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EZB-Sitzung: Vorerst kein Anstieg beim Zinsniveau zu erwarten
25.07.19 09:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Vor ziemlich genau sieben Jahren, am 26. Juli 2012, sagte Mario Draghi während einer Rede in London, die EZB werde tun, "was immer nötig sei", um den Euro zu retten - und versprach, "es werde reichen", so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Die Eurozone habe sich zu dieser Zeit in einer tiefen Krise befunden, die Stimmung in der deutschen Industrie habe den niedrigsten Stand seit der großen Finanzkrise erreicht. Die Rede habe Wirkung gezeigt: Die Märkte hätten wieder Vertrauen in den Euro gefunden, die Wirtschaft habe sich erholt und die Gemeinschaftswährung gebe es bekanntlich immer noch. Zufällig treffe sich heute die EZB zu ihrer geldpolitischen Sitzung, während die Stimmung in der deutschen Industrie gestern auf den tiefsten Stand seit Juli 2012 gefallen sei. Ähnlich monumentale Worte des EZB-Präsidenten seien heute allerdings nicht zu erwarten, ebenso wenig wie eine schnelle Erholung der Konjunktur. Der Euro dürfte daher unter Druck bleiben und auch beim Zinsniveau sei vorerst kein Anstieg zu erwarten. Dem US-Dollar sei es gestern allerdings nicht viel besser ergangen. Am Morgen habe er aufgrund schwacher Daten aus der Eurozone zwar noch gegen den Euro zulegen können, Daten zum Handelsstart in den USA hätten dann allerdings gezeigt, dass auch das Verarbeitende Gewerbe in den USA konjunkturell zunehmend unter Druck gerate. (25.07.2019/alc/a/a)
Die Eurozone habe sich zu dieser Zeit in einer tiefen Krise befunden, die Stimmung in der deutschen Industrie habe den niedrigsten Stand seit der großen Finanzkrise erreicht. Die Rede habe Wirkung gezeigt: Die Märkte hätten wieder Vertrauen in den Euro gefunden, die Wirtschaft habe sich erholt und die Gemeinschaftswährung gebe es bekanntlich immer noch. Zufällig treffe sich heute die EZB zu ihrer geldpolitischen Sitzung, während die Stimmung in der deutschen Industrie gestern auf den tiefsten Stand seit Juli 2012 gefallen sei. Ähnlich monumentale Worte des EZB-Präsidenten seien heute allerdings nicht zu erwarten, ebenso wenig wie eine schnelle Erholung der Konjunktur. Der Euro dürfte daher unter Druck bleiben und auch beim Zinsniveau sei vorerst kein Anstieg zu erwarten. Dem US-Dollar sei es gestern allerdings nicht viel besser ergangen. Am Morgen habe er aufgrund schwacher Daten aus der Eurozone zwar noch gegen den Euro zulegen können, Daten zum Handelsstart in den USA hätten dann allerdings gezeigt, dass auch das Verarbeitende Gewerbe in den USA konjunkturell zunehmend unter Druck gerate. (25.07.2019/alc/a/a)


