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EZB-Sitzung: Noch expansivere Geldpolitik
26.07.19 10:00
Merck Finck Privatbankiers
München (www.anleihencheck.de) - Die EZB hat die Tür für eine noch expansivere Geldpolitik weiter geöffnet, so Robert Greil, Chefstratege bei Merck Finck Privatbankiers.
Die nächste Liquiditätswelle werde wohl ab Herbst über die Märkte hereinbrechen. Mit seinen Aussagen zum "schlechter und schlechteren" Wachstumsausblick und zu den schwachen Inflationsperspektiven habe Mario Draghi den Boden dafür bereitet.
Mit einer weiteren Senkung des Einlagensatzes werde die EZB im September den nächsten Schritt gehen.
Die EZB prüfe jetzt offiziell ein weiteres "Asset"-Kaufprogramm und bereite den Markt damit bereits heute darauf vor, sollten die Inflationsperspektiven schwach bleiben.
Da im weiteren Jahresverlauf keine wirklich stärkeren Inflationstendenzen zu erwarten seien, würden die Experten im Herbst mit einer Wiederaufnahme des Anleihekaufprogramms rechnen. Sie würden davon ausgehen, dass Papiere des Finanzsektors und von supranationalen Emittenten eine Rolle spielen würden.
Die EZB dürfte damit ihre Geldschleusen im Herbst noch ein gutes Stück weiter öffnen.
Draghi wolle die Maßnahmen wohl noch vor seiner Staffelstab-Übergabe an Christine Lagarde einleiten. (Ausgabe vom 25.07.2019) (26.07.2019/alc/a/a)
Die nächste Liquiditätswelle werde wohl ab Herbst über die Märkte hereinbrechen. Mit seinen Aussagen zum "schlechter und schlechteren" Wachstumsausblick und zu den schwachen Inflationsperspektiven habe Mario Draghi den Boden dafür bereitet.
Mit einer weiteren Senkung des Einlagensatzes werde die EZB im September den nächsten Schritt gehen.
Da im weiteren Jahresverlauf keine wirklich stärkeren Inflationstendenzen zu erwarten seien, würden die Experten im Herbst mit einer Wiederaufnahme des Anleihekaufprogramms rechnen. Sie würden davon ausgehen, dass Papiere des Finanzsektors und von supranationalen Emittenten eine Rolle spielen würden.
Die EZB dürfte damit ihre Geldschleusen im Herbst noch ein gutes Stück weiter öffnen.
Draghi wolle die Maßnahmen wohl noch vor seiner Staffelstab-Übergabe an Christine Lagarde einleiten. (Ausgabe vom 25.07.2019) (26.07.2019/alc/a/a)


