% ein neues Allzeit-Tief erzielt worden. Die Alpenrepublik genieße bei den Investoren hohes Ansehen (mit aktuell konstantem zehnjährigen Spread von 32 bps) und habe bereits mit der Mittelaufnahme in den ersten beiden Monaten mehr als 20% der für 2013 geplanten Gelder aufgenommen.
Vor der für heute geplanten Aufstockungen französischer Staatsanleihen (ISIN FR0010670737 / WKN A0T2FE / 2018; ISIN FR0011337880 / WKN A1HAW9 / 2022, ISIN FR0011317783 / WKN A1G87J / 2027) habe auch Deutschland eine Erhöhung des Gesamtvolumens der fünfjährigen Bundesobligation 165 (ISIN DE0001141653 / WKN 114165) um 4 auf 13 Mrd. EUR erfolgreich bestreiten können. Bei einer 1,9-fachen Überzeichnung sei die Zuteilung bei einer Durchschnittsrendite von 0,45% erfolgt.
Viele offene Baustellen würden aktuell für Ernüchterung und Unsicherheit in der Eurozone sorgen, so auch am Devisenmarkt. Zum Wochenausklang hätten enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone den ohnehin angeschlagenen Euro weiter unter Druck gesetzt. Infolgedessen sei die europäische Gemeinschaftswährung kurzzeitig unter die psychologisch wichtige Marke von 1,30 USD gefallen und habe mit 1,2966 USD ein neues Jahrestief markiert.
Auch mit Blick auf die heutige Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) würden sich die Devisenhändler in Zurückhaltung üben. Aktuell koste ein Euro 1,2993 USD und alle Talkrunden zum Thema "Währungskrieg" seien wieder in Vergessenheit geraten.
Wie in der Woche zuvor habe der Euro zum Brasilianischen Real (BRL) weiter an Boden verloren (2,5584 BRL). Auch im Vergleich zur Schwedischen Krone (SEK) mache die Einheitswährung keine gute Figur und erreiche mit 8,3084 SEK ein neues 6-Monats-Tief.
Aufgrund der angespannten Lage im Euroland würden Privatanleger vorsichtig bleiben. So seien Fremdwährungsanleihen weiterhin ein probates Mittel zur Risikostreuung. Währungsanleihen auf Norwegische Kronen, Australische Dollar und Türkische Lira würden zu den favorisierten Bonds zählen.
Disclaimer
Die hier wiedergegebenen Publikationen, Kommentare oder sonstigen Beiträge wurden von den im Namen der Baader Bank AG Stellung nehmenden Autoren oder Kommentatoren sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar.
Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für deren zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
Durch das Zurverfügungstellen dieser Informationen wird der Empfänger weder zum Kunden der Baader Bank AG, noch entstehen der Baader Bank AG dadurch irgendwelche Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten dem Empfänger gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen der Baader Bank AG und dem Empfänger dieser Informationen zustande.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument "Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft" das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können.
Der Versand oder die Vervielfältigung dieses Dokuments ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung der Baader Bank AG nicht gestattet. Dieses Dokument enthält möglicherweise Links oder Hinweise auf die Webseiten von Dritten, welche von der Baader Bank AG nicht kontrolliert werden können und daher kann die Baader Bank AG keine Verantwortung für den Inhalt von solchen Webseiten Dritter oder darin enthaltenen weiteren Links übernehmen.
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Eine ganze Reihe von Neuemissionen von teilweise sehr guten Adressen habe - wie schon lange nicht mehr - an den Markt gedrängt und dort dankbare Abnehmer gefunden. Dies sei auch im Zusammenhang mit dem Aufwärtstrend am Aktienmarkt zu sehen. Denn immer wenn Aktien auf den Kauflisten stünden, würden auch die Corporate Bonds derselben Emittenten interessant.
So habe etwa ThyssenKrupp an der Aufnahmefähigkeit der Märkte Gefallen gefunden und seine erst kürzlich emittierte, bis 8/2018 laufende Anleihe um 350 Mio. EUR aufgestockt. Die kleinste handelbare Einheit sei 1.000 EUR. Mit einem Kupon von 4,00% liege die Rendite derzeit bei ca. 3,70%. Zusammen hätten die alte Anleihe (ISIN DE000A1R08U3 / WKN A1R08U) und die neue Tranche (ISIN DE000A1R1A91 / WKN A1R1A9) ein Volumen von 1,6 Mrd. EUR und würden zu einem späteren Zeitpunkt zusammengelegt.
Ebenso habe die Daimler AG damit reüssiert, eine 1 Mrd. EUR schwere Anleihe mit einem 1-prozentigen Kupon an den Märkten zu platzieren. Der bis 7/2016 laufende Bond (ISIN DE000A1R0683 / WKN A1R068) rentiere mit ca. 0,92%. Gleich mit zwei Euro-Benchmark-Anleihen sei die Allianz an den Markt gekommen. Die eine Tranche (ISIN DE000A1HG1J8 / WKN A1HG1J) laufe bis 3/2018 und habe ein Volumen von 500 Mio. EUR, die andere (ISIN DE000A1HG1K6 / WKN A1HG1K) werde mit einem Volumen von 750 Mio. EUR in 3/2028 fällig. Bepreist würden die Titel 55 bis 60 bps über Mid Swap (fünf Jahre) bzw. 105 bps über Mid Swap (15 Jahre).
Gut aufgenommen worden seien vom Markt auch zwei Unternehmensanleihen von Siemens im Volumen von jeweils 1 Mrd. EUR. Der bis 3/2021 laufende Corporate Bond (ISIN DE000A1UDWM7 / WKN A1UDWM) des deutschen Technologiekonzerns werde mit 1,75% verzinst und rentiere mit rund 1,80%. Der neue Langläufer (ISIN DE000A1UDWN5 / WKN A1UDWN) von Siemens, der 3/2028 fällig werde, habe einen Kupon von 2,875% und werfe rund 2,80% Rendite ab.
1 Mrd. EUR betrage auch das Volumen einer Neuemission von Peugeot. Der französische Autobauer habe einen Bond (ISIN FR0011439975 / WKN A1HGW0) auf den Markt gebracht, der bis 3/2018 laufe und mit 7,375% verzinst werde. Dies ergebe aktuell eine sehr respektable Rendite von rund 6,90%. Die Nachfrage nach der Anleihe sei in dieser Woche ungebrochen hoch gewesen.
Ein weiteres französisches Unternehmen habe am Montag dieser Woche eine neue Anleihe platziert. Die Supermarktkette Rallye SA habe einen 300 Mio. EUR großen Bond (ISIN FR0011441831 / WKN A1HG3M) gebracht, der 3/2019 fällig werde. Der Kupon der Anleihe sei bei 4,25% fixiert worden. Die Rendite liege bei rund 4,10%.
Ursache für die gute Marktstimmung seien auch die Äußerungen von Janet Yellen, Vize-Chefin der US-Notenbank, die sich vehement für weitere Anleihekäufe durch die FED ausgesprochen habe. Dadurch wären die Märkte weiterhin gut mit Liquidität versorgt, was auch an den Aktienmärkten bereits die Fantasie beflügelt habe. Aber auch die Tatsache, dass viele Anleger noch unterinvestiert seien und die Rendite-Pickups gegenüber Bundesanleihen interessant erscheinen würden, befeuere die Nachfrage nach "guten" Emittenten.
An diesem Donnerstag sei es wieder soweit. Die Blicke der Börsianer würden sich auf die geldpolitischen Beschlüsse der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank von England (BoE) richten. Hierbei werde von den Währungshütern der BoE sicherlich keine Zinssenkung erwartet, denn einerseits halte sich die Inflation hartnäckig über 2% und andererseits gebe es kleine Hoffnungsstreifen am "Dienstleistungshimmel". Denn der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe habe mit einem Zuwachs auf 51,8 positiv überraschen können.
In punkto Ausweitung des Quantitative Easing würden sich allerdings die Geister scheiden. Nach Meinung einer geringen Zahl von Marktteilnehmern bestehe berechtigte Hoffnung für eine weitere Aufstockung um 25 Mrd. GBP auf insgesamt 400 Mrd. GBP. Der Großteil rechne allerdings für das Wertpapierankaufprogramm mit einer Beibehaltung des bereits investierten Volumens. Um 13:00 Uhr (MEZ) werde man mehr wissen.
Aber auch die EZB habe ihre geldpolitischen Entscheidungsträger zu einer Sitzung geladen. Auch in diesem Fall werde nicht von einer Zinssenkung gesprochen, geschweige denn von einer Zinserhöhung. Bei der anschließenden Pressekonferenz werde den Ausführungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi zu den Folgen des Scheiterns der reformfreundlichen Parteien in Italien besondere Aufmerksamkeit zuteil werden.
Auch die weitere Vorgehensweise bezüglich des noch nicht aktivierten OMT-Programms und deren Folgen für die Kapitalmärkte (Materialverknappung) sollte nicht zuletzt angesichts der Diskussionen um die Lastenminderung für Irland und Portugal ein weiteres Thema sein. Denn insbesondere diese beiden Staaten möchten bereits 2014 das Anpassungsprogramm verlassen und als "Selbstrefinanzierer" an den Kapitalmarkt zurückkehren. Die Frage hierbei werde aber sein, ob man schon dann wieder auf eigenen Beinen stehen könne oder weiterhin "Stützhilfen" benötige.
Die drei Euro-Sorgenkinder Spanien, Portugal und Irland hätten derzeit eins gemeinsam: Sie möchten alle nachverhandeln. So bemühe sich das unter dem Euro-Rettungsschirm stehende Irland darum, dass seine Hilfskredite verlängert würden - und zwar um durchschnittlich 15 Jahre. Ebenso stehe die Entscheidung über die Laufzeitverlängerung der Kredite an Portugal an. Und auch Madrid dringe darauf, die mit der EU vereinbarten Sparziele neu auszuhandeln. Man müsse den Sparkurs der wirtschaftlichen Lage in Spanien anpassen, fordere Finanzminister Luis de Guindos. Wegen der anhaltenden Rezession erscheine es derzeit als aussichtslos, das Haushaltsdefizit von 6,7% auf 6,3% zu verkleinern. Von einem erlösenden Ruf "Land in Sicht", wie ihn einst Christoph Kolumbus bei der Entdeckung Amerikas vernommen habe, sei Spanien jedenfalls noch weit entfernt.
Zyperns Bankkunden würden indessen fürchten, bei einer Rettung des Euro-Landes im Mittelmeer selbst zur Kasse gebeten zu werden. Dies gelte als Erklärung für das Dahinschmelzen der dortigen Geldanlagen bei Banken. Rund 2,7 Mrd. EUR seien seit Jahresbeginn bis Mitte Februar abgezogen worden, was im Vergleich zur Jahreswirtschaftsleistung Zyperns von 17,8 Mrd. EUR einen enormen Betrag darstelle. Vor allem Deutschland dränge darauf, bei der Rettung des als Oase für Geldwäscher geltenden Land auch die Gläubiger der Banken mit in die Pflicht zu nehmen.
Hätten im Vorfeld die meisten Marktbeobachter mit der üblichen Einigung in letzter Minute gerechnet, so sei es in diesem Fall mal anders gekommen. Die Fronten seien so verhärtet und die Machtbesessenheit der Protagonisten so groß gewesen, dass man die Muskeln habe spielen lassen. Theoretisch könnten zwar jederzeit die Sparbeschlüsse mittels einer Einigung im Haushaltsstreit beendet werden, aber nur wenn sich Republikaner und Demokraten auf alternative Wege zur Sanierung der Staatsfinanzen einigen könnten. Das Besondere an dieser Vorgehensweise sei allerdings, dass einerseits die US-Regierung bis Ende September 2013 (Ende des Haushaltsjahres) 85 Mrd. USD einsparen müsse, man gleichzeitig aber Angst um das zarte Pflänzchen "Konjunkturerholung" habe und nach dem Abwürgen des Erholungstrends sicherlich wieder nach staatlich geförderten Konjunkturprogrammen verlangen werde.
Flankiert werde das Ganze von Wertpapierankaufprogrammen der amerikanischen Notenbank in Höhe von 85 Mrd. USD monatlich. Spätestens jetzt werde sich jeder fragen: Was soll das? Sicherlich habe man seit vielen Jahren über seine Verhältnisse gelebt, aber für alle an dieser Vorgehensweise Beteiligten sei eine solche Art der Haushaltspolitik nicht vorteilhaft, da es an italienische "Hütchenspieler" erinnere. Man versuche verzweifelt, sein Gesicht zu wahren, aber in der Summe ändere sich für den amerikanischen Steuerzahler nichts. Es handle sich wie so oft um eine Form der Prinzipienreiterei und zwar auf dem Rücken der sozial Schwächeren. Wahlkampf war gestern, so die Analysten der Baader Bank. Nun wird wieder "Macht-Poker" gespielt. Ausgang ungewiss! Amerika, was nun?
Die wachsende Zahl der Euroskeptiker sei nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Dies sei vielleicht das entscheidende Resümee aus den Wahlerfolgen der beiden italienischen Populisten Grillo und Berlusconi. Wie lange möge es noch dauern, bis ein Land - legitimiert durch demokratische Wahlen - dafür optiere, die Euro-Zone zu verlassen? Der griechische Linkspopulist Tsipras sei schon mal drauf und dran gewesen, es zu schaffen. Wenn die Arbeitslosigkeit weiterhin über 30% bleibe, könne es durchaus sein, dass sich etwa die spanische Bevölkerung für einen Austritt aus der Euro-Zone entscheide, glaube Clemens Fuest vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).
Wie aber ließe sich ein solches Szenario verhindern? Überlegungen, die Nachfrage nach Gütern aus den Krisenländern durch Steuersenkungen in den nordeuropäischen Ländern anzuheizen, wie sie etwa das Bruegel-Institut in Brüssel hege, würden derzeit auf wenig Gegenliebe stoßen. Ebenso ergehe es dem weiteren Vorschlag, die Geldmittel der Europäischen Investitionsbank EIB (EIB) massiv aufzustocken und so jährlich 2 bis 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Nordländer in die Südländer zu investieren. Ob die ablehnende Haltung solcher Vorschläge in den nordeuropäischen Ländern dauerhaft Bestand haben werde, dürfte auch von weiteren Wahlergebnissen in den südlichen Ländern abhängen.
Dies sei zwar sicherlich unter anderem Gewinnmitnahmen vor der heutigen EZB-Sitzung, aber auch den weltweit steigenden Aktiennotierungen, geschuldet. Dies könne sich aber nach den Zinsentscheidungen der Notenbanken sofort wieder ändern, falls in der nächsten Woche die Probleme der Euro-Sorgenkinder wieder in den Fokus rücken würden und somit der Winter an die Kapitalmärkte zurückkehre.
Im Hinblick auf den anstehenden Rollover würden sich die bisherigen Unterstützungslinien um ca. 180 bps nach unten verschieben. Somit sei für den Juni-Kontrakt der Bereich um 142% als kräftige Unterstützung zu bewerten und nach oben würden sich die Blicke auf die Marke bei 144% richten.
Sei in der Vergangenheit stets von den günstigen Refinanzierungskosten für Deutschland die Rede gewesen, so könne inzwischen auch ein anderer Staat, nämlich Österreich, infolge des AAA-Ratings von der Krise profitieren. Bei der Aufstockung der aktuellen zehnjährigen Anleihe um 0,8 Mrd. EUR habe lediglich eine Rendite von 1,726% gezahlt werden müssen. Dies komme an den historisch niedrigsten Stand vom Dezember vergangenen Jahres heran. Noch besser sei es bei der gleichzeitig begebenen Anleihe mit einer Endfälligkeit im Jahre 2044 gelaufen. Hier sei sogar mit einer zu zahlenden Rendite von 2,648% ein neues Allzeit-Tief erzielt worden. Die Alpenrepublik genieße bei den Investoren hohes Ansehen (mit aktuell konstantem zehnjährigen Spread von 32 bps) und habe bereits mit der Mittelaufnahme in den ersten beiden Monaten mehr als 20% der für 2013 geplanten Gelder aufgenommen.
Vor der für heute geplanten Aufstockungen französischer Staatsanleihen (ISIN FR0010670737 / WKN A0T2FE / 2018; ISIN FR0011337880 / WKN A1HAW9 / 2022, ISIN FR0011317783 / WKN A1G87J / 2027) habe auch Deutschland eine Erhöhung des Gesamtvolumens der fünfjährigen Bundesobligation 165 (ISIN DE0001141653 / WKN 114165) um 4 auf 13 Mrd. EUR erfolgreich bestreiten können. Bei einer 1,9-fachen Überzeichnung sei die Zuteilung bei einer Durchschnittsrendite von 0,45% erfolgt.
Viele offene Baustellen würden aktuell für Ernüchterung und Unsicherheit in der Eurozone sorgen, so auch am Devisenmarkt. Zum Wochenausklang hätten enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone den ohnehin angeschlagenen Euro weiter unter Druck gesetzt. Infolgedessen sei die europäische Gemeinschaftswährung kurzzeitig unter die psychologisch wichtige Marke von 1,30 USD gefallen und habe mit 1,2966 USD ein neues Jahrestief markiert.
Auch mit Blick auf die heutige Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) würden sich die Devisenhändler in Zurückhaltung üben. Aktuell koste ein Euro 1,2993 USD und alle Talkrunden zum Thema "Währungskrieg" seien wieder in Vergessenheit geraten.
Wie in der Woche zuvor habe der Euro zum Brasilianischen Real (BRL) weiter an Boden verloren (2,5584 BRL). Auch im Vergleich zur Schwedischen Krone (SEK) mache die Einheitswährung keine gute Figur und erreiche mit 8,3084 SEK ein neues 6-Monats-Tief.
Aufgrund der angespannten Lage im Euroland würden Privatanleger vorsichtig bleiben. So seien Fremdwährungsanleihen weiterhin ein probates Mittel zur Risikostreuung. Währungsanleihen auf Norwegische Kronen, Australische Dollar und Türkische Lira würden zu den favorisierten Bonds zählen.
Disclaimer
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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (07.03.2013/alc/a/a)




