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Draghi schickt Euro auf Achterbahnfahrt
26.07.19 10:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Nach einem enttäuschenden Einkaufsmanagerindex am Mittwoch war der schwächer als erwartete ifo-Geschäftsklimaindex wohl keine Überraschung mehr am Markt, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar habe sich zumindest unbeeindruckt gezeigt. Und selbst wenn die Veröffentlichung der Daten zu spät gekommen sei, um die Entscheidung der EZB noch zu beeinflussen, so dürften sie die Währungshüter in ihrer Tonalität doch beeinflusst haben. Der Leitzins und vor allem der Einlagezinssatz seien gestern unverändert geblieben, Letzterer bei -0,4 Prozent. Die Aussage, man habe die relevanten Komitees damit beauftragt, weitere Lockerungsmöglichkeiten zu prüfen, sage jedoch alles.
Der Euro sei gegenüber dem US-Dollar auf ein neues Jahrestief gerutscht, habe allerdings die 1,11 halten können. Trotz guter volkswirtschaftlicher Zahlen aus den USA, wo die Auftragseingänge bei langlebigen Investitionsgütern stärker als erwartet berichtet worden seien, habe sich der Markt um 14:30 Uhr voll auf die Pressekonferenz von Mario Draghi konzentriert. Und da hätten die Aussagen dann doch wieder etwas vorsichtiger geklungen. Dass man weitere Maßnahmen prüfe, sei noch keine Vorentscheidung. Der Euro habe sich daraufhin wieder erholen können. In der Tendenz sei allerdings weiterhin mit einer anhaltenden Schwäche zu rechnen. (26.07.2019/alc/a/a)
Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar habe sich zumindest unbeeindruckt gezeigt. Und selbst wenn die Veröffentlichung der Daten zu spät gekommen sei, um die Entscheidung der EZB noch zu beeinflussen, so dürften sie die Währungshüter in ihrer Tonalität doch beeinflusst haben. Der Leitzins und vor allem der Einlagezinssatz seien gestern unverändert geblieben, Letzterer bei -0,4 Prozent. Die Aussage, man habe die relevanten Komitees damit beauftragt, weitere Lockerungsmöglichkeiten zu prüfen, sage jedoch alles.
Der Euro sei gegenüber dem US-Dollar auf ein neues Jahrestief gerutscht, habe allerdings die 1,11 halten können. Trotz guter volkswirtschaftlicher Zahlen aus den USA, wo die Auftragseingänge bei langlebigen Investitionsgütern stärker als erwartet berichtet worden seien, habe sich der Markt um 14:30 Uhr voll auf die Pressekonferenz von Mario Draghi konzentriert. Und da hätten die Aussagen dann doch wieder etwas vorsichtiger geklungen. Dass man weitere Maßnahmen prüfe, sei noch keine Vorentscheidung. Der Euro habe sich daraufhin wieder erholen können. In der Tendenz sei allerdings weiterhin mit einer anhaltenden Schwäche zu rechnen. (26.07.2019/alc/a/a)


