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Deutsche Post-Anleihe: Kein Renditewunder, aber besser als Bundesanleihen
25.06.12 10:08
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Sven Krupp, hält die Anleihe (ISIN DE0008016502 / WKN 801650) von der Deutschen Post für ein sehr sicheres Investment und eine Alternative gegenüber Bundesanleihen.
Die Anleihe, offizieller Emittent sei die hundertprozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens, die Deutsche Post Finance B.V., werde durch die Deutsche Post AG gesamtschuldnerisch garantiert. Die Anleihe sei mit einem Kupon von 4,875% ausgestattet, laufe nur noch bis zum 30.01.2014 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 EUR auf. Bei einem aktuellen Kurs von 105,64% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 1,27%. Das Rating für die Anleihe durch die Agentur Moody's laute "Baa1". Damit liege die Einstufung im unteren Investment-Grade-Bereich.
Die Deutsche Post zähle zu den weltweit führenden Post- und Logistikkonzernen.
Der Konzern sei gut ins neue Geschäftsjahr gestartet und habe an seine positive Geschäftsentwicklung anknüpfen können. So sei es in Q1'2012 zu einem Umsatzanstieg um 4,3% auf 13,4 Mrd. Euro gekommen, das EBIT sei von 629 auf 691 Mio. Euro geklettert und der Konzerngewinn habe sogar um 64% auf 533 Mio. Euro zugelegt. Hier habe sich der finale Postbank-Verkauf sehr positiv auf das Finanzergebnis ausgewirkt, welches von -161 Mio. Euro im Jahr 2011 auf 76 Mio. Euro im Jahr 2012 zugelegt habe.
Trotz weiterhin bestehender konjunktureller Unsicherheiten rechne der Konzern für das laufende Jahr mit einem moderaten Wachstum der Weltwirtschaft und - getrieben durch die DHL-Unternehmensbereiche - mit weiteren Umsatz- und Ergebnisverbesserungen im Vergleich zum Vorjahr. Nach der erfolgreichen Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten habe das Unternehmen daher seine Prognosen für das Jahr 2012 bekräftigt und erwarte weiterhin ein Konzern-EBIT zwischen 2,5 und 2,6 Mrd. Euro.
Die Deutsche Post habe ihren profitablen Wachstumskurs auch in 2012 fortgesetzt. Vor allem die DHL-Bereiche hätten zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Zugleich habe die Brief-Sparte aufgrund des sich weiterhin sehr dynamisch entwickelnden Paketgeschäfts und des unverändert strikten Kostenmanagements die Profitabilitätssteigerung des Konzerns durch eine stabile Ergebnisentwicklung maßgeblich unterstützt. Nach Ansicht der Analysten würden die vorgesehenen Ergebnisverbesserungen trotz einer zu erwartenden weiteren konjunkturellen Eintrübung erreichbar erscheinen. Dabei werde der Konzern von weiteren Effizienzsteigerungen sowie einer guten Entwicklung in der Region Asien profitieren.
Die Finanzstrategie des Managements sehe vor, das "Baa1"-Rating zu halten. Überschüssige Liquidität solle erst einmal in das operative Geschäft investiert werden. Anschließend solle das Rating auf "A-" verbessert werden, bevor verfügbare Liquidität für zusätzliche Dividendenzahlungen oder Aktienrückkäufe verwendet würden.
Die Analysten von Anleihencheck Research halten die Deutsche Post für einen attraktiven Schuldner und sehen in der o.a. Unternehmensanleihe eine interessante Alternative gegenüber Bundesanleihen. Denn zum Beispiel werfe die Bundesanleihe (ISIN DE0001137370 / WKN 113737) nur eine Rendite von 0,086% p.a. ab. (Analyse vom 25.06.2012) (25.06.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe, offizieller Emittent sei die hundertprozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens, die Deutsche Post Finance B.V., werde durch die Deutsche Post AG gesamtschuldnerisch garantiert. Die Anleihe sei mit einem Kupon von 4,875% ausgestattet, laufe nur noch bis zum 30.01.2014 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 EUR auf. Bei einem aktuellen Kurs von 105,64% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 1,27%. Das Rating für die Anleihe durch die Agentur Moody's laute "Baa1". Damit liege die Einstufung im unteren Investment-Grade-Bereich.
Die Deutsche Post zähle zu den weltweit führenden Post- und Logistikkonzernen.
Der Konzern sei gut ins neue Geschäftsjahr gestartet und habe an seine positive Geschäftsentwicklung anknüpfen können. So sei es in Q1'2012 zu einem Umsatzanstieg um 4,3% auf 13,4 Mrd. Euro gekommen, das EBIT sei von 629 auf 691 Mio. Euro geklettert und der Konzerngewinn habe sogar um 64% auf 533 Mio. Euro zugelegt. Hier habe sich der finale Postbank-Verkauf sehr positiv auf das Finanzergebnis ausgewirkt, welches von -161 Mio. Euro im Jahr 2011 auf 76 Mio. Euro im Jahr 2012 zugelegt habe.
Die Deutsche Post habe ihren profitablen Wachstumskurs auch in 2012 fortgesetzt. Vor allem die DHL-Bereiche hätten zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Zugleich habe die Brief-Sparte aufgrund des sich weiterhin sehr dynamisch entwickelnden Paketgeschäfts und des unverändert strikten Kostenmanagements die Profitabilitätssteigerung des Konzerns durch eine stabile Ergebnisentwicklung maßgeblich unterstützt. Nach Ansicht der Analysten würden die vorgesehenen Ergebnisverbesserungen trotz einer zu erwartenden weiteren konjunkturellen Eintrübung erreichbar erscheinen. Dabei werde der Konzern von weiteren Effizienzsteigerungen sowie einer guten Entwicklung in der Region Asien profitieren.
Die Finanzstrategie des Managements sehe vor, das "Baa1"-Rating zu halten. Überschüssige Liquidität solle erst einmal in das operative Geschäft investiert werden. Anschließend solle das Rating auf "A-" verbessert werden, bevor verfügbare Liquidität für zusätzliche Dividendenzahlungen oder Aktienrückkäufe verwendet würden.
Die Analysten von Anleihencheck Research halten die Deutsche Post für einen attraktiven Schuldner und sehen in der o.a. Unternehmensanleihe eine interessante Alternative gegenüber Bundesanleihen. Denn zum Beispiel werfe die Bundesanleihe (ISIN DE0001137370 / WKN 113737) nur eine Rendite von 0,086% p.a. ab. (Analyse vom 25.06.2012) (25.06.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.



