Erweiterte Funktionen
Deutschland: Billige Energie bremst Inflation - Unsicherheit bleibt
15.05.25 09:30
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Billigere Energie (-5,4%) hat die Inflationsrate in Deutschland im April auf den niedrigsten Stand seit einem halben Jahr gedrückt, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Waren und Dienstleistungen hätten sich nur noch um 2,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuert, wie das Statistische Bundesamt eine frühere Schätzung bestätigt habe. Das sei der niedrigste Wert seit Oktober 2024 gewesen.
Preistreiber seien weiterhin die Nahrungsmittel geblieben. Diese hätten sich um 2,8% verteuert (März: +3,0%). Besonders für Obst (+6,0%) und Gemüse (+5,6%) habe man mehr bezahlen müssen. Auch Speisefette und Speiseöle (+4,4%), Molkereiprodukte und Eier (+3,8%) sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+3,7%) hätten sich überdurchschnittlich verteuert. Fleisch und Fleischwaren (+1,3%), Brot und Getreideerzeugnisse (+0,7%) sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+0,1%) hätten sich hingegen weit weniger stark verteuert.
Dienstleistungen hätten 3,9% mehr gekostet (März: +3,5%). Besonders stark hätten sich Pauschalreisen (+9,2%), Personenbeförderung (+11,3%) und Flugtickets (+19,1%) verteuert. Experten zufolge liege das auch daran, dass Ostern diesmal auf den April gefallen sei. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oft als Kerninflation bezeichnet, habe bei 2,9% gelegen.
Die Kurse deutscher Bundesanleihen hätten sich nach ihren jüngsten Verlusten stabilisiert. Konjunkturdaten hätten zur Wochenmitte kaum für Bewegung gesorgt. (15.05.2025/alc/a/a)
Waren und Dienstleistungen hätten sich nur noch um 2,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuert, wie das Statistische Bundesamt eine frühere Schätzung bestätigt habe. Das sei der niedrigste Wert seit Oktober 2024 gewesen.
Dienstleistungen hätten 3,9% mehr gekostet (März: +3,5%). Besonders stark hätten sich Pauschalreisen (+9,2%), Personenbeförderung (+11,3%) und Flugtickets (+19,1%) verteuert. Experten zufolge liege das auch daran, dass Ostern diesmal auf den April gefallen sei. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oft als Kerninflation bezeichnet, habe bei 2,9% gelegen.
Die Kurse deutscher Bundesanleihen hätten sich nach ihren jüngsten Verlusten stabilisiert. Konjunkturdaten hätten zur Wochenmitte kaum für Bewegung gesorgt. (15.05.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


