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EZB-Sitzung: Zinsen dürften unverändert bleiben
17.07.24 11:00
Berenberg
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Am morgigen Donnerstag hält die Europäische Zentralbank (EZB) ihre nächste geldpolitische Sitzung ab. Die Marktteilnehmer spekulieren über mögliche Zinsschritte, so Dr. Felix Schmidt, Leitender Volkswirt bei Berenberg.
Die Europäische Zentralbank (EZB) werde den Leitzins auf ihrer Juli-Sitzung aller Voraussicht nach unverändert lassen. Die Währungshüter in Frankfurt würden mehr Daten benötigen, um sicher zu gehen, dass sich die Inflation wirklich nachhaltig in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels bewege. Und seit der ersten Zinssenkung im Juni seien nicht viele neue Informationen hinzugekommen. Der jüngste Rückgang der Gesamtinflation und die Schwäche einiger vorlaufender Konjunkturindikatoren wie der Einkaufsmanagerindices würden jedoch dafür sprechen, dass die EZB im September die nächste Zinssenkung vornehmen werde.
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, werde sich morgen nicht auf eine Zinssenkung nach der Sommerpause festlegen. Sie werde ihr aber wohl auch keine kategorische Absage erteilen. Die EZB wolle mehr Daten sammeln und sich alle Optionen offenhalten. Die Analysten würden weiterhin mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte im September rechnen, gefolgt von einer Pause bis zum ersten Quartal 2025, da Basiseffekte die Inflation Ende 2024 vorübergehend wieder ansteigen lassen dürften. Für das kommende Jahr würden sie zwei weitere Senkungen um jeweils 25 Basispunkte erwarten, sodass der Einlagensatz bis Mitte 2025 auf 3 Prozent sinken dürfte. (17.07.2024/alc/a/a)
Die Europäische Zentralbank (EZB) werde den Leitzins auf ihrer Juli-Sitzung aller Voraussicht nach unverändert lassen. Die Währungshüter in Frankfurt würden mehr Daten benötigen, um sicher zu gehen, dass sich die Inflation wirklich nachhaltig in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels bewege. Und seit der ersten Zinssenkung im Juni seien nicht viele neue Informationen hinzugekommen. Der jüngste Rückgang der Gesamtinflation und die Schwäche einiger vorlaufender Konjunkturindikatoren wie der Einkaufsmanagerindices würden jedoch dafür sprechen, dass die EZB im September die nächste Zinssenkung vornehmen werde.
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, werde sich morgen nicht auf eine Zinssenkung nach der Sommerpause festlegen. Sie werde ihr aber wohl auch keine kategorische Absage erteilen. Die EZB wolle mehr Daten sammeln und sich alle Optionen offenhalten. Die Analysten würden weiterhin mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte im September rechnen, gefolgt von einer Pause bis zum ersten Quartal 2025, da Basiseffekte die Inflation Ende 2024 vorübergehend wieder ansteigen lassen dürften. Für das kommende Jahr würden sie zwei weitere Senkungen um jeweils 25 Basispunkte erwarten, sodass der Einlagensatz bis Mitte 2025 auf 3 Prozent sinken dürfte. (17.07.2024/alc/a/a)


