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EZB bestätigt Nullzins - DAX weiter im Plus
14.04.22 17:05
Der Aktionär
Kulmbach (www.anleihencheck.de) - Wie die Notenbank am Donnerstag nach ihrer Zinssitzung mitteilte, hat die EZB den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent belassen, so Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär".
Der DAX reagiere kaum und verteidige sein Plus aus dem frühen Handel. Wichtig sei vor allem, dass die 14.000-Punkte-Marke vor dem Oster-Wochenende weiter halte.
Bekräftigt habe die EZB aber die Absicht, dass sich die ultralockere Geldpolitik dem Ende entgegen neige. Zinserhöhungen sollten in Zukunft graduell erfolgen, habe es von der EZB weiter geheißen. Zudem könnte das Anleihekaufprogramm APP nach aktuellen Daten im dritten Quartal 2020 auslaufen. Im Mai sollten die Käufe gegenüber dem April bereits um zehn Milliarden auf 30 Milliarden Euro reduziert werden. Erst nach dem Ende der Nettokäufe solle es zu Zinserhöhungen kommen. Entscheidend bleibe, dass die Inflation dem mittelfristigen Ziel entsprechen werde.
Die Aussagen von Notenbank-Chefin Christine Lagarde auf der Pressekonferenz hätten ebenfalls für wenig Aufhellung gesorgt. Sie habe zwar betont, dass die Abwärtsrisiken für das Wachstum zugenommen und die Aufwärtsrisiken für die Inflation zugenommen hätten. Es sei jedoch auch unklar, wie hartnäckig die hohe Kerninflation sei und dass die Wirtschaft stark von der weiteren Kriegsentwicklung abhängig sei. Die Anpassung der Geldpolitik bleibe deshalb datenabhängig.
Der DAX reagiere insgesamt wenig auf die EZB-Sitzung. Anleger sollten vor dem verlängerten Osterwochenende ohnehin weiter die Ruhe bewahren. Auch in der kommenden Woche werde entscheidend bleiben, dass die wichtige 14.000er-Marke trotz Krieg, Inflation und Zinsangst verteidigt werden könne. (14.04.2022/alc/a/a)
Der DAX reagiere kaum und verteidige sein Plus aus dem frühen Handel. Wichtig sei vor allem, dass die 14.000-Punkte-Marke vor dem Oster-Wochenende weiter halte.
Die Aussagen von Notenbank-Chefin Christine Lagarde auf der Pressekonferenz hätten ebenfalls für wenig Aufhellung gesorgt. Sie habe zwar betont, dass die Abwärtsrisiken für das Wachstum zugenommen und die Aufwärtsrisiken für die Inflation zugenommen hätten. Es sei jedoch auch unklar, wie hartnäckig die hohe Kerninflation sei und dass die Wirtschaft stark von der weiteren Kriegsentwicklung abhängig sei. Die Anpassung der Geldpolitik bleibe deshalb datenabhängig.
Der DAX reagiere insgesamt wenig auf die EZB-Sitzung. Anleger sollten vor dem verlängerten Osterwochenende ohnehin weiter die Ruhe bewahren. Auch in der kommenden Woche werde entscheidend bleiben, dass die wichtige 14.000er-Marke trotz Krieg, Inflation und Zinsangst verteidigt werden könne. (14.04.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.638,81 | 24.097,09 | 541,715 | +2,25% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.042 | |


