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Drägerwerk-Anleihe: Fortsetzung der Stabilisierung - Anleiheanalyse
27.07.23 09:15
ZertifikateReport
Gablitz (www.anleihencheck.de) - Der Experte Thorsten Welgen vom "ZertifikateReport" stellt in einer aktuellen Ausgabe eine Anleihe (ISIN DE000DJ1N2W3 / WKN DJ1N2W) der DZ BANK auf die Vorzugsaktie von Drägerwerk vor.
Die Vorzugsaktien des Medizin- und Sicherheitstechnik-Unternehmens Drägerwerk AG & Co. KGaA hätten während der Corona-Krise im Fokus gestanden, als Beatmungsgeräte gefragt gewesen seien. Nach Allzeithochs bei knapp 110 Euro habe die Aktie mehrfach die 10-Jahres-Tiefs um 38 Euro getestet und stabilisiere sich nun über 40 Euro. Zum ersten Halbjahr habe Drägerwerk eine verbesserte Lieferfähigkeit und eine deutliche Umsatzsteigerung aus dem Auftragsbestand bei Beatmungsgeräten (China) gemeldet. So habe zwar wieder positives operatives Ergebnis (EBIT) erzielt und die positive Prognose für das Jahr bekräftigt werden können; eine EBIT-Marge zwischen 0 und 3 Prozent spreche allerdings nicht für abhebende Aktienkurse. Mit Zertifikaten lasse sich mit Puffer von einer Seitwärtsbewegung profitieren.
Das Discount-Zertifikat der BNP Paribas biete bei einem Preis von 42,70 Euro einen Puffer von 6 Prozent. Bei einem Cap von 45 Euro betrage die Renditechance 2,30 Euro oder 13,1 Prozent p.a. Schließe die Aktie am 15.12.23 unterhalb des Caps, würden Anleger eine Aktie erhalten.
Sofern die Aktie bis zum 15.03.24 niemals die Barriere bei 34 Euro verletze, würden Anleger beim Bonus-Cap-Zertifikat (ISIN DE000PN5E5F4 / WKN PN5E5F) der BNP Paribas den Bonus- und Höchstbetrag von 48 Euro erhalten. Beim Preis von 45,60 Euro (kein Aufgeld!) errechne sich eine Renditechance von 2,40 Euro oder 8 Prozent p.a. Barausgleich in allen Szenarien.
Die Aktienanleihe der DZ BANK zahle unabhängig von der Kursentwicklung einen Zinssatz von 11,9 Prozent p.a. Durch den Kauf leicht über pari errechne sich eine effektive Rendite von 10,7 Prozent p.a., sofern die Aktie am 21.06.24 oberhalb des Basispreises von 45 Euro schließe. Andernfalls würden sie die Lieferung von 22 Aktien gemäß Bezugsverhältnis erhalten (= 1.000 Eur / 45 Euro; Bruchteile im Barausgleich).
Risikobewusste Aktienanleger, die davon ausgehen würden, dass die Drägerwerk-Vorzugsaktie das Schlimmste hinter sich habe und der Konzern mit der Rückkehr in die Gewinnzone auch eine Stabilisierung des Aktienkurses einleite, könnten mit den Zertifikaten bereits bei einer Seitwärtsbewegung interessante Renditen erzielen.
Dieser Beitrag stelle keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Drägerwerk-Aktien oder von Anlageprodukten auf Drägerwerk-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten werde keine Haftung übernommen. (27.07.2023/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Vorzugsaktien des Medizin- und Sicherheitstechnik-Unternehmens Drägerwerk AG & Co. KGaA hätten während der Corona-Krise im Fokus gestanden, als Beatmungsgeräte gefragt gewesen seien. Nach Allzeithochs bei knapp 110 Euro habe die Aktie mehrfach die 10-Jahres-Tiefs um 38 Euro getestet und stabilisiere sich nun über 40 Euro. Zum ersten Halbjahr habe Drägerwerk eine verbesserte Lieferfähigkeit und eine deutliche Umsatzsteigerung aus dem Auftragsbestand bei Beatmungsgeräten (China) gemeldet. So habe zwar wieder positives operatives Ergebnis (EBIT) erzielt und die positive Prognose für das Jahr bekräftigt werden können; eine EBIT-Marge zwischen 0 und 3 Prozent spreche allerdings nicht für abhebende Aktienkurse. Mit Zertifikaten lasse sich mit Puffer von einer Seitwärtsbewegung profitieren.
Das Discount-Zertifikat der BNP Paribas biete bei einem Preis von 42,70 Euro einen Puffer von 6 Prozent. Bei einem Cap von 45 Euro betrage die Renditechance 2,30 Euro oder 13,1 Prozent p.a. Schließe die Aktie am 15.12.23 unterhalb des Caps, würden Anleger eine Aktie erhalten.
Die Aktienanleihe der DZ BANK zahle unabhängig von der Kursentwicklung einen Zinssatz von 11,9 Prozent p.a. Durch den Kauf leicht über pari errechne sich eine effektive Rendite von 10,7 Prozent p.a., sofern die Aktie am 21.06.24 oberhalb des Basispreises von 45 Euro schließe. Andernfalls würden sie die Lieferung von 22 Aktien gemäß Bezugsverhältnis erhalten (= 1.000 Eur / 45 Euro; Bruchteile im Barausgleich).
Risikobewusste Aktienanleger, die davon ausgehen würden, dass die Drägerwerk-Vorzugsaktie das Schlimmste hinter sich habe und der Konzern mit der Rückkehr in die Gewinnzone auch eine Stabilisierung des Aktienkurses einleite, könnten mit den Zertifikaten bereits bei einer Seitwärtsbewegung interessante Renditen erzielen.
Dieser Beitrag stelle keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Drägerwerk-Aktien oder von Anlageprodukten auf Drägerwerk-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten werde keine Haftung übernommen. (27.07.2023/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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