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Diskussionen um eine Zinspause der FED schwächen den Dollar
16.10.23 12:21
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Seit seinem Zehn-Monats-Hoch von 1,0447 Dollar je Euro am 3. Oktober verlor der Greenback kontinuierlich an Wert, so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Am Donnerstag seien bereits 1,06 Dollar nötig gewesen, um einen Euro zu kaufen. Das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank habe die US-Währung überraschend unberührt gelassen. Gleiches habe für die stärker als erwartet gestiegenen US-Erzeugerpreise gegolten, die neue Inflationssorgen geschürt hätten und einen Dollaranstieg hätten nach sich ziehen können. Belastend hätten stattdessen die jüngsten Kommentare von Vertretern der FED gewirkt, denen zufolge die US-Notenbank ihre Geldpolitik nicht weiter straffen müsse. Am Dienstag etwa habe der Präsident der FED in Atlanta, Raphael Bostic, erklärt, dass die FED die Zinsen nicht weiter erhöhen müsse.
Mit seiner Einschätzung sei Bostic nicht allein, denn auch der Präsident der FED in Minneapolis, Neel Kashkari, halte es für möglich, dass der Zinserhöhungszyklus seinen Gipfel erreicht habe. Dies spiegele auch das Fedwatch-Tool der US-Derivatebörse CME wider: Danach sei die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank noch einmal die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf eine Spanne von dann 5,50 bis 5,75 Prozent anheben könnte, auf 26,1 Prozent gesunken - nach 29,8 Prozent in der Vorwoche. Setze sich diese Entwicklung fort, werde sich der Zinsabstand zwischen den Vereinigten Staaten und der Eurozone einengen - und das wiederum könnte den Dollar weiter belasten. (Ausgabe vom 13.10.2023) (16.10.2023/alc/a/a)
Am Donnerstag seien bereits 1,06 Dollar nötig gewesen, um einen Euro zu kaufen. Das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank habe die US-Währung überraschend unberührt gelassen. Gleiches habe für die stärker als erwartet gestiegenen US-Erzeugerpreise gegolten, die neue Inflationssorgen geschürt hätten und einen Dollaranstieg hätten nach sich ziehen können. Belastend hätten stattdessen die jüngsten Kommentare von Vertretern der FED gewirkt, denen zufolge die US-Notenbank ihre Geldpolitik nicht weiter straffen müsse. Am Dienstag etwa habe der Präsident der FED in Atlanta, Raphael Bostic, erklärt, dass die FED die Zinsen nicht weiter erhöhen müsse.
Mit seiner Einschätzung sei Bostic nicht allein, denn auch der Präsident der FED in Minneapolis, Neel Kashkari, halte es für möglich, dass der Zinserhöhungszyklus seinen Gipfel erreicht habe. Dies spiegele auch das Fedwatch-Tool der US-Derivatebörse CME wider: Danach sei die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank noch einmal die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf eine Spanne von dann 5,50 bis 5,75 Prozent anheben könnte, auf 26,1 Prozent gesunken - nach 29,8 Prozent in der Vorwoche. Setze sich diese Entwicklung fort, werde sich der Zinsabstand zwischen den Vereinigten Staaten und der Eurozone einengen - und das wiederum könnte den Dollar weiter belasten. (Ausgabe vom 13.10.2023) (16.10.2023/alc/a/a)


