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EZB beendet ihr Anleihekaufprogramm
14.12.18 12:46
Merck Finck Privatbankiers
München (www.anleihencheck.de) - Jetzt ist es amtlich: Die EZB beendet zum Jahresende ihr Anleihekaufprogramm, so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers.
"Die Notenbanken bleiben ihrem restriktiveren Kurs treu, was die Renditen aller Anlageklassen weiter schmälern wird", sage Robert Greil. Schließlich werde die FED mit ihrer bereits vierten US-Leitzinsanhebung in diesem Jahr wohl bereits am Mittwoch den nächsten Schritt in diese Richtung gehen. Der Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers weiter: "2018 dürfte das erste Jahr seit fast einem halben Jahrhundert werden, in dem keine Anlageklasse zumindest höhere einstellige Renditen erzielt - und 2019 wird für Anleger kaum ein einfacheres Jahr werden." Deswegen sei eine sehr ausgewogene und robuste Investmentstrategie gefragt. "Einfach den breiten Aktienmarkt zu kaufen, dürfte im nächsten Jahr kaum zielführend sein." Er erwarte, dass die Aktienmärkte bei signifikanten Schwankungen im Jahresverlauf 2019 schwierig bleiben und letztendlich keine nennenswerten Zuwächse erreichen würden.
Die Vorweihnachtswoche beginne am Montag mit Inflationszahlen und der Handelsbilanz der Eurozone. Am Dienstag folge der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland, und am Freitag würden schließlich die Daten zum Verbrauchervertrauen sowohl für Deutschland wie den Euroraum insgesamt folgen.
In den USA folge auf diverse Immobilienmarktdaten in der ersten Wochenhälfte am Mittwoch die erwähnte FED-Sitzung. Einen Tag nach der US-Zentralbank würden auch die Japans und Großbritanniens am Donnerstag die Ergebnisse ihrer letzten Sitzung 2018 publizieren. Am Freitag folge schließlich die dritte Schätzung des US-Bruttoinlandsprodukts für das dritten Quartal sowie Inflationsdaten für November und das finale Michigan-Verbrauchervertrauen im Dezember.
Zitate:
"Nach 2018 wird auch 2019 kein einfacheres Jahr für Anleger."
"Die meisten Notenbanken bleiben ihrem restriktiveren Kurs treu, was die Renditen aller Anlageklassen weiter schmälern wird."
"Einfach den breiten Aktienmarkt zu kaufen dürfte im nächsten Jahr kaum zielführend sein." (14.12.2018/alc/a/a)
"Die Notenbanken bleiben ihrem restriktiveren Kurs treu, was die Renditen aller Anlageklassen weiter schmälern wird", sage Robert Greil. Schließlich werde die FED mit ihrer bereits vierten US-Leitzinsanhebung in diesem Jahr wohl bereits am Mittwoch den nächsten Schritt in diese Richtung gehen. Der Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers weiter: "2018 dürfte das erste Jahr seit fast einem halben Jahrhundert werden, in dem keine Anlageklasse zumindest höhere einstellige Renditen erzielt - und 2019 wird für Anleger kaum ein einfacheres Jahr werden." Deswegen sei eine sehr ausgewogene und robuste Investmentstrategie gefragt. "Einfach den breiten Aktienmarkt zu kaufen, dürfte im nächsten Jahr kaum zielführend sein." Er erwarte, dass die Aktienmärkte bei signifikanten Schwankungen im Jahresverlauf 2019 schwierig bleiben und letztendlich keine nennenswerten Zuwächse erreichen würden.
Die Vorweihnachtswoche beginne am Montag mit Inflationszahlen und der Handelsbilanz der Eurozone. Am Dienstag folge der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland, und am Freitag würden schließlich die Daten zum Verbrauchervertrauen sowohl für Deutschland wie den Euroraum insgesamt folgen.
Zitate:
"Nach 2018 wird auch 2019 kein einfacheres Jahr für Anleger."
"Die meisten Notenbanken bleiben ihrem restriktiveren Kurs treu, was die Renditen aller Anlageklassen weiter schmälern wird."
"Einfach den breiten Aktienmarkt zu kaufen dürfte im nächsten Jahr kaum zielführend sein." (14.12.2018/alc/a/a)


