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EZB-Signale belasten Bund-Future - FED-Daten liefern nur begrenzt Rückenwind
10.06.25 09:51
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die vergangene Woche war von zwei gegenläufigen Entwicklungen für die Rentenmärkte geprägt, so die Analysten der Helaba.
Zum einen sei die sehr zurückhaltende Kommunikation von EZB-Präsidentin Lagarde im Nachgang zur erwarteten Zinssenkung am Donnerstag zu nennen. Diese habe die Zinssenkungserwartung im EUR-Währungsraum zwar gedämpft, wenngleich diese weiterhin vorhanden sei. So würden die Marktakteure spätestens per Dezember mit einem nochmals um 25 Basispunkte reduzierten Zinsniveau rechnen.
Währenddessen hätten die Zinssenkungsspekulationen in den USA wieder etwas Rückenwind erhalten, nachdem wichtige Datenveröffentlichungen - etwa der ISM-Serviceindex und Arbeitsmarktindikationen - hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Derweil würden die FED-Vertreter jedoch nicht müde, zu betonen, die US-Geldpolitik befinde sich in einer guten Position, um in der aktuellen Phase erhöhter Unsicherheit abwarten zu können. Sollte die US-Inflation im Mai wieder zugelegt haben, könnten sich die Notenbanker in ihrer abwartenden Haltung bestätigt sehen.
Das Fahrwasser für den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) bleibe vor diesem Hintergrund schwierig und auch technisch habe sich die Situation nicht verbessert. Beim September-Kontrakt sei es sogar zu einem Test der Unterstützungen an der 21- und der 55-Tagelinie gekommen, die aktuell bei 130,34 bzw. 130,20 verlaufen würden. Unverändert würden ADX und RSI eine trendlose Verfassung des Marktes signalisieren. Stochastik und MACD würden inzwischen allerdings nachgeben. Unterhalb der genannten Durchschnittslinien seien die Maitiefs bei 129,30 und 128,97 im Blick zu behalten. Auf der Oberseite seien das Hoch der Vorwoche bei 131,47 sowie die Hochs bei 131,63 und 131,85 zu beachten. (10.06.2025/alc/a/a)
Zum einen sei die sehr zurückhaltende Kommunikation von EZB-Präsidentin Lagarde im Nachgang zur erwarteten Zinssenkung am Donnerstag zu nennen. Diese habe die Zinssenkungserwartung im EUR-Währungsraum zwar gedämpft, wenngleich diese weiterhin vorhanden sei. So würden die Marktakteure spätestens per Dezember mit einem nochmals um 25 Basispunkte reduzierten Zinsniveau rechnen.
Währenddessen hätten die Zinssenkungsspekulationen in den USA wieder etwas Rückenwind erhalten, nachdem wichtige Datenveröffentlichungen - etwa der ISM-Serviceindex und Arbeitsmarktindikationen - hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Derweil würden die FED-Vertreter jedoch nicht müde, zu betonen, die US-Geldpolitik befinde sich in einer guten Position, um in der aktuellen Phase erhöhter Unsicherheit abwarten zu können. Sollte die US-Inflation im Mai wieder zugelegt haben, könnten sich die Notenbanker in ihrer abwartenden Haltung bestätigt sehen.
Das Fahrwasser für den Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) bleibe vor diesem Hintergrund schwierig und auch technisch habe sich die Situation nicht verbessert. Beim September-Kontrakt sei es sogar zu einem Test der Unterstützungen an der 21- und der 55-Tagelinie gekommen, die aktuell bei 130,34 bzw. 130,20 verlaufen würden. Unverändert würden ADX und RSI eine trendlose Verfassung des Marktes signalisieren. Stochastik und MACD würden inzwischen allerdings nachgeben. Unterhalb der genannten Durchschnittslinien seien die Maitiefs bei 129,30 und 128,97 im Blick zu behalten. Auf der Oberseite seien das Hoch der Vorwoche bei 131,47 sowie die Hochs bei 131,63 und 131,85 zu beachten. (10.06.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


