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EZB mit Fortsetzung der expansiven Geldpolitik - anschließender Beginn des Tapering?
06.12.16 11:30
Alte Leipziger Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Was macht die EZB? Wir erwarten, dass deren Anleiheankaufprogramm bis September 2017 verlängert wird, so die Experten der Alte Leipziger Trust.
Anschließend könnte dann das monatliche Ankaufvolumen von derzeit 80 Mrd. Euro sukzessive reduziert werden. Ein früheres Einsetzen dieses Taperings scheine angesichts der anhaltenden konjunkturellen Erholung und der auffälligen Zurückhaltung der Ratsmitglieder hinsichtlich des weiteren Ausblicks für die Geldpolitik nicht völlig ausgeschlossen. Eine Kehrtwende in der Leitzinspolitik der EZB würden die Experten dennoch für unwahrscheinlich halten. Da der Inflationsdruck im Euroraum 2017 noch niedrig bleiben dürfte, sollte sich die EZB mit einer Erhöhung der Leitzinsen aber weiter Zeit lassen.
Die US-Konjunktur habe sich wieder gefestigt. Die Inflationsrate sei in den letzten Monaten spürbar gestiegen. Die Arbeitslosenquote befinde sich mit knapp 5% nahe am Vollbeschäftigungsniveau. Zudem habe bei den Löhnen zuletzt ein sich verstärkender Aufwärtstrend beobachtet werden können. Vieles spreche also dafür, dass die FED ihren Zinserhöhungskurs wieder aufnehmen könnte. Die Experten würden mit einer ersten Anhebung des US-Leitzinssatzes um 25 Basispunkte auf 0,50% bis 0,75% im Dezember rechnen. Im kommenden Jahr würden nur wenige weitere Zinsschritte erwarten. Ende 2017 dürfte der Leitzins somit bei 1% bis 1,25% liegen. Sollte der neue US-Präsident Trump die in seinem Wahlprogramm angekündigten massiven Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen umsetzen, könnte der Inflationsdruck steigen, sodass die FED gezwungen sein könnte, die Leitzinsen stärker als bisher allgemein erwartet, anzuheben. (Ausgabe Dezember 2016) (06.12.2016/alc/a/a)
Anschließend könnte dann das monatliche Ankaufvolumen von derzeit 80 Mrd. Euro sukzessive reduziert werden. Ein früheres Einsetzen dieses Taperings scheine angesichts der anhaltenden konjunkturellen Erholung und der auffälligen Zurückhaltung der Ratsmitglieder hinsichtlich des weiteren Ausblicks für die Geldpolitik nicht völlig ausgeschlossen. Eine Kehrtwende in der Leitzinspolitik der EZB würden die Experten dennoch für unwahrscheinlich halten. Da der Inflationsdruck im Euroraum 2017 noch niedrig bleiben dürfte, sollte sich die EZB mit einer Erhöhung der Leitzinsen aber weiter Zeit lassen.
Die US-Konjunktur habe sich wieder gefestigt. Die Inflationsrate sei in den letzten Monaten spürbar gestiegen. Die Arbeitslosenquote befinde sich mit knapp 5% nahe am Vollbeschäftigungsniveau. Zudem habe bei den Löhnen zuletzt ein sich verstärkender Aufwärtstrend beobachtet werden können. Vieles spreche also dafür, dass die FED ihren Zinserhöhungskurs wieder aufnehmen könnte. Die Experten würden mit einer ersten Anhebung des US-Leitzinssatzes um 25 Basispunkte auf 0,50% bis 0,75% im Dezember rechnen. Im kommenden Jahr würden nur wenige weitere Zinsschritte erwarten. Ende 2017 dürfte der Leitzins somit bei 1% bis 1,25% liegen. Sollte der neue US-Präsident Trump die in seinem Wahlprogramm angekündigten massiven Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen umsetzen, könnte der Inflationsdruck steigen, sodass die FED gezwungen sein könnte, die Leitzinsen stärker als bisher allgemein erwartet, anzuheben. (Ausgabe Dezember 2016) (06.12.2016/alc/a/a)


