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Deutsches Zinsniveau rekordverdächtig
28.06.19 09:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Am 18. Juli 2016 tauchte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen in den negativen Bereich ein und erst 39 Handelstage später, am 9. September, drehte sie wieder in den positiven Bereich, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Das sei bisher Rekord, so lange hätten sich die Zinsen zehnjähriger Bundesanleihen ansonsten nie im negativen Bereich aufgehalten. Bis heute. Seit dem 7. Mai sei die Rendite negativ. Stand heute seien das 39 Handelstage. Der Rekord sei damit eingestellt, Montag werde er aller Voraussicht nach gebrochen. Daran habe gestern auch die deutsche Inflation nichts geändert, die leicht höher als erwartet berichtet worden sei. In Summe hätten zehnjährige Bundesanleihen 2016 an 69 Tagen im negativen Bereich geschlossen. Die Chancen stünden gut, dass dieser Rekord am 19. Juli eingestellt werde.
Gestern habe der Stimmungsindikator der Europäischen Kommission belastet, welcher stärker als erwartet nachgegeben habe. Der Subindex für die Industrie sei dabei auf den niedrigsten Wert seit September 2013 gefallen. Devisenhändler schienen derweil auf das heute beginnende G20-Meeting in Osaka zu warten, so die Deutsche Bank AG. Das Treffen zwischen Trump und Xi solle am Samstagmorgen um 4:30 Uhr deutscher Zeit stattfinden. (28.06.2019/alc/a/a)
Das sei bisher Rekord, so lange hätten sich die Zinsen zehnjähriger Bundesanleihen ansonsten nie im negativen Bereich aufgehalten. Bis heute. Seit dem 7. Mai sei die Rendite negativ. Stand heute seien das 39 Handelstage. Der Rekord sei damit eingestellt, Montag werde er aller Voraussicht nach gebrochen. Daran habe gestern auch die deutsche Inflation nichts geändert, die leicht höher als erwartet berichtet worden sei. In Summe hätten zehnjährige Bundesanleihen 2016 an 69 Tagen im negativen Bereich geschlossen. Die Chancen stünden gut, dass dieser Rekord am 19. Juli eingestellt werde.
Gestern habe der Stimmungsindikator der Europäischen Kommission belastet, welcher stärker als erwartet nachgegeben habe. Der Subindex für die Industrie sei dabei auf den niedrigsten Wert seit September 2013 gefallen. Devisenhändler schienen derweil auf das heute beginnende G20-Meeting in Osaka zu warten, so die Deutsche Bank AG. Das Treffen zwischen Trump und Xi solle am Samstagmorgen um 4:30 Uhr deutscher Zeit stattfinden. (28.06.2019/alc/a/a)


