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Die EZB wird sich vehement gegen steigende Zinstrends stemmen
05.03.21 12:00
Merck Finck Privatbankiers
München (www.anleihencheck.de) - Anleger sorgen sich zunehmend um stärker steigende Zinsen, so Robert Greil, der Chefstratege von Merck Finck.
"Die EZB wird alles daran setzen, deutliche Zinsanstiege zu verhindern", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck rechne "nicht nur mit längerfristig am kurzen Ende über die Leitzinsen verankerten niedrigen Niveaus, sondern auch am längeren Ende durch notfalls temporär mehr Anleihekäufen innerhalb des riesigen Pandemie-Notfallprogramms der EZB". Greil: "Damit kann die EZB - genauso wie die FED - die Zinsstrukturkurven niedrig und relativ flach halten und somit für anhaltend attraktive Finanzierungsbedingungen sorgen." Präsidentin Christine Lagarde dürfte laut ihm nächsten Donnerstag wie bereits bei den letzten EZB-Sitzungen die große Bedeutung günstiger Finanzierungsbedingungen erneut besonders betonen.
Neben der EZB-Sitzung stünden nächste Woche im Euroraum am Dienstag das finale Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2020 sowie am Freitag die Industrieproduktion im Januar im Fokus. Für Deutschland würden die entsprechenden Industriezahlen zusammen mit der Handelsbilanz bereits am Montag veröffentlicht, bevor das Statistische Bundesamt am Freitag noch die finalen Inflationsdaten für Februar publiziere. Großbritannien gebe seine Industrieproduktion am Freitag bekannt.
In den USA stünden am Mittwoch ebenfalls Februar-Inflationsdaten auf der Agenda, bevor am Freitag neben Produzentenpreisen das vorläufige Michigan-Verbrauchervertrauen für März komme. Und während Japan am Dienstag sein finales Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal 2020 veröffentliche, stünden in China diesen Sonntag die Handelsbilanz und am Mittwoch Inflations- und Produzentenpreisdaten - allesamt für Februar - auf der Agenda.
ZITATE:
"Die EZB wird alles daran setzen, deutliche Zinsanstiege zu verhindern."
"Ich rechne nicht nur mit längerfristig am kurzen Ende über die Leitzinsen verankerten niedrigen Niveaus, sondern auch am längeren Ende durch notfalls temporär mehr Anleihekäufen innerhalb des riesigen Pandemie-Notfallprogramms der EZB."
"Damit kann die EZB - genauso wie die FED - die Zinsstrukturkurven niedrig und relativ flach halten und somit für anhaltend attraktive Finanzierungsbedingungen sorgen."
"Präsidentin Christine Lagarde dürfte nächsten Donnerstag wie bereits bei den letzten EZB-Sitzungen die große Bedeutung günstiger Finanzierungsbedingungen erneut besonders betonen." (05.03.2021/alc/a/a)
"Die EZB wird alles daran setzen, deutliche Zinsanstiege zu verhindern", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck rechne "nicht nur mit längerfristig am kurzen Ende über die Leitzinsen verankerten niedrigen Niveaus, sondern auch am längeren Ende durch notfalls temporär mehr Anleihekäufen innerhalb des riesigen Pandemie-Notfallprogramms der EZB". Greil: "Damit kann die EZB - genauso wie die FED - die Zinsstrukturkurven niedrig und relativ flach halten und somit für anhaltend attraktive Finanzierungsbedingungen sorgen." Präsidentin Christine Lagarde dürfte laut ihm nächsten Donnerstag wie bereits bei den letzten EZB-Sitzungen die große Bedeutung günstiger Finanzierungsbedingungen erneut besonders betonen.
Neben der EZB-Sitzung stünden nächste Woche im Euroraum am Dienstag das finale Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2020 sowie am Freitag die Industrieproduktion im Januar im Fokus. Für Deutschland würden die entsprechenden Industriezahlen zusammen mit der Handelsbilanz bereits am Montag veröffentlicht, bevor das Statistische Bundesamt am Freitag noch die finalen Inflationsdaten für Februar publiziere. Großbritannien gebe seine Industrieproduktion am Freitag bekannt.
In den USA stünden am Mittwoch ebenfalls Februar-Inflationsdaten auf der Agenda, bevor am Freitag neben Produzentenpreisen das vorläufige Michigan-Verbrauchervertrauen für März komme. Und während Japan am Dienstag sein finales Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal 2020 veröffentliche, stünden in China diesen Sonntag die Handelsbilanz und am Mittwoch Inflations- und Produzentenpreisdaten - allesamt für Februar - auf der Agenda.
"Die EZB wird alles daran setzen, deutliche Zinsanstiege zu verhindern."
"Ich rechne nicht nur mit längerfristig am kurzen Ende über die Leitzinsen verankerten niedrigen Niveaus, sondern auch am längeren Ende durch notfalls temporär mehr Anleihekäufen innerhalb des riesigen Pandemie-Notfallprogramms der EZB."
"Damit kann die EZB - genauso wie die FED - die Zinsstrukturkurven niedrig und relativ flach halten und somit für anhaltend attraktive Finanzierungsbedingungen sorgen."
"Präsidentin Christine Lagarde dürfte nächsten Donnerstag wie bereits bei den letzten EZB-Sitzungen die große Bedeutung günstiger Finanzierungsbedingungen erneut besonders betonen." (05.03.2021/alc/a/a)


