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EZB-Entscheid unterstützend für risikotragende Anlageklassen
06.06.14 12:55
Robeco Deutschland
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Gestern gab die Europäische Zentralbank (EZB) eine weitere Leitzinssenkung bekannt und führte erstmals einen Strafzins für Banken ein, berichten die Experten von Robeco Deutschland.
Robeco-Chefvolkswirt, Léon Cornelissen, gehe davon aus, dass sich die - unter dem Strich überraschend stark ausfallenden - EZB-Maßnahmen unterstützend auf bestimmte Assetklassen auswirken würden. "EZB-Chef Mario Draghi hat die Beobachter nicht enttäuscht. Das Maßnahmenpaket samt den neuen Einschnitten bei den Leitzinsen dürfte sich unterstützend auf risikotragende Anlageklassen - Peripherie-Staatsanleihen, High-Yield-Bonds und Aktien - auswirken", so Léon Cornelissen, Chefvolkswirt beim Investmentmanager Robeco. "Zwar kam der Zinseinschnitt nicht überraschend, das Ausmaß der bekannt gegebenen Maßnahmen dann aber doch."
Cornelissen komme zudem zu dem Schluss, dass Inflation für die Eurozone nicht länger Thema sein dürfte - die Rate liege jetzt unterhalb von 1 Prozent und damit deutlich niedriger als das offizielle 2 Prozent-Ziel. "Die Tür für die lockere Geldpolitik bleibt offen. Selbst bis Ende 2016 beträgt die Inflationsprognose lediglich 1,5 Prozent", so der Experte. (06.06.2014/alc/a/a)
Robeco-Chefvolkswirt, Léon Cornelissen, gehe davon aus, dass sich die - unter dem Strich überraschend stark ausfallenden - EZB-Maßnahmen unterstützend auf bestimmte Assetklassen auswirken würden. "EZB-Chef Mario Draghi hat die Beobachter nicht enttäuscht. Das Maßnahmenpaket samt den neuen Einschnitten bei den Leitzinsen dürfte sich unterstützend auf risikotragende Anlageklassen - Peripherie-Staatsanleihen, High-Yield-Bonds und Aktien - auswirken", so Léon Cornelissen, Chefvolkswirt beim Investmentmanager Robeco. "Zwar kam der Zinseinschnitt nicht überraschend, das Ausmaß der bekannt gegebenen Maßnahmen dann aber doch."
Cornelissen komme zudem zu dem Schluss, dass Inflation für die Eurozone nicht länger Thema sein dürfte - die Rate liege jetzt unterhalb von 1 Prozent und damit deutlich niedriger als das offizielle 2 Prozent-Ziel. "Die Tür für die lockere Geldpolitik bleibt offen. Selbst bis Ende 2016 beträgt die Inflationsprognose lediglich 1,5 Prozent", so der Experte. (06.06.2014/alc/a/a)


